Montag | 28. Mai 2012 | 00:09 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Die Erde wurde Mitte des 21. Jahrhundert kontaminiert, woraufhin sich die letzten Überlebenden auf eine abgeschottete Station geflüchteten haben. Dort leben sie ein von Regeln dominiertes Leben, das darauf ausgerichtet ist, irgendwann einmal zu den glücklichen Gewinnern einer Lotterie zu gehören, die auf die letzte bewohnbare Insel der Erde geschickt werden. Unter ihnen befinden sich auch Lincoln Six Echo (Ewan McGregor) und seine Freundin Jordan Two Delta (Scarlett Johansson). Doch als Lincoln herausfindet, dass ihre ganze Existenz auf einer Lüge basiert, versuchen die beiden von der Station zu fliehen.
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    • | KURZKRITIK

    • Michael Bays Filme zeichnen sich meist durch extravagante Kameraarbeit, ausschweifenden Gebrauch von Pyrotechnik und actiongeladene Geschichten aus. So auch The Island, der aber ebenfalls ungewohnt nachdenkliche Züge trägt. Die sozialkritische Story wird vor allem von den Darstellern getragen. Von den Hauptdarstellern Ewan McGregor und Scarlett Johansson bis in die letzte Nebenrolle durch Djimon Hounsou, Steve Buscemi und Sean Bean ist der Film prominent besetzt. Ein rasanter Film mit enorm großen Schauwerten.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Völlige Kontrolle, Gleichschaltung und Massenmord. Der Mensch als Produkt und Ersatzteillager. Fragen nach Gefühl und Seele von Klonen. Alles nur geheuchelter Hintergrund für etwas ganz anderes: Pure Action. Der intelligente Ansatz wird dabei gleich mit in die Luft gesprengt.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Die Insel: Trailer (2)
      Die Insel: Trailer (1)
      Die Insel: Trailer (3)

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Michael Bay
    Buch:   Alex Kurtzman  
      Roberto Orci  
      Caspian Tredwell-Owen  
    Musik:   Steve Jablonsky
    Kamera:   Mauro Fiore
    Produzent:   Laurie MacDonald als Producer  
      Ian Bryce als Producer  
      Walter F. Parkes als Producer  
    Darsteller:   Jamie McBride als Laurent Team-Mitglied  
      Kathleen Rose Perkins als Laurent Team-Mitglied  
      Richard Whiten als Laurent Team-Mitglied  
      Gary Nickens als Laurent Team-Mitglied  
      Brian Stepanek als Gandu Three Echo  
      Siobhan Flynn als Lima One Alpha  
      Whitney Dylan als Customer Service Rep  
      Troy Blendell als Laurent Team-Mitglied  
      Kevin McCorkle als Laurent Team-Mitglied  
      Chris Ellis als Barkeeper  
      Noa Tishby als Sprecherin  
      Steve Buscemi als McCord  
      Scarlett Johansson als Jordan Two Delta / Sarah Jordan  
      Ewan McGregor als Lincoln Six Echo / Tom Lincoln  
      Sean Bean als Merrick  
      Michael Clarke Duncan als Starkweather  
      Ethan Phillips als Jones Three Echo  
      Djimon Hounsou als Albert Laurent  
      Kevin Daniels als Censor  
      Phil Abrams als Obgyn  
    • | USERKOMMENTARE

    • Cheops| Ersatzteillager
    • Nachdem Regisseur Michael Bay in seinen letzten Filmen entweder auf pure und fast sinnfreie Action setzte, wie 1999 in „Bad Boys II“ oder 2004 über die Hobbys und Gepflogenheiten der texanischen Landbevölkerung im „The Texas Chainsaw Massacre“ berichtet hat, die dort gerne mal junge Touristen umgebracht und filetiert hat und dabei auch gleich die ungebremste Kriegslust und Blutgier des aktuellen amerikanischen Präsidenten erklärte, der in Texas ja seine Wurzeln hat, verschrieb sich Bay nun in „Die Insel“ einer anderen Horrorvision, dem amerikanischen(?) Gesundheitswesen von Morgen.
      Da der Film ja längst durch die Kinos und nun als DVD zu haben ist, verrate ich auch nicht zuviel, wenn ich auf den Inhalt etwas eingehe. Ein gewisser Lincoln Six-Echo (McGregor) wacht in nicht allzu ferner Zukunft von Alpträumen geplagt in seinem Bett auf und der Zuschauer erkennt eine sterile Umgebung, die auf ein Krankenhaus oder Ähnliches schließen lässt.
      Fast richtig, denn es ist ein Institut, das unter der Erde angelegt ist, weil die Erde nach einer Umweltkatastrophe so verseucht ist, dass es nur dort noch möglich ist zu überleben. Dort und auf einer geheimnisvollen Insel, die man allerdings nur sehen wird, wenn man als Insasse des Instituts in der Lotterie gewinnt, bei der alle mitmachen. Sean Bean gibt den undurchsichtigen als Institutschef Merrick der alle Insassen des Instituts als Produkte bezeichnet und nicht als Menschen.
      Von diesen Produkten läuft eine ganze Menge mit seltsamen Bezeichnungen in weiß gekleidet im Institut herum und alle warten auf die Ergebnisse der täglichen Lotterie, weil jeder auf die Insel will. Lincoln Six-Echo hat Kontakt zu einer Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson) auf, aber der Kontakt wird scharf überwacht.
      Lincoln ist neugierig, fast etwas zu neugierig für Institutchef Merrick, denn er findet heraus, dass die ganze Lotterie nur ein Fake ist und es diese Insel auch gar nicht gibt. Die Gewinner der täglichen Lotterie wurden ganz einfach anderswo ihre Organe brauchte. Anderswo, dass fanden Lincoln Six-Echo und Two-Delta heraus, als sie mit der Hilfe von einem Farmer, ein grandios spielender Steve Buscemi, aus dem Institut flüchteten, war die, natürlich nicht verseuchte Welt außerhalb des Instituts, wo Leute lebten, die Merrick dafür bezahlten, dass er von ihnen gezüchtete Klone beherbergt und so aufzieht, dass deren Organe zum spenden bereit sind, wenn die Besitzer der Klone, die Sponsoren, mehr oder weniger ernsthaft erkranken, vermögende Leute, die sich bei Merrick ihr Ersatzteillager hielten.
      Gesundheitsreform a la Michael Bay also und sollten Bush und Merkel den Film gesehen haben, könnte sie glatt auf Ideen kommen, denn die Genforschung wäre ja in absehbarer Zeit weit genug.
      Michael Bay ließ es bei der Verfolgung der beiden entwischten Klone dann noch einmal so richtig krachen, bis er den Film dann zu einem überraschenden Ende brachte.
      Meine Wertung für diesen Film erreicht so auch eine 9/10 alleine für Idee und Botschaft. Mir hat man seltsamerweise von diesem Film abgeraten und ich bin auch beim ersten Ansehen der DVD eingeschlafen, aber das hat nichts zu sagen, denn ich war erschöpft und müde. Beim zweiten Anlauf hat mich der Film dann gefesselt.
    • 09.04.2010 Bewertung:
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    • | Userwertung

    Wertung: 7.9/10 (9 votes)

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