Montag | 28. Mai 2012 | 15:23 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Das Raumschiff Icarus II auf dem Weg zur Sonne: Mit einer massiven Atombombe soll dem sterbenden Stern neue Strahlkraft eingeflößt werden, zur Rettung der Menschheit. Bei der Annäherung an das Gestirn orten die Raumfahrer die Icarus 1, die Jahre zuvor an derselben Mission gescheitert war und als verschollen gilt. Nach dem Andocken an das andere Raumschiff ist nichts mehr wie vorher: unerklärliche Sabotageakte und Todesfälle deuten auf einen wahnsinnigen Mörder hin.
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    • | KURZKRITIK

    • Eine abgeschlossene Gemeinschaft, in der Konflikte brodeln, die aber gegen den drohenden Tod zusammenhalten muss: Das ist Danny Boyles Thema, das er auch in diesem Science-Fiction-Film aufgreift: Astronauten, gefangen im Raumschiff, fixiert auf ihre Mission, die sich einem wahnsinnigen Mörder gegenüber sehen. Mit weitgehender Wissenschaftlichkeit beschreibt Boyle die Reise zur Sonne, und die Faszination dieses Feuerballs macht er in psychedelischen Bildern fühlbar. Ein visuell berauschender Trip, verbunden mit dramatischer Handlung und starken Charakteren.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Icarus, das ist vielleicht ein zu einfacher Name für eine Weltallmission zur Sonne. Ikarus, der der Sage nach ins Meer stürzte, als er mit seinen wachsgeklebten Flügeln der Sonne zu nah kam: Das suggeriert schon gleich zu Anfang, dass die Helden von „Sunshine“ nicht zurückkehren werden.
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Danny Boyle
    Buch:   Alex Garland  
    Musik:   Rick Smith
      Karl Hyde
      John Murphy
    Kamera:   Alwin H. Kuchler
    Produzent:   Andrew Macdonald als Producer  
      Bernard Bellew als Line Producer  
    Darsteller:   Cliff Curtis als Searle  
      Michelle Yeoh als Corazon  
      Hiroyuki Sanada als Kaneda  
      Troy Garity als Harvey  
      Benedict Wong als Trey  
      Rose Byrne als Cassie  
      Mark Strong als Pinbacker  
      Cillian Murphy als Capa  
      Chris Evans als Mace  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Tödliche Strahlen
    • Ein Film nur für Science Fiction Freaks. Es gibt unendlich viele Lichteffekte, voluminöse, farbenprächtige Explosionen, allerlei blinkende Systeme unterlegt mit breiigen Synphonklängen. Für alle anderen hapert es an der Logik. Mal abgesehen von dem Anlass der Mission, die etwas fragwürdig erfüllt wird und dem überraschenden rosaroten Ende, das fast nicht mehr auszuhalten ist. Höchstens als winterliche Abkühlung nach über 90 Minuten permanenter Feuersbrunst. Ansonsten geht es wie bei den besagten ’10 kleinen Negerlein’ zu. Selbst die menschliche Komponente, unter deren Aspekt Begriffe wie Verantwortung, Mitgefühl oder Selbstaufopferung kurz diskutiert werden, versickert wirkungslos, weil immer irgendwie neue Fakten geschaffen werden und die Crew zur Tagesordnung übergeht. So siedelt sie das Drehbuch zwischen Alien und Space Odyssey an, ohne deren Niveau nur annähernd zu erreichen.
      Bleibt noch der Hinweis auf den doppeldeutigen Titel ’Sunshine’, der uns trotz des Films hoffentlich noch lange erhalten bleibt.
    • 07.10.2010 Bewertung:
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    Wertung: 5.0/10 (4 votes)

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