Montag | 28. Mai 2012 | 00:29 Uhr
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  • FILM REVIEW | Iron Man 2
  • Iron Man 2

    Action, Science Fiction, Fantasy | USA 2010
  • | INHALTSANGABE

  • Seit Milliardär Tony Stark der Öffentlichkeit enthüllt hat, selbst jener mysteriöse Iron Man zu sein, der innerhalb kürzester Zeit für Weltfrieden gesorgt hat, steht er im Mittelpunkt jedes Medieninteresses. Doch nicht alle sind gleichermaßen begeistert von der enthusiastischen Selbstvermarktung Starks. Der Senat fordert von ihm, die Technologie des "Iron Man"-Anzugs an das US-Militär weiterzugeben, damit man gerüstet ist für den Fall, dass andere Länder ebenfalls erfolgreiche Modelle entwickeln und sich nicht länger einschüchtern lassen.

    Natürlich denkt Tony Stark nicht im Traum daran, seine Geheimnisse preiszugeben. Und doch scheint er nicht mehr der einzige zu sein, der sie kennt. Denn während des Grand Prixs von Monaco steht Stark plötzlich Ivan Vanko gegenüber, der die gleiche Technologie zu nutzen scheint und mit Hilfe zweier elektrischer Peitschen die gesamte Rennbahn in Schutt und Asche legt. Und obwohl es Stark alias Iron Man gelingt, seinen Gegner fürs Erste auszuschalten, verliert sein Versprechen die Welt vor dem Bösen zu schützen an Glaubwürdigkeit – mit weitreichenden Folgen.
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      • | FILMKRITIK

      • Nach dem gelungenen und unterhaltsamen Auftakt 2008 geht "Iron Man" nun in die zweite Runde. Und Regisseur Jon Favreau, der sich bereits im ersten Teil des Actionspektakels rund um einen ungewöhnlichen Superhelden austoben durfte geht gleich mehrfach in die Vollen. So castete er unter anderem Don Cheadle, Scarlett Johansson, Mickey Rourke, Sam Rockwell und Samuel L. Jackson, um seinem Hauptdarsteller zur Seite zu stehen.

        Und nicht nur die Charaktere häufen sich, auch die Handlungselemente, die aufgrund mangelnder Zeit oft nur gestreift werden. Der Film erweckt fast den Eindruck als habe Favreau aus der Vorahnung heraus, es könne keinen weiteren Teil mehr geben sämtliche Sequel-Ideen in einen Film gepackt. Das ist dann an manchen Stellen zu viel des Guten. Zumal es durch das zeitaufwändige Etablieren von Figuren und Problemstellungen äußerst lange dauert bis sich Superheld und Bösewicht endlich gegenüber stehen.

        Einen ernstzunehmenden Gegner bekommt Tony Stark allerdings nicht serviert, was dem Film definitiv die Spannung raubt. Ivan Vanko alias "Whiplash" trägt zwar eine beeindruckende Steampunk-Verkleidung ist aber hauptsächlich die grobe Karikatur eines russischen Bösewichts aus Zeiten des Kalten Krieges. Noch armseliger gestaltet sich die Rolle des Waffenmagnaten Justin Hammer (gespielt von Sam Rockwell), der sich für den größten Konkurrenten Tony Starks hält. Rockwell wäre mit dieser Rolle vermutlich besser in einem Austin Powers-Film aufgehoben gewesen.

        Es hängt also viel an der Hauptfigur, die mit Robert Downey Jr. idealbesetzt ist. Wann immer er auf der Leinwand erscheint zieht er alle Aufmerksamkeit wie ein Magnet auf sich. Allein seinetwegen lohnt sich "Iron Man 2" dann doch. Denn wo sonst gibt es im Superhelden-Universum einen derart unterhaltsamen, selbstverliebten und genialen Kotzbrocken zu sehen.
      • | FAZIT

      • Auch wenn "Iron Man 2" im Vergleich zum ersten Teil eher enttäuschend ausfällt, gelingt es Robert Downey Jr. ein weiteres Mal die Zuschauer an sich zu fesseln.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Anke Hermann

      • | Userwertung

      Wertung: 5.6/10 (5 votes)

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