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  • FILMDETAILS | Das zweite Leben des Monsieur Manesquier
  • Das zweite Leben des Monsieur Manesquier

    Drama | Deutschland / Frankreich / Großbritannien / Schweiz 2002
  • Originaltitel:
    L`Homme du Train
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    24.11.2005
    Produktionsland:
    Deutschland / Frankreich / Großbritannien / Schweiz 2002
    Verleih:
    Alamode Film
    Länge:
    90 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Ein mysteriöser Fremder steigt als einziger Reisender in einem verschlafenen französischen Dorf aus dem Zug. Sein Name ist Milan (Johnny Hallyday) und er hat vor, die örtliche Bank zu überfallen. Kurz nach seiner Ankunft begegnet er zufällig Manesquier (Jean Rochefort), einem pensionierten Lehrer, der kurz vor einer Herzoperation steht. Zwischen den beiden unterschiedlichen Männern entsteht eine Art Freundschaft. Während sie sich immer besser kennen lernen, wird klar, dass jeder sich wünscht, er hätte das Leben des anderen führen können. Der Lehrer, der davon träumt, ein Abenteurer zu sein, und der Abenteurer, der sich nach einem friedlichen Leben sehnt. Die Frage, was gewesen wäre, wenn jeder der beiden den Weg des anderen eingeschlagen hätte, wird für die beiden Männer immer existentieller. Sie haben drei Tage Zeit, dies herauszufinden - drei Tage, um sich vorzustellen, dass ein anderes Leben möglich gewesen wäre ...
    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Patrice Leconte
    Buch:   Claude Klotz  
    Musik:   Pascal Esteve
    Kamera:   Jean-Marie Dreujou
    Produzent:   Philippe Carcassonne als Producer  
      Christophe Audeguis als Executive Producer  
      Carl Clifton als Co-Producer  
    Darsteller:   Maurice Chevit  
      Riton Liebman  
      Pascal Parmentier  
      Charlie Nelson  
      Jean-Francois Stevenin  
      Johnny Hallyday  
      Isabelle Petit-Jacques  
      Edith Scob  
      Jean Rochefort  
      Olivier Fauron  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Der Gangster und der Pensionär
    • Der Film lebt aus der Spannung der beiden gegensätzlichen Typen heraus. Jean Rochefort, der Grandseigneur des französischen Films, hier als pensionierter Lehrer und Johnny Hallyday, der (eigentlich Altrocker) nicht viele Filmrollen übernommen hat, aber wenn, dann meistens mit sehr eindrucksvoller Wirkung, hier als Bankräuber. Jeder der beiden möchte in die Rolle des anderen schlüpfen.
      Es gelingt Patrice Leconte bravourös diese Transformation glaubhaft darzustellen. Vor allem der mehrdeutige Schluss, der, obwohl eigentlich klar, doch verschiedene Interpretationen zulässt. Es sind zwei Männer, denen die Suche nach dem eigenen, wahren Ich gelingt, und zwar über die Notwendigkeit zur absoluten Ehrlichkeit.
      Damit das intellektuelle Problem nicht zu trocken präsentiert wird, gibt es aber auch taschenphilosophische Aphorismen zum Schmunzeln, wie z.B. „Rache ist die Gerechtigkeit des Unglücks“ oder „Nichts vergisst man so schnell wie den Gärtner“.
      Ein leiser Film, mit sanfter Musik und von Volker Lechtenbrink die sonorste Stimme des deutschen Fernsehens.
    • 04.02.2009 Bewertung:
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