Mr. Tarantino hat schon besseres gedreht. Weil ich mir mehr von dem Film erhofft hatte gibts nur 4 Sterne. Planet Terror hat mir auf jeden Fall besser gefallen. Trotzdem sehenswert!
Death Proof ist mäßiger Horrorthriller aus drei Gründe: Die erste Stunde ist sehr dialoglastig und es wird nur Sex, Drogen und coolness themasiert. Am Anfang noch lustig aber mit einiger Zeit wird es langweilig. Ein Film mit 70er Filmtechnik ist im grunde eine gute Idee. Meiner Meinung nach Übertreibt Tarantino sehr schlechter Bildqualität, hefttigen Flmrissen und Wiederholung einiger Szenen vor allem am Anfang damit. Horror-Elemente gibt es zwar, die sind sehr slasherhaft aber gibt es die leider zu wenig. 3 Pkt. gibt es für die Auto-Actionszenen wo es ohne GCI-Effekte richtig kracht, fur den coolen Krt Russel als Psychopathen und den Chamelion-Auftritt für den Scheriff aus Kill Bill.
qt hat es wieder nicht verstanden worauf es bei einem film ankommt,unterhaltung und nicht langeweile!den film hätte man auf gut gemeinte 30min.reduzieren können,d.h.über 80min. total langweiliges, überflüssiges,sinnloses gelaber.der film kommt im 70er jahre look daher,autos,ausstattung,musik und dann stellt man fest, das die handlung in der heutigen zeit spielt,da hat qt total den faden verloren oder fragt sich das niemand ausser mir warum er das so gemacht hat?wenn qt einen zu sehr künstlerischen film macht,dann bitte etwas durchdachter.
dieser Film spaltet sicher die Gemüter da es ähnlich wie bei Kill Bill 1 und 2 einen eher langsamen Dialoglastigen Teil und einen Actionlastigen Teil gibt.
Auch ich war anfangs doch etwas irritiert dass die Sache nicht richtig in Gang kam - nachdem ich den ganzen Film gesehen habe macht das aber doch irgendwie Sinn und ist mal wieder ganz anders als "normale" Filme.
Auch Tarantino konnte es nicht sein lassen und hat wie Roudrigez in Planet Terror den Film absichtlich "verschmutzt" (eingebaute Filmfehler, ...) Auch wenn mir diese Effekte nicht gefallen haben gab es einen Effekt den ich recht beeindruckend fand. Der Film ist eine ganze Zeit s/w. Als er dann mit einem nett anzuschauenden Effekt wieder auf Farbe wechselt erschlagen einen die bunten intensiven Farben fast.
Tarantino Fans sollten den auf jedenfall schauen. Alle die einen Actionfilm wie From Dusk Till Dawn erwarten sollten es sich vielleicht noch mal überlegen da der Film eine gute Stunde sehr ruhig und Dialoglastig ist.
Dieser Film ist grandios, wer ihn nicht versteht (wie offensichtlich ein Filmkritiker mit zwei Sternen Bewertung) der hat von Psychologie noch nie etwas gehört. Dieser Film muß am Anfang langatmig sein, man entdeckt das dezent eingebaute Stockholm-Syndrom (Verbündung mit dem Täter) Man bekommt auch als Zuschauer Sympathie und plötzlich nach einer langsam aufbauenden Spannung, die nur latent wirkt, der Hammer!!! Das Syndrom wirkt weiter und das ist das fatale - der nächste Mord und - siehe da - Seitenwechsel!!! Sympathie für die Stuntmädels, die auf einen fast Wehrlosen alten Mann eindreschen - psychisch wie physisch. Spannung pur, der Film, hochachtung vor Quentin, ein Meisterwerk, das nur wenige verstehen, weil ihr Horizont nicht ausreicht! Keine Abzüge, der Film ist perfekt!
So, hab DP nun endlich auch gestern um 20 Uhr gesehen. Der Film wurde in dem kleinsten der 5 Kinosäle gezeigt, was mich aber nicht weiter gestört hat. Es waren um 30 - 40 personen im Kino. Zur Stimmung: Naja...ich glaub die hatten FAST alle gar keinen Plan, in der ersten Hälfte hat so gut wie keiner, außer ich, mal gelacht. Manchmal hab ich aus ner anderen Ecke auch noch 1 oder 2 Kerle lachen hoeren, die kannten sich wohl auch etwas aus ;) In der 2. Hälfte war die Stimmung aber schon besser, klar bei der Action die man da zu sehen bekommt, aber auch bei den DIalogen hat man sich schon mehr amuesiert.
