Sonntag | 27. Mai 2012 | 23:01 Uhr
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  • FILM REVIEW | Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus
  • Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus

    Zeichentrick, Kinder | Schweden 2009
  • | INHALTSANGABE

  • Pettersson probiert seine Schwimm-Trainingsmaschine am See aus, die ihn rasant auf eine Insel befördert. Von dort traut sich Pettersson aber nicht wieder zurück, weil er vergessen hat, wie man schwimmt. Sein Kater Findus muss sich etwas einfallen lassen, um Pettersson wieder aufs Festland zu locken. Wieder zuhause, wünscht sich Findus beim Anblick einer Sternschnuppe, endlich groß zu sein. Zu seinem Erstaunen ist er das am nächsten Morgen, und Petterson ist auf einmal winzig klein. Doch Findus mag nicht den ganzen Tag die Aufgaben erledigen, die sonst Pettersson macht, wie Torte backen oder das Dach reparieren.

    Zum Glück ist Findus am nächsten Morgen wieder klein und Pettersson groß. Nun muss das Dach repariert werden, denn es tropft ins Haus. Leider wird Pettersson dabei vom Blitz getroffen und verliert sein Gedächtnis. Er erkennt Findus nicht wieder und dieser muss ihm erzählen, wie er zu ihm kam.

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      • | FILMKRITIK

      • „Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus“ ist der vierte Kinofilm mit den beiden Helden aus den Kinderbüchern von Sven Nordqvist. Diesmal ist Sommer in Schweden, wo Pettersson und sein junger Kater Findus ein idyllisches Häuschen im Grünen bewohnen. Es wird geschwommen, gebastelt, gebacken und das Dach repariert – doch dann trifft Pettersson der Blitz und er weiß nicht mehr, wer er ist. Der Kater muss also seine Erinnerung auffrischen, mit Episoden aus der gemeinsamen Vergangenheit, wie dem Tag ihrer ersten Begegnung.

        Die Zielgruppe der kleinen Zuschauer wird wieder mit abwechslungsreichen Abenteuern ohne Hektik unterhalten. Die schönen Zeichnungen sind eine der Hauptattraktionen, mit ihren malerischen Details, die gleichermaßen beschaulich wirken und die Neugier wecken. Die mit 70 Minuten knappe Länge des Films stellt keine Geduldsprobe für Zuschauer im quirligen Findus-Alter dar.

        Am See stellt sich heraus, dass der Kater gar nicht wasserscheu ist und sogar ein großes Boot rudern kann, zumindest bis in die Mitte des Wassers. Doch von einem ausgedehnten Abenteuer-Urlaub auf der Insel mit Blaubeeren zum Abendessen hält er nichts. Viel lieber mag er Pfannkuchen, die ihm Pettersson zuhause bäckt. Die merkwürdigen kleinen Mucklas, die sich überall abseilen, unverständliches Zeug brabbeln und sogar die Fenster putzen, haben auch diesmal eine wichtige Nebenrolle. Auch der unfreundliche Nachbar Gustavsson und die kecken weißen Hühner wirken mit.

        Die Mischung der Abenteuer entspricht dem kindlichen Kosmos, wenn Pettersson flunkert, wie gut er schwimmen kann oder Findus’ Traum, endlich groß zu sein, vorübergehend wahr wird. Der gutmütige Pettersson als die Vaterfigur und der Kater als Kind ergänzen sich wieder, indem Findus meistens den Anstoß für eine kreative Programmänderung gibt. Witziges kommt diesmal auch dank Petterssons Gedächtnisverlust nicht zu kurz: Auf einmal findet der Mann seinen eigenen Namen doof und alles, was er früher mochte.

      • | FAZIT

      • Vergnügliche Mischung alter und neuer Anekdoten aus dem Leben des Schweden Pettersson und seines Katers.

      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Bianka Piringer

      • | Userwertung

      Wertung: 0.0/10 (0 votes)

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