Seit sich Christopher Nolan mit Christian Bale des Themas Batman im Film angenommen hat, ist dieser Comic, zumindest im Film, erwachsener geworden. Anders als zu den Zeiten von Tim Burton mit Michael Keaton und Val Kilmer oder auch Joel Schumacher mit George Clooney ist Nolans Batman Christian Bale ernster, weniger bonbonfarben und nun mit The Dark Knight auch voller Action, die aus den besseren Tagen des Michael Mann kommen könnte. Die Handlung von Nolans zweitem Batman ist auch auf mehr Schultern guter Schauspieler verteilt, von denen Heath Ledger wohl der bekannteste ist, weil es einfach und leider sein letzter Film war. Außerdem gibt es Aaron Eckart als neuen und engagierten Staatsanwalt Harvey Dent, Gary Oldman wieder als Polizeichef, Morgan Freeman ist als Lucius Fox wieder der Q des Bonds aus der Comicwelt, der diesmal sogar eigene Einsätze in China hat und natürlich Michael Caine als ziemlich aktiver Butler. Nur Rachel Dawes wird diesmal von Maggie Gyllenhaal gespielt, weil Tom Cruise seine Katie Holmes wohl in die Küche eingesperrt hat, damit sie ihm als Schauspieler nicht noch den Rang abläuft. So ist die auch sehr vielschichtig und spielt an vielen Orten und damit Batman auch überall sein kann, hat er von Lucius Fox ein Batpod gebastelt bekommen, ein Motorrad was optisch zum futuristischen Batmobil passt. Der Milliardär Bruce Wayne darf in diesem Film als Batman so richtig die Sau rauslassen und so gibt es jede Menge Action, Romanze, Komödie, Sci Fi , Fantasy, Drama und jede Menge Comic wirklich alles gibt. So ist Christopher Nolan mit Batman - The Dark Knight eine weitere brillante Comicverfilmung gelungen, die eigentlich keine Wünsche offen lässt. Heath Ledger gab den Joker mit einer atemberaubenden Bösartigkeit, besser als dereinst Jack Nicholson, der eher clownesk spielte. Ledger ist dafür posthum für einen Oscar nominiert und jedes Gramm davon ist verdient, denn er hat sich damit ein cineastisches Denkmal gesetzt. Es ist nicht zuletzt Ledgers Verdienst, dass "The Dark Knight" einer der wenigen sehr guten Filme aus dem Jahr 2008 wurde. Mich hat der Film wirklich jede Sekunde gut unterhalten und ist damit wohl einer der wenigen Filme aus dem etwas mageren Kinojahr 2008. So kommt er auch locker auf 10/10 Punkten auf meiner persönlichen Wertung und selbstverständlich auch eine Kaufempfehlung. Mit "Batman Begins" fing das Ganze etwas komplexer an und ab jetzt gibt es die Comics mit etwas Action und auf die freue ich mich.
Tja, nachdem alle so begeistert waren, hatte ich meine Erwartungen entsprechend hoch gehängt. Heath Ledger ist/war in der Tat ein guter Joker, aber das allein macht noch keinen packenden Film aus. Leider hat mich nichts an dem Film irgendwie so richtig begeistern können, die Actionszenen fand ich recht eintönig und unübersichtlich geschnitten und die Handlung an sich zieht sich elendig wie ein Kaugummi... der Film ist IMO mindestens eine Stunde zu lang. Schade, schade...
Ich bin in den Film eigentlich nur wegen Heath Ledger gegangen und hatte auch noch nicht den 1. Teil gesehen. Ich hatte mir Batman Begins zwar an diesem Tag auf Dvd gekauft, bin aber nicht dazu gekommen ihn zu sehen. Und als ich dann im Kino saß und alleine schon Heath gesehen habe, war ich vom Film in den Bann gezogen. Mir hat der Film wirklich sehr gut gefallen und, wenn es einen 3. Teil geben wird, werde ich ihn mir auch ansehen. Nur schade, dass Heath nicht mit dabei sein wird. Aber das hat ja andere Gründe.
Nach dem Besuch war ich total platt... dieser Film ist total komplex und muss erstmal verarbeitet werden! Qualitativ eine Augenweide: Schauspieler, Sets, Score... superb! natürlich haut einen besonders heath ledgers Rolle um. Musste mich auch irgendwie fragen, ob man nach so ner Rolle nicht gezwungenermaßen abdreht.... Auch fällt die Länge des Filmes bis zu gut 3/4 des Filmes nicht ansatzweise auf. Man wird immer wieder auf neue Handlungshöhepunkte katapultiert und muss sich mit den heftigsten ethischen Menschheitsproblemen auseinandersetzen.... Man hat kaum Ruhe, sich vom letzten spannenden Moment zu erholen. Allerdings wurden besonders die letzten 10Minutenfür mich dann doch zu heftig! Welch philosophische und anthroposophische Ansätze für ne actionreiche Comicverfilmung.... mir hat der Kopf nur noch geraucht.
8,5/10
Mal schauen, wie ich zu dem film stehe, wenn ich ihn nochmal schaue und einigermaßen weiß, was auf mich zukommt...
The Dark Knight ist für mich ein Meisterwerk des anspruchsvollen Actiongenres. Der es schafft mit herausragende Story, die mit Themen wie Terrorismus, Lauschangriff und Panik aktuell ist sowie an den 9/11 errinert, vom Anfang bis Ende spannend zu sein. Man frag sich jede Minute was als nächstes passieren könnte. Die Schauspielischen Leistungen sind natürlich Spitze, was bei dieser nnicht wundert. Heraussticht Heath Ledger der als Joker, der seiner Perfomance fasziniert und Angst macht zugleich und damit sogar Anthony Hopkins als Hannibal schlägt. Neben der Story sind natürlich die Actionsequenzen atemberaubend, mit IDMAX Kamera gedreht sind sie á´la Bourne temporeich und realitätsnah geschnitten. Allerdings deutlich härter als im ersten teil aber damit hat Christopher Nolan allein schon den wegen IDMAX Kameras Maßstäbe für Actionszenen gesetzt. Man kann nur sagen: And The Oscar goes to The Dark Knight.