Montag | 28. Mai 2012 | 18:06 Uhr
Sie befinden sich hier: KINO | Startseite > Datenbank > Filmdetails
  • FILMDETAILS | Snow Cake
  • Snow Cake

    Drama | Großbritannien / Kanada 2006
  • Originaltitel:
    Snow Cake
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    02.11.2006
    USA Kinostart:
    27.04.2007
    Produktionsland:
    Großbritannien / Kanada 2006
    Verleih:
    Kinowelt Filmverleih
    Länge:
    112 Minuten
    FSK:
    ab 06 Jahren
    Auszeichnungen:
    Berlinale: 1 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Der verschlossene Engländer Alex (Alan Rickman) wird in der verschneiten Weite Ontarios in einen Autounfall verwickelt, gerade als die Anhalterin Vivienne bei ihm eingestiegen ist. Die junge Frau stirbt noch am Unfallort. Voller Schuldgefühle sucht der 50-jährige Alex Viviennes Mutter auf. Doch Linda (Sigourney Weaver) ist keine gewöhnliche Mom: Sie ist Autistin und kann ihre Trauer nicht zeigen. Alex beschließt, ein paar Tage bei Linda zu bleiben, bis deren Eltern zur Beerdigung eintreffen. Immer mehr nimmt er an ihrem Leben teil und beginnt zudem eine Affäre mit der schönen Nachbarin Maggie (Carrie-Anne Moss), die alle Gefühle routiniert auf Distanz hält. Doch langsam beginnen sich die Charaktere zu verwandeln, und als der Schnee schmilzt, ist das Leben für keinen der drei mehr so, wie es war.
    •   mehr
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Man nehme einen Mann mit einem dunklen Geheimnis, der zufällig auf sein genaues Gegenteil – eine quirlige junge Frau – trifft. Dann nehme man einen Unfall, der das Schicksal des einen für immer verändern und das Leben der anderen für immer beenden wird. Fertig ist der Beginn eines Roadmovies in die Seele eines Menschen.
    •   Komplette Kritik lesen
    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Snow Cake: Trailer

    • | SZENENBILDER

    •   mehr
    • | CAST & CREW

    Regie:   Marc Evans
    Buch:   Angela Pell  
    Musik:   Broken Social Scene
    Kamera:   Steve Cosens
    Produzent:   Jessica Daniel als Producer  
      Gina Carter als Producer  
      Michael Winterbottom als Executive Producer  
    Darsteller:   Emily Hampshire  
      Carrie-Anne Moss als Maggie  
      Sigourney Weaver als Linda  
      David Fox  
      Jayne Eastwood  
      James Allodi  
      Alan Rickman als Alan  
    • | USERKOMMENTARE

    • Flapman| Sometimes stopping is the most important part of the journey
    • Endlich mal wieder ein Film, der mich wirklich auf ganzer Linie überzeugt hat! Und wieder einmal ist es kein mit Spezialeffekten überladener Blockbuster, sondern schlichtweg ein kleiner, sehr menschlicher und konstant ruhig erzählter Film, dessen Geschichte mich emotional so sehr berührt hat, daß er auch Stunden nach dem Abspann noch in mir nachwirkt.
      Die darstellerische Leistung sämtlicher Schauspieler überzeugt bis in die kleinste Nebenrolle wirklich auf ganzer Linie; man sieht den großen internationalen Filmstars Alan Rickman, Sigourney Weaver und Carrie-Anne Moss förmlich an, wie sehr sie es wohl genossen haben müssen, bei diesem Projekt mal wirklich alle Register ihrer Kunst ziehen zu können und den Charakteren mehr und mehr Tiefe und Authentizität zu verleihen - und die Mischung aus sehr dramatischen und dann doch wieder recht fröhlich-witzigen Storyelementen ist durchweg absolut gelungen. Der Film wirkt dadurch trotz seiner eher tragischen Grundgeschichte auf eine tröstliche Art über weite Strecken recht leicht und eben einfach aus dem Leben gegriffen - dabei steckt doch so viel Schweres in ihm, wie etwa die Themen Schuld, Tod, die Willkür des Lebens, das schmerzliche Zerplatzen von Träumen und Plänen, das gnadenlose Weitergehen des Alltags nach dem Verlust eines Menschen und die dennoch in den Hinterbliebenen verbleibende Traurigkeit - aber es geht eben auch um sehr positive Dinge wie etwa das bewußte Erleben des Augenblicks ("the past is only a memory, the future a fantasy. It's only the present that we truly live.") oder die Einzigartigkeit eines jeden Menschen, sowie das Aufeinandertreffen und gegenseitige Beeinflussen grundverschiedener, aber eben auch ganz besonderer Menschen, welches ohne einen gewissen traurigen Anlaß nie stattgefunden hätte.

      Man sollte übrigens möglichst vorher möglichst keinerlei Inhaltsangaben lesen, sondern sich den Film einfach besorgen, ihn direkt in den Player schieben und sich in der Geschichte treiben lassen. Es ist schlichtweg ein wunderschöner kleiner Film über die Begegnungen von liebenswerten Menschen und über das Leben an sich - und nicht etwa eine Art "Problemfilm" über das Thema Autismus, wie man bei einigen Inhaltsangaben fälschlicherweise schnell denken könnte.
    • 03.01.2010 Bewertung:
    •   mehr
    • Bitte melden Sie sich hier kostenlos an, um einen Kommentar abzugeben:



    • | INTERESSANTE FILME

    Bisher wurden noch keine Filme mit diesem Film verknüpft.
     Film vorschlagen

    • | Userwertung

    Wertung: 5.8/10 (5 votes)

    • | Cinefacts bei Facebook
    Facebook Logo
      • | WEITERE INFOS
          •   AKTIONEN