Montag | 28. Mai 2012 | 00:32 Uhr
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  • Snakes on a Plane

    Thriller, Action | USA 2006
  • Originaltitel:
    Snakes on a Plane
    Genre:
    Thriller, Action
    Deutschlandstart:
    07.09.2006
    USA Kinostart:
    18.08.2006
    Produktionsland:
    USA 2006
    Verleih:
    Warner Bros. Pictures
    Länge:
    106 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.snakesonaplane.de

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • FBI-Agent Flynn (Samuel L. Jackson) soll den unfreiwilligen Zeugen Sean Jones (Nathan Phillips) vor dem berüchtigten Gangsterboss Eddie Kim (Byron Lawson) schützen. Eine Herausforderung, denn Kims Schergen lauern überall. Sean wird mit einem Flugzeug nach LA zur Zeugenaussage gebracht, doch Eddie Kim hat einen teuflischen Plan: An Bord wurden exotische Giftschlangen geschmuggelt, die erst in die Elektronik und dann in den Passagierraum eindringen. Panik bricht aus und für Agent Flynn beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
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    • | KURZKRITIK

    • Im Kampf gegen dreiste Giftschlangen im Flugzeug zeigt sich Samuel L. Jackson todesmutig und in Höchstform. Trotzdem sind die eigentlichen Stars in „Snakes on a Plane“ die Schlangen selbst. Mit zahlreichen Tötungsmechanismen ausgestattet winden sich die farbenfrohen Viecher durch die Maschine – oft aus der bedrohlichen Schlangenperspektive gefilmt. Ganz in der Tradition von „Airplane!“ ist der Film aber auch eine schwarze Komödie, der eine chaotische Truppe an Bord zusammenbringt. Ein Trip mit Kultpontenzial!
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Angeblich hat sich Samuel L. Jackson allein aufgrund des Titels zur Mitwirkung bei „Snakes on a Plane“ entschlossen. Ob er sich im Nachhinein vielleicht gewünscht hat, dass er doch zuerst das Drehbuch gelesen hätte, ist nicht bekannt. Eines steht hingegen fest: An „Snakes on a Plane“ ist das Beste der Titel. Neben blassen Darstellern und altbekannten Gags scheint sich kein Spannungsbogen aufzubauen. Zu oft schon haben wir in schlechten Filmen das Computer-Kid angetroffen, das an der Playstation gelernt hat, eine Boeing zu fliegen. Genauso geht es uns mit coolen Agenten oder einem Paris Hilton-Verschnitt. Indem „Snakes on a Plane“ alles schon mal Dagewesene feiert, verliert der Film Originalität und lässt selbst schwache Vorgänger wie „Airplane!“ fast schon wie einen Geniestreich erscheinen.
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    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Snakes on a Plane: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   David R. Ellis
    Buch:   Sheldon Turner  
      Sebastian Gutierrez  
      John Heffernan  
    Musik:   Trevor Rabin
    Kamera:   Adam Greenberg
    Produzent:   Gary Levinsohn  
      Craig Berenson  
      Don Granger  
    Darsteller:   Kenan Thompson als Troy  
      Flex Alexander als Three Gs  
      Byron Lawson als Eddie Kim  
      Bruce James als Ken  
      Sunny Mabrey als Tiffany  
      Samuel L. Jackson als Neville Flynn  
      Bobby Cannavale als Hank Harris  
      Tygh Runyan als Tyler  
      Julianna Margulies als Claire Miller  
      Rachel Blanchard als Mercedes  
      Todd Louiso als Dr. Steven Price  
      Nathan Phillips als Sean Jones  
      Elsa Pataky als Maria  
      Tom Butler als Captain Sam McKeon  
      Lin Shaye als Grace  
      David Koechner als Rick  
      Keith Dallas als Big Leroy  
    • | USERKOMMENTARE

