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  • USERKOMMENTARE | King Kong
  • Flapman | Aufwendige Effekte alleine machen keinen guten Film
  • Ich mag Peter Jackson ja wirklich, aber hier ist vor lauter Effekthascherei jegliche Logik auf der Strecke geblieben. Und viele Effekte sehen auch noch extrem unrealistisch aus.
    Hinzu kommt noch, daß man ja nun mal den Storyverlauf schon weitestgehend kennt - dies alles hat dazu beigetragen, daß mich der Film überhaupt nicht packen konnte.
  • 18.03.2007 Bewertung: stern stern stern stern stern
    • mattdillon | Absolute Spitzenklasse
    • Wie immer wird man auch hie von Jackson nicht enttäuscht - absolut sehenswert!!!
    • 18.02.2006 Bewertung: stern stern stern stern stern
      • Gucky | King Kong als Effektemonster
      • Peter Jackson ist mit dem Anspruch einer möglichst genauen Neuinterpretation des Originals aus dem Jahr 1933 an die Verfilmung des Klassikers herangegangen. Was dabei heraus gekommen kann sich durchaus sehen lassen, aber krankt auch an dem Makel, dass eine ohnehin schon recht dünne Story epochal auf drei Stunden gestreckt wurde. Trotz der teilweise bahnbrechenden, aber meiner Ansicht auch schon fast zu selbstverliebten und akribischen Special Effects, kann man „King Kong“ nicht als wirklich guten Film bezeichnen. So wirken die Anfangssequenzen, aber gerade auch die Szenen auf der Insel zu sehr in Länge gezogen, so dass der Streifen an einigen Stellen zur Langatmigkeit neigt. Auf der anderen Seite wirkt es dann für den Zuschauer auch unverständlich, wenn es zwischen der Betäubung Kongs auf der Insel bis zur Präsentation des „Monsters“ in New York keine einzige Szene zu sehen gibt. Die Darstellerleistungen sind hingegen auch über alle Zweifel erhaben ebenso wie die Filmmusik, welche die Handlung hörbar untermauert.

        Peter Jacksons „King Kong“ ist ein atemberaubendes, aber leider auch aufgeblähtes Effektemonster geworden. Der Streifen ist zu lang(atmig), wodurch weitere Qualitäten des Films (Darstellerleistungen, Special Effects, Musik) fast zu sehr untergehen. Tatsächlich ist „King Kong“ nur ein Streifen für Fans geworden.
      • 15.02.2006 Bewertung: stern stern stern stern stern
        • Fox Mulder | Im CGI-Bereich überragend!
        • King Kong von Peter Jackson ist der neue Massstab was CGI anbelangt. Die meisten Kreaturen und auch die Umgebung sehen schlicht und einfach genial aus. Allen voran natürlich King Kong. Er wurde wirklich mit Liebe zum Detail erschaffen. Da sind beispielsweise zum Beispiel die leichtesten Kratzer auf der Brust noch zu erkennen und was seine Mimik und Gestik anbelangt, hab ich noch nicht Besseres gesehen. Einige Kreaturen sehen jedoch eher dürftig aus, was aber nur einmal vorkommt und bei mir somit nur ganz schwach ins Gewicht fällt. Natürlich ist King Kong übertrieben. „The bigger, the better“ haben sich die Erschaffer wohl gedacht. Jeder Kampf ist absolut übertrieben in Szene gesetzt. Beispielsweise der Kampf gegen die drei T-Rex’, der für mich auch der absolut beste Moment des Filmes ist. Unglaublich was in diesen 20 Minuten alles geschieht. Es ist unmöglich beim ersten Anschauen wirklich alles mit zu bekommen.
