Montag | 28. Mai 2012 | 08:31 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Rachel Keller (Naomi Watts) hat sich mit ihrem kleinen Sohn Aidan (David Dorfmann) in den Nordosten der USA zurückgezogen. Dem Fluch des dämonischen Mädchens Samara, das seine Opfer sieben Tage nach Ansicht einer Videokassette holt, scheinen sie entkommen zu sein. Doch als die letzte Kassette zerstört wird, fährt Samaras Geist in Aidan. Schreckliche Visionen plagen ihn, und immer mehr wird er zur Bedrohung für sich und andere. Für Rachel beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Es gilt, dass Geheimnis um die Herkunft der Untoten zu lüften, eher ihr Sohn für immer verloren ist.
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    • | KURZKRITIK

    • Den zweiten Teil des US-Remakes hat Hideo Nakata, japanischer Großmeister des atmosphärischen Grusels und Regisseur des Originals, höchst persönlich inszeniert. Zwar entwickelt die Fortsetzung, indem die Idee der verhexten Videokassette schnell aufgegeben wird, nicht mehr den Sog des amerikanischen und japanischen ersten Teils. Doch schon allein dank Naomi Watts als Mutter Rachel, die um ihr Kind kämpft, ist „The Ring 2“ ein packendes Horror-Drama geworden, für das sich Drehbuch-Routinier Ehren Kruger schön schauerliche Momente ausgedacht hat. Sogar ein wenig Ironie blitzt auf, wenn „Carrie“ Sissy Spacek einen Gastauftritt hat.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Nicht vorhandene Väter, verstoßene, adoptierte, misshandelte und gequälte Kinder; eine heile Familienwelt gibt es in den „Ring“-Filmen nicht. Präsentiert wird das Bild einer Gesellschaft mit zunehmend zerfallenden Familienstrukturen. Auch die Grundeinheit der Familie – Mutter und Kind – wird in ihren Grundfesten erschüttert und muss um ihr Überleben kämpfen. So will Samara endlich eine Mutter finden, die ihr Liebe entgegenbringt und Rachel ihren Sohn retten, den sie nach dem Tod des Vaters alleine großzieht.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Ring 2: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Hideo Nakata
    Buch:   Ehren Kruger als Screenplay  
    Musik:   Hans Zimmer
    Kamera:   Gabriel Beristain
    Produzent:   Mark Sourian als Producer  
      Walter F. Parkes als Producer  
      Laurie MacDonald als Producer  
    Darsteller:   James Lesure  
      Emily VanCamp als Emily  
      Jesse Burch  
      Mary Joy  
      Amy Haffner  
      Kelly Stables als Evil Samara  
      Elizabeth Perkins als Dr. Emma Temple  
      Ryan Merriman  
      David Dorfman als Aidan Keller  
      Daveigh Chase  
      Simon Baker als David Rourke  
      Naomi Watts als Rachel Keller  
      Gary Cole als Martin Savide  
      Sissy Spacek als Evelyn  
      Stephen Holland  
    • | USERKOMMENTARE

    • -Commander-| Sehr schwacher nachfolger
    • Nunja, der Film hat mich nach dem wirklich genialen ersten Teil auch sehr enttäuscht. Es wird versucht die Geschichte weiter auszubauen, allerdings ohne Rücksicht auf entstehende Widersprüche zum Vorgänger. Auch die gesamte Inszenierung legt einen ganz anderen Schwerpunkt. Hat der erste Teil sich vor allem darauf konzentriert Stück für Stück die Geheimnisse preiszugeben, so reduziert sich die Spannung im zweiten Teil auf einige dümmliche Effektspielereien. Es gibt an sich nichts wirklich überraschendes neues. Und die Storyelemente die neu hinzu gekommen sind, zerstören meiner Ansicht nach das selbst erschaffene Ring-Universum. Es wird mal wieder versucht alles möglichst plausibel aufzuklären und dummerweise verstrickt man sich so in Widersprüche.
      Nein, der Inszenierungsstil war absolut daneben. Auch der kleine Junge ging mir diesmal nur noch auf die Nerven. Da konnte selbst eine atemberaubende Naomi Watts nichts mehr gegen machen. Diverse andere Figuren im Film wurden absolut vernachlässigt und waren prinzipiell überflüssig.
      Naja, was war gut am Film? Eigentlich nicht viel. Natürlich die Optik. Leider musste das farblose Bild einem dunklen Bild weichen. Also auch eher eine Verschlechterung, aber immerhin gibt es Atmosphäre. Naomi Watts wurde ja schon angesprochen. Teilweise gab es natürlich auch wieder einige tolle Schockszenen, wenn auch auf Kosten diverser Logiklöcher.
      Alles in allem ein doch sehr enttäuschender Film. Vor allem im Vergleich zum Vorgänger.
    • 19.01.2006 Bewertung:
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