    • Tomalak| Snakes on a Plane
    • ist wohl der größte gesteuerte Filmhype seit Blair Witch Project. Geheimhaltung wie vor jedem neuen Star Wars Film. Gezielte Gerüchte über von dem kaum mehr bekannt war als der Titel: Snakes on a Plane.
      Als dann auch noch Samuel L. Jackson (angeblich nur aufgrund des Titels) zusagte die Hauptrolle zu übernehmen, fiel das Projekt fast vollständig in die Hände der Fans. So wurde nach Protesten, dann auch die ursprüngliche Intention aufgegeben, den Film als PG-13 raus zubringen und teilweise nachgedreht um eine R-Rating Einstufung zu erhalten. Sean Jones (Nathan Phillips) beobachtet, nachdem er sich an einem Red Bull labte, während eines Bike- Ride auf Hawaii einen Mord. Neville Flynn (Sam Jackson) seines Zeichens FBI Agent kann Jones vor den nun auftauchenden Killern gerade noch so retten, ebenso wie dessen Red Bull Sammlung, dass sie während des Verhörs sich auch erst mal über eine Red Bull Dose unterhalten. Jones beschließt in Los Angeles gegen den Mörder aus zusagen. Blöd nur, dass das Flugzeug mit Schlangen vollgestopft ist, die des Mörders Komplizen dort untergebracht haben um das Flugzeug zum Absturz zu bringen und somit den Kronzeugen zu eliminieren. Wie es sich für einen guten Horror- und Airportfilm gehört, werden beim einchecken natürlich die zukünftigen Opfer vorgeführt. Als da wären: das obligatorische kranke Kind (astmathisch), B-Promi (Rapper) samt seinen weich gespülten Homies, der Typ mit der Flugangst, das unsympathische Ekel (Geschäftsmann). Auch die Crew darf mit einem schwulen Steward, zu den Klischees beitragen. Nicht zu vergessen: Paris Hilton. Zumindest eine Parodie auf jene, namens Mercedes Harbont (Rachel Blanchard), samt ihres vierbeinigen Ratte/Hund, der auf den Namen Mary Kate hört (und wenn das kein Verweis auf Mary Kate Olsen von den Olsen Twins ist, dann entsage ich zukünftig dem Tierhorror). Kurz nach dem Abheben geschieht dann auch das unvermeidliche: Die Schlangen kriechen Amok. Und haben es vorzugsweise auf die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale der menschlichen Opfer abgesehen. Natürlich wird auch sonst alles gebissen was nicht schnell genug entkommt oder sich nicht mit allem wehrt was in einem Flugzeug rumfliegt. Und nicht nur die Passagiere sind gern gebissene Opfer, natürlich fallen auch die Piloten der Schlangen anheim.
      Und mittendrin bleibt natürlich nur Neville Flynn der den Schlangen Einhalt gebieten kann. So werden die Schlangen natürlich bald erschlagen, erdrosselt, erwürgt bis nur noch eine Handvoll übrig bleibt, die dummerweise das inzwischen verwaiste Cockpit okkupieren. Doch durch einen gezielten Schuss von Flynn in die Bordwand, reisst dieser nicht nur ein Loch in diese, sondern saugt auch alle Schlangen mit einem Male in den kalifornischen Himmel. Und das Flugzeug zu landen steht natürlich dem mit den meisten Flugstunden zu. Auch wenn diese nur auf einer Playstation erworben wurden. Nein, nicht auf einer X-Box, auf einer Playstation. „Troy: It's not a video-game... it's a flight simulator. Neville: Is that PlayStation or Xbox? All praises to the PlayStation!“
      David R. Ellis hat mit Final Destination schon bewiesen, dass er durchaus unterhaltsamen Mainstreamhorror inszenieren kann. In diese Kategorie fällt auch Snakes on a Plane. Die Umsetzung entspricht dem klassischen Muster, so sind Innovationen im Handlungsablauf Mangelware, dennoch können die Schlangen mit durchaus witzigen und originellen Todesfällen auftrumpfen. Auch die Spannung(skurve) stimmt. Nachdem das kriechende Getier endlich auf Beutejagd bleibt das Tempo beständig hoch und die Actionszene bewegen sich auf ordentlichem Niveau. Die Schlangen selbst sind entweder gut animiert, realistisch bewegt oder (die lebenden Versionen) einfach gut drauf. Der größte Pluspunkt des Films ist mit Sicherheit sein überspitzter Humor, hier nimmt sich kein Charakter ernst, alle sind hier den kleinen aber entscheidenden Tick zu verrückt, zu abnorm, als das diese auch nur ansatzweise ernst genommen werden können. Das trifft dann auch auf deren Handlungen zu. Ihren Teil dazu tragen die durchweg solide Darsteller bei, gerade Rachel Blanchard spielt mit sichtlicher Freude die reiche Göre und Samuel Jackson macht das was er immer macht: die coole Sau vorführen. Den Rest der Truppe kann man getrost dem guten Durchschnitt zurechnen. So bleibt ein unterhaltsamer Film, der blendend unterhält und sich mühelos zu den besseren Tier-Horror Filmen zählen darf. Aufgrund des vorangegangen Hypes und der so erzeugten hohen Erwartungen mag der eine oder andere vielleicht enttäuscht sein, ein Meilenstein im Horrorgenre ist definitiv nicht fabriziert worden.
    • 02.05.2007 Bewertung:
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