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  • Das süße Leben

    Drama | Frankreich / Italien 1960
  • Originaltitel:
    La Dolce Vita
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    22.06.1960
    USA Kinostart:
    19.04.1961
    Produktionsland:
    Frankreich / Italien 1960
    Bilformat:
    2.35:1
    Länge:
    177 Minuten
    Auszeichnungen:
    Oscars:  4 x nominiert | 1 x gewonnen   BAFTA: 1 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Ein römischer Klatschjournalist mit Schriftstellerambitionen beginnt seine Jagd nach den "süßen" Geheimnissen der Prominenz auf der Via Veneto mit seinen exklusiven Nachtclubs und Cafes, in denen das nächtliche Leben pulsiert. Bei seinen alltäglichen Streifzügen durch das Milieu des italienischen Jetset lernt er zum Leidwesen seiner ihn penetrant bemutternden Verlobten eine Reihe faszinierender Frauen kennen. Als ein enger Freund, der aufgrund seiner soliden Lebensweise als Vorbild galt, sich das Leben nimmt, entpuppt sich das von Marcello angestrebte Leben in Reichtum und Glamour als eine Welt des Scheins und der Vergänglichkeit. Fellinis bissiges Gesellschaftsporträt "Das süße Leben" ist ein Klassiker der Filmkunst mit Marcello Mastroianni, Anouk Aimée, Anita Ekberg und Lex Barker.
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Federico Fellini
    Buch:   Ennio Flaiano als Story  
      Federico Fellini als Story  
      Tullio Pinelli als Story  
    Musik:   Nino Rota
    Kamera:   Otello Martelli
    Produzent:   Angelo Rizzoli als Producer  
      Franco Magli als Executive Producer  
      Giuseppe Amato als Producer  
    Darsteller:   Annibale Ninchi als Marcellos Vater  
      Adriano Celentano  
      Anouk Aimee als Maddalena  
      Magali Noel als Fanny  
      Yvonne Furneaux als Emma  
      Alain Cuny als Steiner  
      Anita Ekberg als Sylvia  
      Marcello Mastroianni als Marcello Rubini  
      Walter Santesso  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Die Legende lebt
    • Fellinis Klassiker von 1960 ist Kult. Typisch für ihn ist die lockere Aneinanderreihung von sehr verschiedenartigen Szenen, die nur durch Marcello Mastroianni verbunden werden. Das heißt Fellini zeigt uns eine thematische Weite, die nicht durch einige wenige Handlungsstränge eingeengt wird. Ausgehend von der Welt der Schönen und Reichen landet die Handlung am Ende auch wieder dort in einer destruktiven chaotischen Party, denn nur die Reichen führen ein ’süßes Leben’. Dazwischen gibt es ironische Schilderungen von Starrummel, Intellektuellen-Talk, lästige Paparazzi und religiöse oder existentielle Diskussionen neben hysterischer Wundergläubigkeit. Ein Höhepunkt ist die selbstlose Hass-liebe von Marcello, dem ’Party Boy’ und Reporter der Klatschpresse und Emma (ganz toll Yvonne Fourneaux). Aber der absolute Gipfel ist das unvergessliche Bild der Ekberg im Trevi Brunnen nach einer Reise durch die Nacht. Von den vielen Prominenten in für sie untypischen Rollen sei nur Lex-Shatterhand-Barker als volltrunkener Playboy erwähnt. Alle Figuren agieren auf festgelegten Bahnen, selbstverliebt und egozentrisch. Nur ab und zu tauchen echte Gefühle auf, um sogleich wieder zu verschwinden. Das Zeitlose an diesem s/w Klassiker ist die unglaubliche Vielfalt der Themen, die wie in einem drehbaren Kaleidoskop präsentiert werden, ihre kontrastreiche Abfolge und die überragende Darstellungsweise durch Kamera und Schauspieler.
    • 05.06.2011 Bewertung:
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