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  • Monster´s Ball

    Drama | USA 2002
  • Originaltitel:
    Monster´s Ball
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    05.09.2002
    Produktionsland:
    USA 2002
    Verleih:
    Tobis
    Länge:
    108 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars:  2 x nominiert | 1 x gewonnen   Berlinale:  2 x nominiert | 1 x gewonnen   Golden Globe: 1 x nominiert   BAFTA: 1 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Hank Grotowski arbeitet als Chefaufseher der Todeszellen-Wächter im Gefängnis von Angola, Louisiana. Ein harter, kompromissloser Beruf, den bereits sein Vater ausgeübt hat, und auch Hanks Sohn Sonny arbeitet als "Henker". Doch der labile Sonny ist dem psychischen Druck, den die Arbeit mit sich bringt, nicht gewachsen. Als er bei einer Hinrichtung die Nerven verliert, zeigt Hank weder Verständnis noch Mitgefühl dafür. Wenig später schießt Sonny sich vor den Augen seines Vaters eine Kugel in den Kopf. Als Konsequenz hängt Hank seinen Job an den Nagel. Kurze Zeit später wird er Zeuge, wie ein afroamerikanischer Junge überfahren wird. Nun fühlt er sich verpflichtet, Leticia, der Mutter des Kindes, bei der Suche nach den Schuldigen zu helfen. Mit der Zeit gehen der ehemalige Gefängnisaufseher und die Kellnerin immer vertrauter miteinander um, bis sie sich schließlich leidenschaftlich in einander verlieben. Leticia ahnt nicht, dass Hank der Wärter ist, der noch vor kurzem ihren wegen Polizistenmordes verurteilten Mann auf den elektrischen Stuhl gesetzt hat...
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Marc Forster
    Buch:   Will Roko  
      Milo Addica  
    Musik:   Chris Beaty
      Asche & Spencer
    Kamera:   Roberto Schaefer
    Produzent:   Lee Daniels  
    Darsteller:   Corinji Calhoun als Tyrell Musgrove  
      Will Rokos als Warden Velasco  
      Billy Bob Thornton  
      Milo Addica als Tommy Roulaine  
      Mos Def  
      Sean Combs  
      Peter Boyle  
      Halle Berry  
      Heath Ledger  
      Taylor Simpson als Lucille  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Oscar für Philosophie
    • Wir sehen eine Gesellschaft der Lieblosigkeit, in der Huren Konjunktur haben. Ebenso weit verbreitet ist hier der ungeschminkte Rassismus. Dem Anlehnungsbedürfnis der beiden Hauptfiguren (Halle Berry und Billy Bob Thornton) wird daher ausgiebig Raum gegeben und das in interessanten Einstellungen, die oft mehr verbergen als sie preisgeben.
      Marc Forster hat diese ganze Problematik mit äußerstem Minimalismus geschildert. Ein Satz genügt, um eine Beziehung zu zerstören. Der Schlüssel zur Auflösung sind Zeichnungen, die auch nur kurz zu sehen sind. Wenn man nicht genau hinsieht, kommt man nicht drauf.
      Die Spannung kommt daher, dass der Zuschauer mehr weiß als die Akteure und der qualitative Gehalt liegt in der bloßen Andeutung der Ungeheuerlichkeit begründet.
      In den langen dialogarmen Szenen fragt man sich schon, warum Billy Bob so handelt. Ist alles eine Wiedergutmachung, eine Abkehr vom Rassismus oder empfindet er wirklich so etwas wie Zuneigung für Halle Berry? Er selbst sagt, er wisse es nicht. Und so sitzt man am Ende neben den beiden und schaut in den ausgesternten Nachthimmel…Schon während der langen Schlusseinstellung hat man genügend Zeit, um darüber nachzudenken. Denn da sind ja auch noch zwei tragische Vater-Sohn-Konflikte, die genügend ’Food for Thought’ hergeben.
      Es wird letztlich die Sinnfrage nach der Richtigkeit des eigenen Handelns gestellt und irgendwie offen beantwortet. Gut gemacht, aber gleich Oscar???
    • 09.12.2011 Bewertung:
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