Montag | 28. Mai 2012 | 16:49 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Eine FBI-Agentin ist entführt worden. Der ehemalige Priester und verurteilte Päderast Crissman (Billy Connolly) behauptet, eine Vision von der Verschwundenen zu haben – und führt die Polizei zu einem abgetrennten Männerarm im Eis. Merkwürdig genug, um die ehemaligen FBI-Agenten Scully (Gillian Anderson) und Mulder (David Duchovny) heranzuziehen. Beide haben Erfahrung mit unerklärlichen Fällen. Doch während sind die zwei noch fragen, ob der hellsehende Crissman ein Betrüger ist, scheint die Tat das Verbrechen eines Serienmörders zu sein. Je tiefer Mulder und Scully in den Fall hineingezogen werden, desto mehr wird ihr Selbstverständnis und ihr Glaube geprüft.
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    • | KURZKRITIK

    • Zum zweiten Mal finden die Kult-Ermittler Mulder und Scully ins Kino – Hauptfiguren der richtungweisenden TV-Mystery-Serie „Akte X“, die 2002 nach neun Folgen und einem Riesenerfolg eingestellt wurde. Der Erfinder Chris Carter schickt beide nun als merklich gealterte, desillusionierte und bisweilen zynische Privatleute mit gespanntem Verhältnis zum FBI in die verschneite Provinz. Dort wird statt der großen Alienverschwörung ein grausiges Serienverbrechen mit garstiger Pointe serviert, das mit etwas Übersinnlichkeit gewürzt ist. Inhaltlich eher konventionell, ist der Stil des neuen „X-Files“-Abenteuer merklich schmutziger und direkter geworden.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Mulder und Scully sind zurück – das ist schon mal nicht schlecht. Und die Chemie zwischen den beiden stimmt, ganz wie früher. Zehn Jahre nach dem ersten und bisher einzigen Akte X-Kinofilm und sechs Jahre nach der letzten Staffel der Serie stehen Gillian Anderson und David Duchovny wieder als ungleiches Agenten-Duo vor der Kamera. Sie sind ein bisschen älter geworden, was vor allem Agent Scully ganz hervorragend steht. Sie sind jetzt ein Paar und teilen sich ein Bett, aber bis auf einen Kuss bleibt die Beziehung gewohnt platonisch. Sie sind vielleicht ein Stück reifer geworden – selbst Mulder –, ihre extremen Positionen haben sich vielleicht etwas relativiert, aber nach wie vor ergänzen sie sich hervorragend: Mulder übernimmt den emotionalen, idealistischen Part, immer bereit, an das Außergewöhnliche und sogar Unmögliche zu glauben, Scully hält als rationales Korrektiv nüchtern dagegen.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Akte X - Jenseits der Wahrheit: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Chris Carter
    Buch:   Frank Spotnitz als Writer  
      Chris Carter als Writer  
    Musik:   Mark Snow
    Kamera:   Bill Roe
    Produzent:   Frank Spotnitz als Producer  
      Chris Carter als Producer  
      Brent OConnor als Executive Producer  
    Darsteller:   David Duchovny als Fox Mulder  
      Gillian Anderson als Dana Scully  
      Billy Connolly als Father Joseph Crissman  
      Amanda Peet als ASAC Dakota Whitney  
      Xzibit als Agent Mosley Drummy  
      Callum Keith Rennie als Janke Dacyshyn  
      Mitch Pileggi als Walter Skinner  
      Adam Godley als Vater Ybarra  
      Carrie Ruscheinsky als Margaret Finch  
      Spencer Maybee als Blair Finch  
      Steve Stafford als FBI Helikopter Pilot  
      Denis Krasnogolov als Alex  
      Brent OConnor als Truck-Fahrer  
      Nicki Aycox als Opfer  
      Fagin Woodcock als Franz Tomczeszyn  
      Marco Niccoli als Christian Fearon  
      Veronika Hadrava als Assistentin  
      Patrick Keating als kleiner Mann  
      Xantha Radley als Monica Bannan  
      Lorena Gale als Doktor  
      Donavon Stinson als Mann  
      Dion Johnstone als Cop  
      Sarah-Jane Redmond als Special Agent In Charge  
      Christina DAlimonte als Doktors Kollege  
      Vanesa Tomasino als Agent  
      Luvia Petersen als Krankenschwester  
      Babs Chula als Chirurg  
      Marci T. House als Sheriff  
      Joseph Patrick Finn als Priester  
      Stacee Copeland als Doktor  
    • | USERKOMMENTARE

