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  • FILMDETAILS | King George - Ein Königreich für mehr Verstand
  • King George - Ein Königreich für mehr Verstand

    Drama, Komödie | Großbritannien 1994
  • Originaltitel:
    The Madness of King George
    Genre:
    Drama, Komödie
    Produktionsland:
    Großbritannien 1994
    Auszeichnungen:
    Oscars:  4 x nominiert | 1 x gewonnen   BAFTA:  14 x nominiert | 3 x gewonnen  

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    • | KURZINHALT

    • Skandale und Skandälchen - auf diesem Gebiet hat das englische Königshaus einiges zu bieten! Heimliche Liebschaften und pöbelnde Prinzen, Corgies und Rottweiler, Rittmeister und "Tintenfischlein" ... da fehlt eigentlich nur noch ein König, der den Verstand verliert!


      Wir schreiben das Jahr 1788. George III befindet sich im 28. Jahr seiner Regentschaft, er ist bei aller Eigenwilligkeit über fast drei Jahrzehnte hinweg ein Garant für Stabilität und das Paradebeispiel für einen strengen, robusten Patriarchen gewesen - der Vater der Nation.

      Doch langsam beginnt die Exzentrik des Königs überhand zu nehmen. Mitten in der Nacht weckt er seine Diener auf und rennt mit wehendem Nachthemd durch das Schloss und über die königlichen Wiesen, wirft sich vor den Augen seiner geliebten Gattin Charlotte auf die nächstbeste Hofdame und stürmt während eines Hofkonzerts auf die Bühne, um sein eigenes Können am Spinett zu zeigen. Als er nur noch wirres und obszönes Zeug redet, ist der ganze Hof in heller Aufregung. Hat der König nicht nur die amerikanischen Kolonien sondern auch den Verstand verloren? Was soll man mit einem schwachsinnigen König machen? Die Ärzte sind ratlos, das Parlament hilflos und das Volk wird langsam zornig. Niemand kann sich erklären, warum der König so plötzlich den Verstand verloren hat.

      Nach jahrelangem Warten wittert Sohn des Königs, traditionell der "Prince of Wales", nun seine Chance, endlich selbst als Prinzregent den Thron besteigen zu können. Er unternimmt alles, um seinen Vater als unmündig zu erklären, unterstützt werden seine ehrgeizigen Pläne von dem intriganten Oppositionsführer Fox.

      Unterdessen versuchen die Ärzte King George mit allen Mitteln zu heilen, doch nichts scheint zu helfen. Erst die unkonventionellen Heilmethoden des Dr. Willis, der dem Premierminister Pitt von Lady Pembroke empfohlen wurde, schaffen es, eine spürbare Verbesserung des Zustands von George herbeizuführen. Es muss ihm immerhin gelingen, das Parlament und auch sein Volk davon zu überzeugen, dass er weiterhin regieren kann ...

      Das etwas andere "Kronjuwel": Intelligent inszenierte, opulent ausgestattete und mehrfach preisgekrönte Tragikkomödie, die die Monarchie bissig aufs Korn nimmt!
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Nicholas Hytner
    Buch:   Alan Bennett  
    Musik:   George Fenton
    Kamera:   Andrew Dunn
    Produzent:   Stephen Evans als Producer  
      David Parfitt als Producer  
      Mark Cooper als Line Producer  
    Darsteller:   Julian Ehnid-Tutt als Duke von York  
      Adrian Scarborough  
      Anthony Calf  
      Julian Wadham als Pitt  
      Nigel Hawthorne als George III  
      Rupert Everett als Prinz von Wales  
      Ian Holm als Dr. Willis  
      Helen Mirren als Königin Charlotte  
      Amanda Donohoe als Lady Pembroke  
      Geoffrey Palmer als Warren  
      Rupert Graves als Greville  
      Jim Carter als Fox  
      Charlotte Curley  
      Matthew Lloyd Davies  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Wahnsinn als Chance
    • Der etwas sonderbare King George scheint den Verstand verloren zu haben und wird wieder geheilt. Das Ganze wird als monarchistische Satire präsentiert. Die Hauptdarsteller Nigel Hawthorne und Helen Mirren geben ihr Bestes. Allerdings nerven die Albernheiten des Monarchen teilweise, obwohl man um eine subtile Darstellung schon bemüht ist. Wichtiger sind vielleicht die Intrigen um den zeitweise entmachteten Monarchen. Die Parallelen zur Jetzt-Zeit können allenfalls etwas erheitern z. B. der ewige, eigentlich unfähige Thronfolger oder das Mobbing zum eigenen Vorteil in Kreisen des Hofes. Doch das zieht sich hin. Und am Ende läuft alles auf ein jubelndes ’Hurrah’ auf die Monarchie hinaus. Wer da nicht mitjubeln mag, bleibt frustriert zurück.
    • 09.05.2009 Bewertung:
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