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  • Syriana

    Thriller, Drama | USA 2005
  • Originaltitel:
    Syriana
    Genre:
    Thriller, Drama
    Deutschlandstart:
    23.02.2006
    USA Kinostart:
    23.11.2005
    Produktionsland:
    USA 2005
    Verleih:
    Warner Bros. Pictures
    Länge:
    128 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars:  2 x nominiert | 1 x gewonnen   Golden Globe:  2 x nominiert | 1 x gewonnen   BAFTA: 1 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Verteilt über den Globus und auf mehrer Figuren wird das globale, schmutzige und schmierige Geschäft rund um das Öl und die Folgen für Politik und Gesellschaft aufgefächert: Ein CIA-Agent für die Drecksarbeit (George Clooney) gerät im mittleren Osten zwischen die Fronten, ein junger Energieberater (Matt Damon) wird, als „Ausgleich“ für sein totes Kind, zum Angestellten der Araber, ein Washingtoner Staatsanwalt, der gegen korrupte US-Ölfirmen ermittelt (Jeffrey Wright), muss sich entscheiden, und ein pakistanischer Billiglöhner (Mazhar Munir) gerät von der unbarmherzigen Ausbeutung in den Schoß des radikalen, schließlich terroristischen Islamismus.
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    • | KURZKRITIK

    • „Traffic“-Drehbuchautor Stephen Gaghan widmet sich hier nicht dem Rauschgift, sondern dem internationalen Ölgeschäft, seine Spuren und Folgen, und es ein nicht weniger pessimistisches Bild, was er mit seiner Star-Riege inszeniert. Gerade der unterkühlte Ton, die Handkamera und der Verzicht aufs große Spektakel ergeben einen intensiven Politthriller, der all die Verwicklungen aufzudröseln versucht, der zeigen will, wie weit Verstrickungen reichen und regionale Konflikte und die Macht von mittelöstlichen Herrschern hier mit der Geschäftemacherei und politischer Skrupellosigkeit dort verknüpft sind. Menschlichkeit und ihre Werte bleiben auf der Strecke. Ein nicht einfacher, aber wichtiger und spannender Film.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Das wahrlich Unverschämte in Stephen Gaghans Regiedebüt „Syriana“ ist, wie gut letztlich die islamischen Attentäter davon kommen. Denn nach zwei Stunden, in denen die machiavellistischen Mechanismen und Verstrickungen von Geheimdiensten, US-Anwalts- und Ölfirmen, von Märkten, Herrscherhäusern, Politik, Kommerz und Terrorismus in großer Fülle vorgeführt worden ist, ist man geneigt, den Radikalismus, zumindest aber seine Verführungen und Verführbarkeit nachzuvollziehen. Gier, blanke Eigeninteressen und ihr Mittel, die Korruption, sind das einzige, was den Westen und seine Verbündeten am Golf umtreibt. Das Öl ist die Macht und die Zukunft. Faire Regeln oder Pardon kann man sich da nicht leisten.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Syriana: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Stephen Gaghan
    Buch:   Stephen Gaghan  
    Musik:   Alexandre Desplat
    Kamera:   Robert Elswit
    Produzent:   Michael Nozik als Producer  
      George Clooney als Producer  
      Steven Soderbergh als Producer  
    Darsteller:   Jocelyn Quivrin als Vincent  
      Christopher Plummer als Dean Whiting  
      Peter Gerety als Leland Janus  
      Nadim Sawalha als Emir Hamed Al-Subaai  
      Nicky Henson als Sydney Hewitt  
      Mazhar Munir als Wasim Khan  
      Akbar Kurtha als Prince Meshal Al-Subaai  
      William C. Mitchell als Bennett Holiday Sr  
      Sonnell Dadral als Farooq  
      Susan Allenback als Paralegal  
      Said Amadis als Reza Reyhani  
      Daisy Torme als Rebecca  
      Max Minghella als Robby Baer  
      John Higgins als Carl  
      Nicholas Art als Riley Woodman  
      Chris Cooper als Jimmy Pope  
      George Clooney als Robert Baer  
      Tim Blake Nelson als Danny Dalton  
      William Hurt als Stan  
      Matt Damon als Bryan Woodman  
      Amanda Peet als Julie Wooman  
      Michelle Monaghan als Mary Ann  
      Alexander Siddig als Prince Nasir Al-Subaai  
      Jeffrey Wright als Bennett Holiday  
      Robert Foxworth als Tommy Barton  
      David Clennon als Donald  
      Thomas McCarthy als Fred Franks  
      Kayvan Novak als Arash  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Böse Welt
    • Der Film verlangt die volle Aufmerksamkeit des Zuschauers. Viele schnelle Schnitte mit kurzen Szenen, die Handlungsorte wechseln ständig, pendeln zwischen Teheran, Texas, Beirut, Genf und dem persischen Golf hin und her. Was hier reingepackt ist, bietet eigentlich Stoff für mindestens drei Filme. Als Protagonisten treffen wir die großen Manager der Ölmultis, indische Gastarbeiter in der arabischen Welt, Schüler in Koranschulen, die zu Terroristen ausgebildet werden sogar eine normale, noch funktionierende Familie (um Matt Damon) und mittendrin schlägt sich der CIA Agent (George Clooney) mit Guten und Bösen herum.
      Natürlich geht es um Macht, Profit, Korruption, auch brutale Grausamkeit, menschliche Niederträchtigkeit, eben die ganze Palette, die das Leben halt so bietet. Es ist ein komplexes Kaleidoskop unserer Zeit. Wobei es erstaunlicherweise bei all dem globalen Schurkentum, bei all den Intrigen und Boshaftigkeiten auch mal einen Dialog darüber gibt, was die arabische Welt schon jetzt tun sollte, bevor ihre Ölvorräte zur Neige gehen. Sehenswert, anstrengend, anspruchsvoll, aber auch irgendwie beunruhigend.
    • 04.11.2008 Bewertung:
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