Ein junges Mädchen ist Krankenschwester und steht älteren Personen bei, die kurz vor dem Sterben stehen. Sie kümmert sich um diese Personen bis zu ihrem Tode. Als wieder einer ihrer Betreuten verstirbt, fasst sie den Entschluss die Stelle zu wechseln. Sie bewirbt sich auf eine Stellenanzeige. Irgendwo auf dem Lande soll sie sich um einen älteren Mann kümmern. Sie wird eingestellt und entdeckt langsam die Geheimnisse im Haus und um den Mann.
Der Film hebt sich von der Menge der Horror-Filme durch sein Ende ab. Ganz langsam arbeitet die Handlung daraufhin und verrät nur Bruchstücke davon, worum es eigentlich im Film geht. Erst am Ende ist das Puzzle komplett und der Zuschauer stellt fest, dass er auf die Rückseite dieses schauen muss, denn dort ist das eigentliche Motiv versteckt. Ein grosses Lob geht an den Drehbuchautor, der viel Intelligenz mit seiner Arbeit bewies.
Das ganze ist Hollywood-Like in Szene gesetzt. D.h. nicht nur dramaturgisch, sondern auch an den Kulissen, der Kamera und dem technischen Know-How wurde nicht gespart. Allerdings fehlt das letzte quenchen Horror. Der Regisseur hätte den Horror noch etwas stärker in Szene setzen können.
Alles in allem ist "The Skeleton Key" ein sehr guter Horror-Thriller mit einer anspruchsvollen Geschichte. Ab der Mitte des Films nimmt die Handlung Fahrt auf und man kommt sich wie in einer Achterbahn vor. Ansehen lohnt deshalb...
18.01.2006
Bewertung:
Fox Mulder| Endlich mal wieder ein anständiges Ende in diesem Genre!
The Skeleton Key von Iain Softley ist mal wieder einer der besseren Gruselfilme. Er bietet zwar keine einzige Blutszene, bleibt aber bis zum Ende spannend und bietet zudem noch ein überraschendes Ende, was ich bei diesem Genre seit einiger Zeit schmerzlichst vermisst habe. Die schöne Kate Hudson spielt die sympathische Caroline überzeugend, genauso wie Gena Rowlands wirklich gut spielt. John Hurt kann man schlecht bewerten, da er einen Querschnittgelähmten spielt, der deshalb nicht sehr gesprächig ist. Die Story handelt von Voodoo und wird eigentlich bis zum Ende nie langweilig und bietet schlicht und einfach gute Unterhaltung.
Wer auf gruselige Filme steht, aber vor jeglichen Slasher- und Blutszenen zurückschreckt, wird diesen Film mit Sicherheit mögen. Klar, auch dieser Film hat so seine Logiklöcher, aber über die schaut man schnell hinweg, da der Rest der Handlung richtig ausgeklügelt daherkommt und sympathische Schauspieler auftreten. Action bietet der Film nicht sehr viel, denn er setzt eher auf die Dialoge und baut mit den Beziehungen der Hauptcharaktere Spannung auf. Mir wurde der Film jedenfalls zu keiner Sekunde langweilig und ist jedem weiter zu empfehlen. Mehr braucht man zu diesem Film eigentlich nicht sagen.