          Doch fangen wir erstmal vorne an. Kong ist in der ersten kleinen Stunde nie zu sehen und alles dreht sich darum, wie die Filmcrew auf Skull Island landet. Das dauert so seine Zeit. Hätte man auf jedenfall kürzen können. Die Endlauflänge betrachtend, hätte man meiner Meinung nach sogar kürzen müssen! Da hätte sich der lange Beginn am besten geeignet, denn da kommen wir schon zu einem Negativpunkt. Der Film dauert zu lange. Nach dem furiosen Teil auf Skull Island, der mir sehr gut gefiel, hat der Film schon längst seinen Höhepunkt erreicht und der letzte Abschnitt in New York ist zwar nicht überflüssig, hätte man aber besser machen können. Denn langsam hat man sich an King Kong satt gesehen und das sich die beiden lieben muss man auch nicht in jeder dritten Szene wieder verdeutlichen. Weiterhin ist der Schlussabschnitt ein wenig zu lang geraten, vor allem in der Szene wo die beiden, King Kong und Anne Darrow, auf dem Empire State Building stehen und sich King Kong vor den Flugzeugen schützt. Die Flieger umfliegen ca. 20 Mal King Kong und schiessen auf ihn los und er versucht rund 20 Mal einen der Flieger zu treffen und landet dabei gerade Mal einen Volltreffer bevor er hinunterfällt. Auch diese 20 Versuche (vielleicht etwas übertrieben) hätte man, ja müsste man auf 5-10 beschränken und auch mit einer dramatischeren Musikuntermalung begleiten. Denn der Soundtrack ist ein weiterer Faktor der mich nicht unbedingt mitriss. Hätte dramaturgischer ausfallen können und somit kamen mir irgendwie auch nicht die Tränen als King Kong hinunterstürzte. Irgendwie kann ich mich mit der Idee einer Liebe mit einem relativ dummen Tier nicht anfreunden, auch wenn Jackson es richtig gut rübergebracht hat und ihm natürlich kein Vorwurf zu machen ist, schliesslich ist diese Liebe auch in den Klassikern zentral. Im Remake jedoch arg kitschig und wiederholend.
          Der Star des Filmes ist für mich aber nicht King Kong sondern Naomi Watts. Hut ab vor ihrer Leistung. Sich seinen Schauspielpartner beim Drehen meistens vorstellen zu müssen ist bestimmt keine leichte Aufgabe gewesen und sie hat diese sehr gut gemeistert. Absolut super! Ausserdem sieht sie auch noch verdammt gut aus!
          Jack Black ist gewohnt gut und Adrien Brody konnte mich auch überzeugen, auch wenn er, zum Glück, sehr stark im Schatten Kongs steht, was die Liebe mit Anne Darrow angeht, und somit wirklich nur eine Nebenrolle spielt. Für Humor hat der Film auch immer wieder Platz, der die langatmige erste Hälfte manchmal erleichternd auflockert.

          Kein Film der jeden ansprechen wird, allein schon wegen seiner sehr übertriebenen Darstellung. Absolut überragend sind auf jedenfall die CGI-Effekte und die Leistung von Naomi Watts. Ansonsten ist der Film einfach zu lange geraten und müsste am Anfang und am Schluss gekürzt werden. Der Mittelteil ist am besten und bietet auch die Höhepunkte des Filmes. Der New York Abschnitt durfte natürlich nicht weggelassen werden, hätte aber doch gekürzt werden müssen und Jackson hätte sich noch den ein oder anderen Spannungsbogenheber einfallen müssen um zumindest mich noch ein wenig enthusiastischer das Ende erwarten zu lassen. Naomi Watts ist für mich der Star dieses Remakes und genau ihretwegen, und auch der CGI wegen, verdient sich der Film die Wertung!
