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  • Die Geisha

    Drama, Liebesfilm | USA 2005
  • Originaltitel:
    Memoirs of a Geisha
    Genre:
    Drama, Liebesfilm
    Deutschlandstart:
    19.01.2006
    USA Kinostart:
    09.12.2005
    Produktionsland:
    USA 2005
    Verleih:
    Warner Bros. Pictures
    Länge:
    145 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars:  6 x nominiert | 3 x gewonnen   Golden Globe:  2 x nominiert | 1 x gewonnen   BAFTA:  6 x nominiert | 3 x gewonnen  

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    • | KURZINHALT

    • Japan 1929, die neunjährige Chiyo wird kurz vor dem Tod ihrer Mutter an ein Geishahaus verkauft. Nachdem die "Mutter" des Geishahauses entscheidet, dass Chiyo ausgebildet wird, trifft sie der Neid der erfolgreichsten Geisha des Hauses, Hatsumomo. Die Neiderin lässt keine Intrige aus, um Chiyo zu vertreiben. Chiyo heißt nun Sayuri und möchte fliehen, dies bringt die erste Erniedrigung mit sich. Als Jahre später der zweite Weltkrieg über Japan hereinbricht, trifft die Geishakultur ein beinahes Erlöschen.
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    • | KURZKRITIK

    • Der US-amerikanische Regisseur Rob Marshall hat sich mit seinem Drama auf einen schmalen Grat begeben, was vor allem auf seine Schauspielerbesetzung zu beziehen ist. Der Film erntete heftige Proteste und Kritiken, da Marshall die Rollen der Geishas durch bekannte chinesische Schauspielerinnen besetzte. Diese Tatsache verstößt in erheblichem Maße gegen die Tradition der japanischen Kultur. Der Film wird durch wunderschöne Bilder und großartige Protagonistinnen getragen, trägt jedoch leider den Zwiespalt des Traditionsbruchs in sich.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Was genau ist eine Geisha? Diese Frage kann Chiyo nicht beantworten, bis sie selbst eine ist. Geishas trinken Sake, Geishas schlafen bis in den Mittag und Geishas tragen kostbare Kimonos. Mehr weiß das kleine Mädchen nicht und mehr weiß genaugenommen auch der Zuschauer nicht, wenn der Film vorbei ist. Zugegeben, es wird erwähnt, dass Geishas lebendige Kunstwerke sind, die ihre artistischen Fähigkeiten und nicht ihre Körper verkaufen, die mit einem Wimpernschlag jeden Mann betören können und bei denen jede Bewegung mit Eleganz und perfekter Körperbeherrschung ausgeführt wird. Doch von all dem hört und sieht der Zuschauer nur wenig.
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    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Rob Marshall
    Buch:   Arthur Golden als Story  
      Akiva Goldsman als Screenplay  
    Musik:   John Williams
    Kamera:   Dion Beebe
    Produzent:   John DeLuca als Co-Producer  
      Lucy Fisher als Producer  
      Douglas Wick als Producer  
    Darsteller:   Samantha Futerman als Satsu  
      Ted Levine als Colonel Derricks  
      Zoe Weizenbaum  
      Suzuka Ohgo als Chiyo (als Kind)  
      Ziyi Zhang als Chiyo / Sayuri Nitta  
      Thomas Ikeda als Mr. Bekku  
      Elizabeth Sung als Frau von Sakamoto  
      Kotoko Kawamura als Oma  
      Natsuo Tomita als Geisha in Lavender  
      Navia Nguyen als Izuko  
      Eugenia Yuan als Korin  
      Paul Adelstein als Lieutenant Hutchins  
      Youki Kudoh als O-Kabo  
      Michelle Yeoh als Mameha  
      Mako als Sakamoto  
      Cary-Hiroyuki Tagawa als Der Baron  
      Randall Duk Kim als Dr. Crab  
      Tsai Chin als Auntie  
      Li Gong als Hatsumomo  
      Ken Watanabe als Geschäftsmann  
      Karl Yune als Koichi  
      Togo Igawa als Tanaka  
      Koji Yakusho als Nobu  
      Kaori Momoi als O-kami  
      neth Tsang als Der General  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Kirschblüten Happy End
    • Die Bilder sind wie aus dem Hochglanzprospekt der Tourismusbranche und auch der ruhige Kommentar aus dem Off hat seine Wirkung. Und wer dann die erste Hälfte überstanden hat und nicht eingeschlafen ist, erlebt noch wie der 2. Weltkrieg vorübergehend etwas Schwung in die dröge Handlung bringt. Das passt zwar zum bisher Gesehenen wie der Fisch zum Fahrrad, aber man ist für die Abwechslung dankbar. Selbst die fernöstliche Filmikone Gong Li - hier mal als Bitch - kann nichts reißen oder retten. Sie versucht wenigstens ansatzweise etwas Schauspielkunst einzubringen. Die süße Schönheit aus House of Flying Daggers (Zhang Ziyi) dagegen wird hier reduziert aufs schöne Mandelaugen machen. So verharrt sie in ihrer Schönheit bis zum vorhersehbaren Happy End. Alles in allem etwas ermüdend.
    • 06.06.2010 Bewertung:
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