Und wieder zeigt Bruce Willis sein Können. Das Thema des Films ist spannend, keine Frage. Aber es gibt hier und da immer wieder Längen. Nach einer Weile wird einem auch das geplapper von Mos Def zu viel. Nichts destotrotz ein guter Film mit Klasse Schauspielern.
Bruce Willis ist in 16 Blocks in einer seiner beliebtesten Rollen zu sehen. Vom mit der Welt abgeschlossenen, depressiven Polizisten mutiert er zum verantwortungsvollen Cop. Da wundert es kaum, dass die Handlung lediglich daraus besteht, dass ein Gefangener quer durch die Stadt zum Gericht gebracht werden soll und ihm auf dem Weg zahlreiche andere Gesellen den Tot wünschen.
Auch wenn die Story entsprechend dünn und die Rollen durchschaubar gestaltet wurden, zumindest die Umsetzung des Drehbuchs wurde sehr gut inszeniert. Der Film ist spannend und es gibt viel Action. Das rettet die Produktion vor dem Absturz, erklärt aber auch, warum es dieser Film nie in die deutschen Kinos geschafft hat.