        • 22.12.2005 Bewertung: stern stern stern stern stern
          • -Commander- | Leider einige Schwächen
          • Nunja, die digitale Evolution ist wohl nicht mehr aufzuhalten. Nachdem bereits bei Gollum (aus Herr der Ringe) gefordert wurde auch digitale Kreaturen mit einem Oscar auszeichnen zu können, wird dies spätestens bei King Kong wieder zur Diskussion stehen. Peter Jackson und seine WETA Studios haben es doch tatsächlich durch sehr präzise und vor allem real wirkende Mimik geschafft, dass einem King Kong im gleichnamigen Film so richtig ans Herz wächst. Da darf auch am Ende mal die ein oder andere Träne fliessen. Aber nicht so schnell. Zunächst einmal ist gut 50 Minuten nichts von King Kong zu sehen. Jackson dehnt den Anfang des Films sehr weit aus und verschwendet meiner Ansicht nach doch einige Zeit beim Einführen der Charaktere. So ist für den Film eigentlich relativ belanglos wer dieser kleine Junge oder sein Mentor ist. Auch der Kapitän des Schiffs (Kretschmar) bekommt ein wenig zu viel Screentime für seine recht unbedeutende Rolle. Sehr gut allerdings ist die Einführung der Ann (gespielt von Naomi Watts) gelungen. Die bereits hier durchschimmernde Naivität der Frau macht erst den weiteren Handlungsverlauf möglich. Den unterschwelligen "roten Faden" in Form des Buches "Heart of Darkness" (An dieser Stelle sei auch mal auf Apocalypse Now verwiesen) hätte man auch irgendeiner anderen Person in die Hand drücken können. Passenderweise hätte sich Ann angeboten, denn sie ist im Prinzip die Person die "Den Fluss immer weiter herauf fährt, sich der Gefahr zwar bewusst ist, aber auch ihre Neugierde befriedigen will". Aber so baut Jackson dieses Buch, mit seiner für den Film elementaren Aussage, lediglich rudimentär ein, indem er es dem Jungen in die Hand drückt. Interessant ist hier jedoch die Einordnung in die jeweilige Epoche. Ungefähr zur Zeit der grossen Depression macht sich also ein talentloser, erfolgloser Regisseur mit großen Visionen und seiner Filmcrew auf den Weg zu einer Insel die es nur auf einer Schatzkarte gibt. Und tatsächlich erreicht das Schiff auch die sagenumwobene Insel "Skull Island". Bis dort sind ca. 40 Minuten vergangen und der Zuschauer wird schon ein wenig müde, da es doch ein wenig träge voran ging. Nunja, der nächste Part der Geschichte rüttelt den Zuschauer dann zwar wieder ordentlich wach, durch ein wirklich bombastisches Effektfeuerwerk, allerdings ist fraglich ob das so besonders gut war. Es fängt schon mit den völlig überzogenen Eingeborenen (Man könnte sie aufgrund optischer Ähnlichkeit auch als Urukai bezeichnen) an, und gipfelt dann schliesslich in einem viel zu ausgedehnten Kampf zwischen King Kong und 3 T-Rex Dinosauriern. Dieser Part ist eindeutig und leider auch der längste. Jackson hat vermutlich versucht möglichst viel Action einzubauen um sich für den etwas zähen Anfang zu entschuldigen. Da wäre aber weniger mehr gewesen. So muss sich der Zuschauer durch elend lange Dinosaurierszenen, Urwaldabenteuer und Fluchten quälen. Sicherlich, technisch verdammt beeindruckend, allerdings völlig unnötig für diesen Film. Denn dabei verliert Jackson ein wenig die aufkeimende Beziehung zwischen Ann Farrow und dem Affen aus den Augen. Schade, denn etwas mehr Stringenz hätte den Effekt noch verstärkt. Obwohl vor allem die Szene in der Schlucht absolut herausragend ist. Ein minimalistischer bedrohlicher Score und eine dazu passende dunkle Optik verursachen richtig Angst beim Angriff der vielen Insekten. Sicherlich erreicht Jackson sein Ziel den Affen das Herz des Zuschauers zu gewinnen und ihn zum Liebling zu machen, doch es hätte halt noch intensiver sein können.
            Sehr sehr schade, dass Jackson hier wohl lieber der breiten Masse ein bischen mehr Eye-Candy geben wollte.
            Nachdem dann durch eine kleine Falle der Kong ins Netz geht wird auch schon übergeblendet. Sehr abrupt findet man sich nun in New York wieder, wo King Kong zu einer Attraktion der Massen geworden. Hier findet sich mal wieder Motiv des Menschen als Ausbeuter wieder. Sicherlich ein sehr abgegriffenes Thema. Allerdings war es auch damals das Original von 1933, was als einer der ersten Filme diese These aufgestellt hat. Hier beginnt man dann wirklich mit Kong mitzufiebern. Natürlich kann sich der Affe von seinen Fesseln befreien und geht in New York auf die Suche nach seiner Ann. Gejagt vom Militär steuert er auf sein Ende zu. Das Ende ist ein wenig zwiespältig. Ich persönlich fand das letzte Finale auf dem Empire State Building keineswegs zu kitschig oder zu langatmig. Ganz im Gegenteil. Hier kostet Jackson nochmal seine Begabung für große Gefühle aus und serviert uns ein tränenreiches Ende wie es schöner nicht sein kann. Suspekterweise nicht zwischen 2 Menschen, sondern zwischen einem 8 Meter großen Affen und einer bildhübschen Frau. Das Antlitz der Frau war es dann auch was ihn umgebracht hat, wie Jack Black in seiner Rolle am Ende des Films treffend bemerkt.