Ich finde, dass in der ersten Hälfte die Dialoge etwas, langatmig sind und so wirds dann etwas nervig..da ich dann auch net mehr lachen konnte >.> Die Szene in der Kneipe, als die Frauen am Tisch saßen haette etwas gekurzt werden muessen, insgesamt finde ich dass die Szene in der Kneipe ein wenig gekurzt werden muesste. Die Anspielungen gegenueber KB fand ich auch nur genial :D ...die Autolackierung...der Aufdruck auf Lee's Oberteil....Der Pussywagonsticker und natuerlich der Twisted Nerve-Klingelton..herrlich, wie QT sich da selbst zitiert.
Und welche Szene eigentlich nichtmal wirklich gepasst hat: Der Bulle mit seinem Sohn nr 1 im Krankenhaus. Aber das war so plump, dass es schon wieder verdammt lustig war, irgendwo musste QT den einfach unterbringen :D Die Action in der 2. Hälfte des Films, war echt der Hammer. Ich habe noch nie eine solch geile Verfolgungsjagd gesehen. Die Kamera ist dabei echt der Wahnsinn...!! Richtig toll in Szene gesetzt. Endlich mal ein Film ohne irgendwelche Special-Effects und bla CGI hier, CGI da...ohne den ganzen Mist! Dadurch wirkt das auch alles viel besser und man sitzt wie gebannt im Kinosaal und sieht sich diese Wahnsinnsverfolgungsjagd an....genauso war es in der 1. Haelfte mit dem Crash, wobei mir besonders die Wiederholungen aus verschiedenen Perspektiven gefallen haben. Und dieses stumpfe Ende...das war so stumpf..dass es auch schon wieder lustig war, ich hab mich nur kurz gefragt was denn mit Lee ist, aber weiter wichtig ist das nicht.
Ach, und was den "Grindhouse" Effekt angeht...also die absichtlich eingbeauten Fehler, ist zwar gut gemacht aber so viel ist das nun auch wieder nich. Dazu muss ich aber sagen: Genial, wie die s/w Szene wieder in Farbe gesetzt wurde mit dem Automaten! :D
Letztendlich gebe ich dem Film vorerst -nur- 8/10 aufgrund der teils echt langatmigen Dialoge in der ersten Hälfte.
Der Film ist also besser als QT's Jackie Brown, aber an Pulp Fiction und Kill Bill kommt er leider nicht ran. Vielleicht zieht er beim naechsten Sehen noch mit Reservoir Dogs gleich, da der Film definitiv noch viel Luft nach oben fuer eine hoehere Wertung hat. Also eventuell aendert es sich beim 2. Sehen ;)
Grindhouse war fuer mich das Kinoerlebnis des Jahrzehnts, Death Proof alleine kann das Erlebnis nicht so ganz einholen, aber immerhin liefter QT mal wieder jede Menge Spasskino ab. Absolut sehenswert, am besten in der OV
Auch wenn ich selber noch nie in den Genuss eines Grindhouse-Filmes kam, fand ich die Retro-Art, wie Tarantino Death Proof geschossen hat, mit schlechten zoom-in's, abrupten Schnitten und Tonmängeln, einfach nur genial. Beinah noch genialer war die Reaktion des Mainstream-Anteils der Zuschauer, die dachten dies läge an unserem Kino (was zugegebenermaßen dort tatsächlich auch öfters passiert).
Da Death Proof nun nicht mehr zusammen mit Planet Terror läuft, wurde seine Laufzeit von 90 Minuten um ein Drittel erweitert und ehrlich gesagt war dies ein Fehler der Weinsteins. Denn in der Einzelfassung ist Death Proof schlichtweg zu lang(atmig). Über manche Strecken passiert einfach nicht wirklich viel, außer Dialogen und das wäre an sich nicht besonders schlimm, wenn nicht bereits die Mehrheit des Filmes aus Dialogen bestanden hätte. An sich hat QT auch zweimal denselben Film gedreht, wobei der "zweite" Film als alternative Version zum "ersten" verstanden werden kann. Ich persönlich fand, dass der erste Teil des Filmes eine sehr viel stärkere Atmosphäre hatte, wie der zweite (auch wenn im zweiten Teil Mary Elizabeth Winstead mitgespielt hat).
Die Wendung im zweiten Teil ist denke ich gewöhnungsbedürftig, mir persönlich hat sie nicht so gut zugesagt, auch wenn das Ende des Filmes einen wieder darüber hinweg getröstet hat, denn die Art und Weise wie QT es inszeniert hat ist geradezu brilliant (auch wenn es wahrscheinlich ein typisches Grindhouse-Ende war). Der Hauptkritikpunkt von Death Proof liegt also wie erwähnt daran, dass er durch die vielen Dialoge (die mitunter witzig sind aber nirgendwo hinführen) ziemlich zäh geraten ist, dies ist besonders in der zweiten Hälfte des Filmes zu sehen. Jetzt steht es eben aus, auf Planet Terror zu warten und sich dann im September den Original GrindHouse (so wie er gedacht war) auf DVD anzuschauen!