Montag | 28. Mai 2012 | 18:17 Uhr
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  • Coles und die Frauen

    Drama, Komödie, Liebesfilm | USA 2002
  • Originaltitel:
    XX/XY
    Genre:
    Drama, Komödie, Liebesfilm
    Produktionsland:
    USA 2002
    Länge:
    87 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Was in den Neunzigern begonnen hat, zieht seine gefährlichen Bahnen bis in die Gegenwart. Ein Künstler und zwei ehemalige Studentinnen treffen sich acht Jahre nach dem Ende ihrer gefährlichen und komplizierten Dreierbeziehung wieder. Die Folgen der damaligen Amour fou bekommen sie auch jetzt noch zu spüren. Während ihres ausgelassenen, gemeinsamen Urlaubs scheint sich das Verhältnis ungewollt erneut anzubahnen. Verliebtsein, Betrug, Trennung und Wiedersehen, das Davor, das Danach und das Dazwischen – nichts bleibt folgenlos in diesem Wirrwarr aus Geschlechterkampf, Beziehungen und Sex.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Austin Chick
    Buch:   Austin Chick als Writer  
    Musik:   The Insects
    Kamera:   Uta Briesewitz
    Produzent:   Mitchell Robbins als Producer  
      Isen Robbins als Producer  
      Aimee Schoof als Producer  
    Darsteller:   William Keeler  
      Paula Roth  
      Ben Tolpin  
      Zach Shaffer  
      Kel O'Neill  
      Mark Ruffalo  
      Maya Stange  
      Kathleen Robertson  
      Lee J. Cobb  
      John A. MacKay  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Emotionarme Zukunft
    • Der Film gliedert sich in zwei Teile: die erste Hälfte behandelt die wilde Jugend der späten 90er Jahre in New York. Man praktiziert den flotten Dreier mit viel Gekicher statt Gestöhne. Rumhängen ist angesagt, ansonsten gibt es auf der aktiven Seite noch kiffen und saufen. Am besten alles gleichzeitig. Es gilt das hedonistische Prinzip des FunFunFun. Dabei gibt es den üblichen Beziehungsknatsch zwischen Coles und seiner ’Freundin’ Sam (’schluchz, kicher, grins’). Bei uns hätte man das lapidar kommentiert mit ’Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.’
      Teil zwei spielt Jahre später. Man trifft sich, scheint gereift, abgeklärt und schwelgt in alten Erinnerungen. Nur bei Coles und Sam funkt es immer noch, obwohl beide anderweitig vergeben sind. Dann verwickelt sich einiges: Missverständnisse und Geheimniskrämerei kommen auf und verbreiten Misstrauen. Es wird viel pseudo-intellektuelles Geschwurbel über Beziehungen abgelassen. Nichts hat sich im Grunde geändert. Es gibt keine Katharsis.
      Als mögliche Lösung wird eine Ehe anvisiert, die entweder als überhastete Kurzschlussreaktion zustande kommt oder auf einem faulen Kompromiss basiert, der von Feigheit und Bequemlichkeit zugedeckt wird.
      Ist das der Progress nach all der Liberalität? Echte Gefühle bleiben da wohl auf der Strecke.
    • 12.01.2012 Bewertung:
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