            Nunja, nachdem etwas mehr als 180 Minuten vergangen sind ist man sich erstmal unschlüssig was man von dem Film halten soll. Für einen richtigen Blockbuster ist er ein wenig zu fad gewesen, für ein tiefgehendes Drama wiederrum zu oberflächlich. Man fragt sich woran das gelegen haben mag. In meinen Augen lag der Fehler eindeutig an der schlechten Wahl der Schwerpunkte. Zu viel Eye-Candy und dafür sträfliche Vernachlässigung im Bezug auf Personenkonstellation. Einige Figuren hätte man knapper behandeln sollen, andere wiederrum wesentlich stärker. Vor allem Adrien Brody kam viel zu knapp. Denn immerhin gehört ihm der Counterpart des Affen. Einige kleine Defizite brachte dann noch Jack Black mit sich. In meinen Augen eine kleine Fehlbesetzung. Er schafft es nicht so recht den enthusiastischen Regisseur rüberzubringen. Ein bischen gespielte Designation angesichts einer zerbrochenen Kamera ist da eindeutig zu wenig gewesen. Dafür sind natürlich Naomi Watts (Die hier mal wieder zeigt, dass sie nicht nur perfekt aussieht, sondern auch eine sehr gute Schauspielerin ist) und Adrien Brody Ausgleich genug. Beide spielen wirklich sehr glaubhaft.
            Nunja, King Kong ist sicherlich kein schlechter Film, aber leider auch nicht der Winterhit den man erwartet hat. Damit hat Peter Jackson vorerst seinen schwächsten Film abgedreht. Aber sein bisheriges Werk war ja auch eigentlich unter entsprechenden Aspekten immer bahnbrechend. Wie gesagt, King Kong ist ein guter Film. Allerdings sind doch einige teilweise sehr ärgerliche Mängel zu sehen.
          • 22.12.2005 Bewertung: stern stern stern stern stern
            • Sir Guido | Vielen Dank
            • Vielen Dank für dieses schöne Remake.
              Peter Jackson hat hier seinen besten Film abgedreht, zumindest meiner Meinung nach.
              Wer dem Film eine wirkliche Chance gibt,
              wird in einem strudel der Gefühle mitgerissen.
              Wer das wirkliche Monster auf diesem Planet ist,
              wird wieder mal klar dargelegt.
              So schrecklich Kong auch wirken mag,
              der Mensch ist das größte Monster auf erden.
              Die Liebe zu und im Film kommt sehr schön gemacht rüber. Wem da nicht warm ums Herz wird hat ein Stein in der Brust.
              Was macht einen guten Film dieses Genre aus?
              Komik, Spannung, Gefühle, Technik, Musik.
              Alles drin.
              Danke Peter Jackson
            • 21.12.2005 Bewertung: stern stern stern stern stern
              • Reich-Ranitzki | Nur die Tricks reißen raus
              • Also, jetzt muss mal Tacheless geredet werden. Gute muss nicht teuer sein, und teures muss nicht unbedingt gut sein. Wer gut unterhalten werden möchte geht einfach 60 Minuten später in die Vorstellung. Den Gammel davor kann man getrost in die Pfeife rauchen. die Story ist nun mal auch nicht zu verändern. Leider fehlen Bilder von der Überfahrt nach New York gänzlich. Affe gefangen, Schnitt, schwupps an ketten in der Áusstellung. Ne ne Peter, das war wohl nicht so, wie du dir erhofft hast. Die Tricks sind einfach genial.
              • 20.12.2005 Bewertung: stern stern stern stern stern
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