Sonntag | 27. Mai 2012 | 23:09 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Das Jahr 1990, der zweite Golfkrieg bricht aus. Anthony Swofford ist einer der Marines der nach Saudi-Arabien einberufen wird um das Eindringen der Irakis zu verhindern. "Swoff" wurde zum Scharfschützen ausgebildet und wartet nun auf seinen ersten wirkliche Schuss. Für die Marines beginnt ab jetzt eine Zeit des monatelangen Wartens, der Langeweile, des Frustes, des Heimwehs. Die unerträgliche Hitze bringt sie beinahe um den Verstand, bis plötzlich die Wüste zum Meer flammender Ölquellen wird und ihr Krieg beginnt.
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    • | KURZKRITIK

    • Sam Mendes Film basiert auf einer autobiografischen Geschichte des ehemaligen US Soldaten Anthony Swofford. Mendes, vor allem bekannt durch seinen Riesenerfolgsfilm "American Beauty", schafft mit Jarhead einen äußerst ungewöhnlichen Film: ein nahezu unblutiges Kriegsdrama mit einer sehr eigenwilligen Brutalität. Vorgeführt wird die psychische und physische Belastung einer Truppe, ihre Einsamkeit, die Sinnlosigkeit des Wartens und der langsame Wahnsinn der sich unter die Soldaten mischt. Apokalyptische Bilder, großartige Schauspieler und die Ungewöhnlichkeit der Inszenierung machen den Film zu einem Meisterwerk.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Sie sollen „Jarheads“ werden, mit Köpfen so leer wie Töpfe: Ende der 80er ist die Ausbildung der US-Marines noch genauso hart, wie es Kubricks „Full Metal Jacket“ über die Vietnamzeit porträtierte. Die Rekruten müssen gebrochen werden, Menschliches muss abfallen, animalischer Triebe soll sie zu Tötungsmaschinen machen. 20jährige müssen zu Kriegern werden, sie müssen Krieg aushalten, sie müssen ihn führen können: Und sie müssen geil sein auf Krieg, die Waffe muss ihre Braut werden, und – ausgerechnet – mit einer „Apokalypse Now“-Filmaufführung soll der Krieg als großartiges ästhetisches Spektakel eingeimpft werden.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Jarhead - Willkommen im Dreck: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Sam Mendes
    Buch:   William Broyles Jr. als Screenplay  
    Musik:   Thomas Newman
    Kamera:   Roger Deakins
    Produzent:   Lucy Fisher als Producer  
      Sam Mendez als Producer  
      Douglas Wick als Producer  
    Darsteller:   Brian Geraghty als Fergus  
      Scott MacDonald als D.I. Fitch  
      Ivan Fenyö als Pinko  
      Rini Bell  
      Brianne Davis  
      Jacob Vargas als Cortez  
      Lucas Black als Kruger  
      Jake Gyllenhaal als Swoff  
      Chris Cooper  
      Dennis Haysbert  
      Sam Rockwell  
      Jamie Foxx als Staff Sgt. Sykes  
      Peter Sarsgaard als Troy  
      Laz Alonso als Escobar  
      Evan Jones  
      V.J. Foster  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Das innere Elend des Krieges
    • Nur wer einen spannenden Kriegsfilm erwartet hat, wird enttäuscht. Es ist eher eine dokumentarische Darstellung der Befindlichkeiten der US Soldaten im Golfkrieg, wobei die Anleihen bei Kubrick, Cinimo und Coppola nicht zu übersehen sind. Am Ende kommen beeindruckende Bilder von brennenden Ölquellen. Einen Großteil der Story kennt man aus den Medien, die damals ausführlich darüber berichteten. Mit viel Wohlwollen kann man den Streifen vielleicht als Anti-Kriegsfilm bezeichnen, denn es wird eigentlich nicht gekämpft, nur die stumpfsinnige Eintönigkeit des Alltags in der Wüste gezeigt. Und dabei mutieren die GIs zu infantilen Bubies, die, wenn sie denn gesund heimkommen, Nobodys sind und bleiben.
    • 24.07.2009 Bewertung:
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