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  • Marie Antoinette

    Drama, Biografie | USA 2006
  • Originaltitel:
    Marie Antoinette
    Genre:
    Drama, Biografie
    Deutschlandstart:
    02.11.2006
    USA Kinostart:
    20.10.2006
    Produktionsland:
    USA 2006
    Verleih:
    Sony Pictures
    Länge:
    118 Minuten
    FSK:
    ohne Altersbeschränkung
    Offizielle Seite:
    www.marieantoinette.de
    Auszeichnungen:
    BAFTA: 3 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Mitte des achtzehnten Jahrhunderts wird die 14-jährige Marie Antoinette von ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin, mit dem französischen Thronerben Ludwig XVI. verheiratet. Ein großer Druck lastet auf dem jungen Paar, denn sie müssen nicht nur repräsentieren, sondern für einen Erben sorgen. Doch Ludwig verweigert sich allnächtlich, seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Marie langweilt das Leben zu Hofe und so beginnt sie jeden Tag zu einem Fest zu machen. Sie lebt ein pompöses und dekadentes Leben. Dann kommt eines Tages die Revolution über Frankreich und auch Versailles ist nicht mehr sicher.
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    • | KURZKRITIK

    • Sophia Coppola zeigt das Leben der Marie Antoinette ganz aus deren Perspektive. Sie wird als Opfer der Umstände höherer politischer Mächte gezeigt und so wird ihre Prunksucht, ihr hedonistischer Lebensstil als ihre Rache am Schicksal gewertet. „Marie Antoinette“ ist kein Historienfilm, es ist ein Film über eine historische Figur, die durch eine aktuelle Brille gefiltert ist. Denn Coppola begeht bewusst Stilbrüche und setzt aktuelle Moden ein. Genauso verfährt sie mit dem Einsatz von Musik, mal ist es ein sinfonischer Score, dann wieder sind es Poplieder, die diesen Film zu einem historisch-modernen Popmärchen machen.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Bei Sofia Coppola geht es immer wieder darum, dem langweiligen Alltag zu entkommen. Da geben sich ein paar Jungs Fantasien mit den jungfräulichen Nachbarkindern hin, ein alternder Schauspieler zieht mit einer jungen Bekannten durch ein feindliches Tokio, und jetzt sucht Marie Antoinette einen Ausweg aus dem strengen Protokoll des Versailler Hofes, der den Wünschen und Träumen eines Teenagers keine Freiheit lässt.
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    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Marie Antoinette: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Sofia Coppola
    Buch:   Sofia Coppola als Screenplay  
      Antonia Fraser  
    Kamera:   Lance Acord
    Produzent:   Francis Ford Coppola als Executive Producer  
      Sofia Coppola als Executive Producer  
      Ross Katz als Producer  
    Darsteller:   Al Weaver als Comte dArtois  
      Aurore Clement als Duchesse de Char  
      Tom Meighan als Axel von Fersen  
      Guillaume Gallienne als Vergennes  
      Molly Shannon als Anne Victorie  
      Jason Schwartzman als Louis XVI  
      Rip Torn als Louis XV  
      Kirsten Dunst als Marie Antoinette  
      Asia Argento als Madame Du Barry  
      Steve Coogan als Ambassador Mercy  
      Marianne Faithfull als Maria Teresa  
      Judy Davis als Comtesse de Noailles  
      Jean-Christophe Bouvet als Duc de Choiseul  
      Shirley Henderson als Sophie  
      Jamie Dornan als Count Fersen  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Fader Zauber
    • Ein äußerst handlungsarmer Streifen, bei dem anscheinend nur großen Wert auf die aufwendigen Kostüme gelegt wurde. Die Darstellung der steifen Hofetikette nimmt weiten Raum ein, wobei die sich wiederholenden Anlässe eine gewisse Monotonie verbreiten. Die Anlehnung an historische Korrektheit – hier der Vorabend der Französischen Revolution – ist eigentlich bedeutungslos. Und wenn man es schafft, sich das höfische Treiben längere Zeit anzuschauen, wird man durch Heavy Metal wachgedröhnt. Das ist ebenso unpassend wie die gesungenen Arien akustische Schmerzen bereiten.
      Und wenn wirklich was passiert und der Dauphin schafft es die Ehe zu vollziehen, geht es im Stakkato-Tempo: völlige Dunkelheit – Kirsten Dunst stöhnt kurz auf – Geburtsschrei des Thronfolgers – fertig.
      Ein Film, den die Welt nicht braucht und für den die Bezeichnung Kostümschinken noch geschmeichelt wäre. Oh Sofia, was hast du dir nur dabei gedacht!?
    • 31.05.2009 Bewertung:
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    Wertung: 5.8/10 (4 votes)

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