Die Filmemacherin Tamara Wyss hat sich mit DIE CHINESISCHEN SCHUHE auf eine faszinierende filmische Reise über den Jangtse-Fluss begeben: eine Staunen machende Entdeckungsfahrt durch ein China zwischen jahrtausendealter Tradition und atemloser Moderne. Ausgehend von den Erinnerungen der Großeltern von Tamara Wyss, die Anfang des 20. Jahrhunderts in China lebten und reisten, begibt sich die Filmemacherin auf die Entdeckungsreise eines Land, das sich mitten in einem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruch befindet. Die Reise geht den Jangtse hinauf, durch die "Drei Schluchten"; zu den großen Städten Sichuans. Gedreht wenige Wochen vor der Flutung der "Drei Schluchten"; sind die Zeichen großer Umbrüche unübersehbar.
Wertung:
| FILMKRITIK
Ähnlich wie damals ihre Großmutter sich mit neugierigen Augen in einem neuen, unbekanntem Land bewegt haben muss, fängt auch Tamara Wyss voller Faszination alles, was sie sieht, mit der Kamera ein und verliert dabei leider den Faden. Die verschiedensten Themen kommen auf und werden sofort wieder fallen gelassen, so dass man mit einem unbefriedigenden Halbwissen und einem vagen Gefühl des Interesses zurückbleibt.