Montag | 28. Mai 2012 | 09:25 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Der junge Mann (Daniel Brühl) spielt traumhaft schön Geige. Doch nicht nur mit seinem Geigenspiel berührt er die Herzen. Ein Geheimnis, ein Rätsel umgibt ihn. Die beiden Schwestern Ursula und Janet (Judi Dench und Maggie Smith) haben ihn eines Tages fast ertrunken und bewusstlos zwischen den Felsen am Strand liegend entdeckt. Sie nehmen ihn bei sich auf und pflegen ihn. Er spricht nicht ihre Sprache, doch sie finden andere Wege der Verständigung. Er weckt besonders bei Ursula längst vergessen geglaubte Träume und Gefühle. Erinnerungen an Jugend und frisches Verliebtsein werden in ihr wach. Doch je länger er bleibt, desto klarer wird, er muss seinen Weg zurück in sein eigenes Leben finden.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Bei einer Drehpause am Set in Budapest sei ihm eine Sammlung von Kurzgeschichten William J. Lockes in die Hände gefallen. Eine davon suchte sich Charles Dance heraus, verwandelte sie in ein Drehbuch und gab mit dessen Umsetzung sein Regiedebüt. Ergebnis ist „Der Duft von Lavendel“, ein berührend schönes, ein leichtes und im besten Sinne zeitloses Drama.
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    • Der Duft von Lavendel: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Charles Dance
    Buch:   Charles Dance als Screenplay  
      William J. Locke als Story  
    Musik:   Nigel Hess
    Kamera:   Peter Biziou
      Ed Rutherford
    Produzent:   Elizabeth Karlsen als Producer  
      Nik Powell als Producer  
      Nicolas Brown als Producer  
    Darsteller:   Clive Russell als Adam Penruddocke  
      Richard Pears als Barry  
      Toby Jones als Hedley  
      Miriam Margolyes als Dorcas  
      Freddie Jones als Jan Pandered  
      Natascha Mcelhone als Olga  
      David Warner als Dr. Mead  
      Judi Dench als Ursula  
      Maggie Smith als Janet  
      Daniel Brühl als Andrea  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Der gestrandete Geigenvirtuose
    • Ein zauberhafter Film, zum Niederknien schön. Eingebettet in die malerische Landschaft von Cornwall gibt es nicht viel Handlung, dafür aber viel Gefühl und Witz. Von dem hochkarätig besetzten Ensemble möchte ich nur Judy Dench hervorheben, die in umwerfend ergreifender Weise die alte Dame gibt, die sich im hohen Alter in den jungen Polen verliebt. Sie spielt das mit so viel Schamhaftigkeit und inneren Tumulten, wie der aufgewühlte Atlantik. Man sieht wie sie mit allem, was eigentlich gegen eine solche unerfüllbare Liebe spricht, kämpft und doch Haltung bewahrt. Es sind fein dosierte, echte, tiefe menschliche Emotionen, die sie auf die Leinwand bringt. Dabei ist es nie kitschig. Charles Dance, der bis dato nur vor der Kamera stand, ist ein Jahrhundertwerk gelungen.
      Der lyrische Titel weist auf den bevorzugten Duft vornehmer, älterer Damen hin, die eigentlich jenseits der feurigen Liebe leben. Und dann noch die virtuose Musik von Joshua Bell, die einem beim Abschlusskonzert zum Taschentuch greifen lässt.
    • 11.07.2010 Bewertung:
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