Wie der Film vier Handlungsstränge miteinander verbindet ist schon recht unterhaltsam auch wenn in manchen Teilen ziemliche Längen drin sind. Und wie er den Zusammenhang nach und nach enthüllt ist auch gar nicht mal so schlecht. Das globale Handlungsnetz reicht von Marokko über die USA und Mexiko bis Japan. Die Kommunikationsschwierigkeiten, auf die der Titel hinweist, sind zwar vorhanden, aber wenn man mal von der Gehörlosen Chieko absieht, nur am Rande von Bedeutung. Meistens handelt es sich um Missverständnisse oder Fehlinformationen. Eine echte Sprachverwirrung wie beim Turmbau zu Babel kann ich leider nicht entdecken. Wenn man sich drauf einlässt, kann man aber bangen, hoffen, mitunter sogar schmunzeln. Selten ist man gelangweilt. Für ein philosophisches Streitgespräch reicht es aber nicht.
mein gott ,was für ein depremierender film.wer gute laune hat wird von diesem hardcore-drama gnadenlos heruntergezogen.ein absolut sinnloser film.
23.07.2007
Bewertung:
Flapman| Ein Regisseur mit unverkennbarer Handschrift
Alejandro González Iñárritu geht seinen Weg konsequent weiter und macht mit seiner unverkennbaren Handschrift wirklich gute Filme. Während ich "Amores Perros" schon recht ok fand und "21 grams" mich weggeblasen hat (09/10), hat mich Babel zwar nicht ganz so intensiv gepackt, aber dennoch ist es González Iñárritu erneut gelungen, mich emotional an der einen oder anderen Stelle schon recht tiefgehend zu berühren.