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  • Zeit der Wünsche: Dilekler Zamanı

    Spielfilm | Deutschland 2004
  • Originaltitel:
    Zeit der Wünsche: Dilekler Zamanı
    Genre:
    Spielfilm
    Produktionsland:
    Deutschland 2004
    Länge:
    176 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Melike, Mustafa und Kadir - drei Freunde aus Anatolien - genießen ihre Jugend auf dem Lande. Doch das Leben in dem kleinen türkischen Dorf ändert sich, als Deutschland in den 60erJahren verstärkt türkische Arbeitnehmer anwirbt. Auch Mustafa (Erhan Emre) und Kadir (Tim Seyfi) verlassen die Heimat, um in der Fremde Geld zu verdienen. Melike (Lale Yavas) bleibt zurück. Ihre Herzenswünsche - Mustafa, den sie seit längerem liebt, möge zurückkehren und sie heiraten - heftet sie an den Wunschbaum. Die Jahre vergehen. Mustafas Rückkehr bleibt aus. Die Familie drängt auf eine Heirat und so wird Melike die Frau von Yasar (Hilmi Sözer), einem der wenigen jungen Männer, die nicht nach Deutschland gegangen sind. Als Mustafa schließlich zurückkehrt, ist es zu spät. Am Wunschbaum verbrennen Melikes Wünsche. Verbittert geht Mustafa zurück nach Köln. In Deutschland werden inzwischen vor allem Gastarbeiterinnen gesucht und auch Melike entschließt sich, in die Fremde zu gehen. Nach fünf unglücklichen Ehejahren, in denen sie Mutter von zwei Kindern wurde, findet sie, trotz des harten Arbeitsalltags, bald Gefallen an ihrem neue Leben in Deutschland. In Köln trifft Melike nach Jahren ihren geliebten Mustafa. Beide finden endlich zueinander, und es entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Als Yasar mit den beiden Kindern ebenfalls nach Deutschland kommt, sind die Konflikte vorprogrammiert ...
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Rolf Schübel
    Buch:   Tevfik Baser  
    Musik:   Detlev Petersen
    Kamera:   Holly Fink
    Darsteller:   Erhan Emre als Mustafa  
      Tim Seyfir als Kadir  
      Lale Türkän Yavas als Melike  
      Hilmi Sözer als Yasar  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Echte Tragik
    • Es ist nicht nur großes emotionales Kino, sondern auch ein Dokument über die Anfänge der Gastarbeiter in Deutschland. Es wird deutlich wieso sie in den 60er Jahren kamen. Im Mittelpunkt steht eine Liebesgeschichte, die in Anatolien ihren Anfang hatte und in Deutschland ihr Ende fand. In einer im klassischen Sinne tragischen Situation erleben wir ein Drama das die Unerfüllbarkeit der Wünsche zeigt. Die Zwangsehe wird ebenso thematisiert wie die Wiederherstellung der Familienehre. Insofern behält der Film immer noch seine Bedeutung, weil wir die Auswüchse dieser uns fremden Weltanschauung immer wieder bei uns feststellen können. Beide Seiten sollen zum Überdenken der eigenen Positionen angeregt werden, damit das gegenseitige Verständnis und die Integration vorankommen können. Dann kann der Film mehr bewirken als alle Gipfeltreffen in Kanzleramt. Der Weg geht über die Emotionen hin zum Verstand.
    • 16.12.2009 Bewertung:
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