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  • Slither: Voll auf den Schleim gegangen

    Science Fiction, Horror, Komödie | Kanada / USA 2006
  • Originaltitel:
    Slither
    Genre:
    Science Fiction, Horror, Komödie
    Deutschlandstart:
    22.06.2006
    USA Kinostart:
    31.03.2006
    Produktionsland:
    Kanada / USA 2006
    Verleih:
    United International Pictures
    Länge:
    91 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • In der Hinterwäldler-Kleinstadt Wheelsy ist das größte Ereignis gerade mal der Square-Dance zur Eröffnung der Jagdsaison. Bis der nette Raubauz Grant („Henry“-Darstellen Michael Rooker) im Wald einem Meteoriten samt Parasiten darin begegnet. Bald gebärdet sich Grant vor allem seiner jungen Frau Starla (Elisabeth Banks) gegenüber befremdlich nett, beginnt leider aber auch zu mutieren. Haustiere verschwinden, schließlich Menschen und Kühe. Für Kleinstadt-Cop Bill (Nathan Fillon), heimlich in Starla verliebt, schlägt schließlich die große Stunde. Denn Mutanten-Grant hat’s mit einer Armee von Hirnparasitenwürmern und schleimspuckenden Zombies auf die Unterwerfung der Welt abgesehen.
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    • | KURZKRITIK

    • Horror-Fan James Gunn hat schon als Drehbuchautor („Dawn of the Dead“) für unbekümmerten wie rasanten Genre-Spaß gesorgt. Auch „Slither“ ist mit merklicher Freude an Ekel-Effekten eine runde Splatter-Zombie-Backwood-Alien-Parsiten-Sause geworden, in der nicht nur der trockene Humor herrscht. Gunn zitiert sich auch gekonnt durch die Horror-Klassiker von Romero, Carpenter, Cronenberg und Co. hindurch, um ihnen die Ehre zu erweisen. Trotz – oder gerade wegen – der dünnen Story ist „Slither“ denn auch weniger ein sinnfreier Klamauk der Marke „Scary Movie“ als eine durchaus stimmungsvoller Popcorn-Film wie seinerzeit „Fright Night“ oder „Die Nacht der Creeps“.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Wirklich Neues oder Überraschendes hat „Slither – Voll auf den Schleim gegangen“ nicht wirklich zu bieten. Alles, vor allem die Typen bis hin zum aggressiv-vulgären Bürgermeister (Gregg Henry), sind altbekannt Versatzstücke. So bleibt als einzige Spannung, wer sich wann – und vor allem wie bzw. in was – verwandelt. Ekel ist dabei Trumpf. „Slither“ ist denn auch ein Feel-Good-Schocker der Marke „Arack Attack“, freilich mit deutlich höherem Widerlichkeitsfaktor.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Slither: Trailer (2)
      Slither: Trailer (1)

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   James Gunn
    Buch:   James Gunn  
    Musik:   Tyler Bates
    Kamera:   Gregory Middleton
    Produzent:   Shawn Williamson als Co-Producer  
      Eric Newman als Producer  
      Paul Brooks als Producer  
    Darsteller:   Jennifer Copping als Margaret  
      Beverley Breuer  
      Kathryn Kirkpatrick als Karaoke Frau  
      Dee Jay Jackson  
      Gregg Henry als Jack MacReady  
      Don Thompson als Wally  
      Xantha Radley  
      Haig Sutherland als Trevor  
      Ben Cotton  
      Jenna Fischer  
      Tom Heaton  
      Zak Ludwig als Gina Kid  
      Dustin Milligan  
      William MacDonald  
      Michael Rooker als Grant Grant  
      Brenda James als Brenda Gutierrez  
      Elizabeth Banks als Starla Grant  
      Mary Black  
      Iris Quinn  
      Lloyd Kaufman  
      Rob Zombie  
      Nathan Fillion als Bill Pardy  
      Lorena Gale als Janene  
      Darren Shahlavi  
      Tania Saulnier als Kylie Strutemyer  
      Bart Anderson als Butcher  
    • | USERKOMMENTARE

    • Tomalak| Slither
    • Slither ist kein gewöhnlicher Horrrofilm der sein Grusel aus Monstern oder ähnlichem bezieht. Nein, Slithers Horror ist eine Brille.
      Genau diese in Verbindung mit Michael Rookers Holzfällergesicht sorgt für mindestens zwei schlaflose Nächte.

      Kurz zur umfangreichen Handlung: wie so oft stürzt ein Meteorit mit ekligen und todbringenden Würmern auf die Erde, die sich die Erde Untertan machen möchten.
      Klingt bekannt? Slither greift hier auf die Invasion der Körperfresser, The Hidden, Zombiefilme oder auch auf diverse Tromaproduktionen zurück. (Letzteres verwundert nicht, da der Regisseur nun auch schon für Troma schrieb und inszenierte, zuletzt auch noch als Drehbuchautor für Shaun of the Dead fungierte).
      James Gunn schafft es dennoch dies als wirkliche Reminiszenzen an jene Klassiker zu verkaufen und den lustigsten Horrorfilm seit Arac Attack abzuliefern.
      Die Frauen schreien, die Männer sind mutig, sprich die Darsteller machen ihre Sache recht gut, wobei Gregg Henry eindeutig hervorsticht. Mit sichtlicher Freude mimt dieser den machohaften aber natürlich hasenfüßigen Bürgermeister der heimgesuchten Stadt. Michael Rookers Brille folgt hier als Special Effekt auf dem Fuße. Noch nie hat man, in einem menschlichen Gesicht so viel Grauen gesehen.

    • 08.02.2007 Bewertung:
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