Das entscheidende Autorennen des Jahres findet statt, drei Autos kämpfen um die Meisterschaft. Am Ende kommen alle drei gleichzeitig ins Ziel und ein weiteres Rennen wird in Kalifornien angesetzt. Die Autos müssen quer durch das Land reisen, dabei geht eines der Autos verloren und landet in einer kleinen Stadt. Dort lernt der Rennwagen was wirklich wichtig im Leben ist.
Der Film "Cars" gehört zu den besten Animationsfilmen der letzten Zeit. Die Technik/Animationen sind State-of-the-Art und spielen in der höchsten Liga. Viel wichtiger ist aber, dass die Story sehr gelungen und lustig ist. Erst die Kombination aus beiden Faktoren macht diesen Film zu einem lohnenswerten Film.
Leider kann ich die Meinung meiner Vorrednerin nicht ganz teilen, hat mir "CARS" gestern doch einen sehr unterhaltsamen Sonntagabend beschert.
Es mag sein, das man bei diesem Titel nicht von der ersten bis zur letzten Minute was zu lachen hat, unterhaltsam ist er aber allemal. Das erklärt sich schon durch die Geschichte, die er erzählt.
Hätte Pixar dieses Thema zu sehr veralbert, wäre dem Film seine pädagogische Komponente abhanden gekommen und hätte sein Thema verfehlt. Schlimm finde ich den Vergleich der Szene mit den in den Boden gerammten Chevrolets, die man sich mal mit "in den Boden gerammte Menschen" vorstellen sollte. Die Chevrolet-Hecks sollen eigentlich eine Anspielung auf die realen Chevys sein, die in irgendeiner Stadt in Amerika (vermutlich in Kalifornien) in dieser Form als Kunstwerk angelegt wurden.
Auch der Vergleich mit "Herbie", den meine Vorrednerin in Bezug auf die glaubwürdigen menschlichen Züge" anführt hinkt und stimmt überhaupt nicht, im Gegenteil - die Züge der Protagonisten wirken bei genauer Betrachtung sehr wohl "menschlich" und drücken Emotionen auch relativ gut aus.
Die Dialoge in dem Film sind ok, es handelt sich hierbei um einen Familientauglichen Film, der natürlich die Kleinen in besonderem Maße unterhalten und ansprechen soll, da kann man keine Erwachsenen-Maßstäbe anlegen!
Was die Umsetzung des Films angeht, kann ich nur sagen, das man sich den Film auch gut und gerne 3mal ansehen kann, bietet er doch Unmengen kleiner, feiner und lustiger Details die man beim ersten ansehen gar nicht alle erfassen kann (ich habe die Fliegen erstmal gar nicht als VW-Käfer erkannt ;-)).
Alles in allem kann ich diesem durchaus gelungenem, wenn auch nicht mit den Vorgänger-Werken aus gleichem Hause vergleichbarem Film, nur eine gute Note geben. Einen halben Punkt ziehe ich ab für den etwas langatmigen Anfang, der sich ein wenig zu lang zog. Allerdings konnte man in dieser Zeit die technisch wiedereinmal Perfekte Umstetzung bestaunen.