Kate Beckinsale in engem Latex. Der Traum vieler männlicher Geschlechtsgenossen. Auch im Sequel zu Underworld sitzt wieder alles hauteng. Was ich beim Vorgänger noch bemängeln musste, wurde hier gestrichen. Also erwarten einen hier endlich die erhoffte Portion Blut und vor allem eine straffere Erzählung, mit nur wenigen Längen. Ok, die dämliche Sexszene (Welcher Idiot hat das nur choreographiert? Selten so eine miese Sexszene gesehen) war mal wieder unnötig, zumal eh nicht viel von der guten Kate sieht, aber was solls. Auf jeden Fall seinem Vorgänger überlegen. Wenn der dritte Teil dann auch noch ein bissel was besser macht, kann man sich schonmal auf einen absoluten Oberkracher freuen.
14.10.2006
Bewertung:
101Lappersdorf| Abklatsch von Teil 1 - die Story kann nicht überzeugen
Nachdem ich vom ersten Teil sehr positiv überrascht war, konnte ich die Sichtung des Nachfolgers verständlicherweise kaum mehr abwarten. Teil 2 braucht sich vor dem Erstling in keinster Weise verstecken. Von der Machart her sieht bei Underworld: Evolution alles reifer aus. Alles ist mit mehr Raffinesse gedreht worden, vor allem bei den Actionsequenzen ist der Film wirklich fast schon eine Augenweide. Aber auch bei den Special Effects hat der Film nochmals richtig zugelegt. Diese sehen nun wirklich echt aus. Trotzdem hat man bei den Werwölfen aber nicht auf Kostüme verzichtet. Das finde ich toll! Meist nehmen die Regisseure ja leider den komfortableren Weg der CGIs. Kate Beckinsale (Pearl Harbor) ist nochmals ein Stückchen heisser und zeigt in dieser Fortsetzung auch mehr Haut. Man(n) darf sich also auf sie freuen. Neu mit von der Partie sind nun Tony Curran sowie Derek Jacobi welche beide nicht wirklich über ihre Grenzen agieren müssen, aber dennoch ordentlich spielen. Scott Speedman spielt nicht schlecht, bleibt aber wie schon bei Teil 1 irgendwie hinter den Erwartungen zurück. Actionfreunde werden bei diesem Teil eher auf ihre Kosten kommen. Man bekommt mehr Action zu Gesicht, die erst noch um einiges grösser geworden ist als im Erstling. Einige Stunts sind wirklich einfach herrlich anzusehen und die süsse Kate mit einem MG oder einer Shotgun in den Händen macht gleich noch mehr Spass zuzusehen. Arrrrr, heiss! Auch in diesem Teil ist Len Wiseman ein toller Look gelungen. Genau wie bei Teil 1 mit einem blauen Filter überzogen. Sieht nun aber noch ein Spürchen besser, glanzvoller und gereifter aus. Jedoch wurde nun noch mehr mit schnellen Schnitten gearbeitet. Mir gefällt so was, dürfte den einen oder anderen aber doch stören. Auch Freunde des roten Saftes kommen beim Sequel mehr auf ihre Kosten als vorher. Fliesst doch überraschend viel Blut und Gore ist auch einiges zu entdecken. Beim Soundtrack ging man nun weg vom Musikscore und rüber zum Orchester. Gefällt mir besser, auch wenn der Soundtrack nun immer noch nicht wirklich einprägsam daherkommt.
Rein von der Story her gesehen kommt das Sequel nicht an den ersten Teil heran. Dazu fehlt es ihm an einem genauso raffinierten Ende. Aber nichtsdestotrotz ist Underworld: Evolution eine sehr gute Fortsetzung. Ich muss zugeben, er gefiel mir sogar besser als der erste Teil. Alles ist einfach cooler inszeniert. Das Sequel konzentriert sich mehr auf das, was man von einem solchen Film erwartet. Nämlich brachiale Action und eine noch heissere und sexy Kate mit noch fetteren Schiesseisen. Der Film unterhält einfach ein Stückchen besser als Teil 1 und deshalb hat er bei mir ein klein wenig die Nase vorn. Ich freu mich auf jedenfall riesig auf ein drittes und hoffentlich abschliessendes Kapitel.