    • Cheops| Jenseits der Erwartungen
    • Wenn es Chris Carter darauf angelegt hat, seine eigene Serie mit einem zweiten Film zu entzaubern, so ist ihm das mit „Akte X -Jenseits der Wahrheit“ in jeder Hinsicht gelungen. Einen bärtigen Fox Mulder, der aussieht wie ein rumänischer Schafhirte hätten man ja noch ertragen können.
      Nur wenn er den Mund aufmacht und man mitbekommt, dass 20th Century Fox nun gerade an der deutschen Synchronstimme von David Duchovny gespart hat, da ist der Film eigentlich schon bei mir durch. Man mag mich kleinkariert nennen, aber sowas ist mir wichtig. Ähnlich ist es ja in "Simpsons - der Film", wo Anke Engelke die verstorbene Elisabeth Volkmann mehr schlecht als recht zu ersetzen versucht, aber Benjamin Völz, die deutsche Stimme von Mulder, ist ja sehr lebendig und wollte nur mehr Geld.
      Gerade da fiel der Fox ein, sie müsse sparen und das tut dem ohnehin schwachen Film nicht sehr gut. Wenn ich allerdings an die Serie mit dem Namen "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI" denke, fallen mir zumindest sieben Staffeln mit einem aufgeweckten Agentenduo Mulder und Scully ein, die per Sie miteinander waren und auch gerne mal stritten. Schon ein Robert Patrick als Agent John Doggett war schon kein Gewinn, aber "Akte X - Der Film" von 1998 ließ da hoffen.
      Nur da, wo Serie und der erste Film mit Ufos, Aliens oder zumindest mit Verschwörungen der Regierung tatsächlich Stoff für X-Akten bot, ist der zweite Film mit einer entführten Agentin, mit Billy Connolly als einem zottligen pädophilen Priester mit Visionen und etwas Organhandel dann sehr viel irdischer und profaner. Stoff für einen Krimi am Freitagabend, aber nichts für mich, dem Fan der Serie.
      Für Menschen, die mit der Serie nicht so vertraut sind, sicher ein netter Film, aber ich hab nach 10 Jahren einfach mehr erwartet und komme in meiner persönlichen Wertung, schon wegen zu vieler religiöser Sprüche daher nur auf 4/10 Punkten.
      Wenn ich den Thrill und den sarkastischen Humor der Serie haben will, muss ich mich wohl oder übel an die DVD der Serie halten, denn Akte X ist bei seinen Machern ganz offenbar durch.
      So ist „Akte X -Jenseits der Wahrheit“ dann auch nur ein weiterer trauriger Punkt im ohnehin schon recht glanzlosen Kinojahr 2008 und ein Film, den an sich keiner brauchte. Der Trailer war wieder das Spannendste am ganzen Film.
      Für Menschen, die mit der Serie nicht so vertraut sind, sicher ein netter Film, aber ich hab nach 10 Jahren einfach mehr erwartet und komme in meiner persönlichen Wertung, schon wegen zu vieler religiöser Sprüche daher nur auf 4/10 Punkten.
      Wenn ich den Thrill und den sarkastischen Humor der Serie haben will, muss ich mich wohl oder übel an die DVD der Serie halten, denn Akte X ist bei seinen Machern ganz offenbar durch.
      So ist „Akte X -Jenseits der Wahrheit“ dann auch nur ein weiterer trauriger Punkt im ohnehin schon recht glanzlosen Kinojahr 2008 und ein Film, den an sich keiner brauchte. Der Trailer war wieder das Spannendste am ganzen Film.
    • 14.12.2009 Bewertung:
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    • | Userwertung

    Wertung: 6.5/10 (15 votes)

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