Die politisch aktive Tess und der im diplomatischen Dienst arbeitende Justin lernen sich während eines Vortrags kennen. Sie heiraten und ziehen gemeinsam nach Kenia. In Afrika kommt Tess eine "größeren Sache" auf die Spur, untersucht diese, wird jedoch bei einer Autofahrt umgebracht, bevor es publik wird.
Der Film ist zweigeteilt. In der ersten Hälfte wird die Arbeit von Tess gezeigt, ohne jedoch aufzuklären, worin diese im Detail besteht. In der zweiten Hälfte des Films geht Justin der Arbeit seiner Frau auf den Grund und versucht zu klären, warum diese umgebracht wurde.
Der Film ist politisch, es geht um Korruption und um die Interessen von Regierungen und großen Firmen. Dabei ist der Film zeitgleich spannend und anspruchsvoll. Bereits zu Beginn ist er wirklich gut, wird aber gegen Ende noch sehr viel besser. Dabei werden sensationelle Aufnahmen von Afrika gezeigt und diese mit der passenden Musik untermalt.
Ein ausgezeichnetes Drehbuch, überzeugende Darsteller und ein Regisseur, der alles in ein Gesamtwerk verwandelt, kommen hinzu. So sehen große Filme in meinen Augen aus. Sie vermitteln eine Botschaft, sind gut gemacht und der Zuschauer lernt auch noch etwas.
Es passiert selten, dass ich bei einem Film ins Schwärmen komme. Die ersten Filmminuten haben dies auch noch nicht unbedingt erahnen lassen. Dann nimmt die Geschichte aber an Fahrt auf und katapultiert das Drama in höchste Sphären. Wenn es eine 5+ gäbe, dann würde ich nicht zögern und diese Note vergeben.