Montag | 28. Mai 2012 | 18:36 Uhr
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  • Velvet Goldmine

    Unterhaltung | Großbritannien 1998
  • Originaltitel:
    Velvet Goldmine
    Genre:
    Unterhaltung
    Produktionsland:
    Großbritannien 1998
    Länge:
    124 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Auszeichnungen:
    BAFTA:  2 x nominiert | 1 x gewonnen   Oscars: 1 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Der Pflichtfilm für jeden, der über die 70er Jahre mitreden will.ssAnfang der Siebziger: Brian slade ist der unangefochtene König des Glamrock. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere inszeniert er seine eigene Ermordung und verschwindet spurlos. Zehn Jahre später erhält der britische Journalist Arthur Stuart den Auftrag, zum Jahrestag des spektakulären Popskandalsüber den Verbleib des einstigen Rockstars zu berichten. Er beginnt bei Brians Ex-Frau Mandy, die Arthur in die abgedrehte Zeit der 70er mitnimmt.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Todd Haynes
    Buch:   Todd Haynes  
    Musik:   Carter Burwell
    Kamera:   Maryse Alberti
    Produzent:   Michael Stipe  
      Olivia Stewart  
      Christine Vachon  
    Darsteller:   Emily Woof  
      Michael Feast  
      Micko Westmoreland  
      Ewan McGregor  
      Eddie Izzard  
      Jonathan Rhys Meyers  
      Christian Bale  
      Toni Collette  
      Luke Morgan Oliver  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Drogenrausch in Samt & Seide
    • Bereits beim Vorspann springen einem die quietsche bunten, psychodelischen Schriftzüge ins Auge. Und damit trifft der Film von Todd Haynes gleich den Ton der glamourösen Siebziger Jahre. Klamotten, Frisuren und Ausstattung liefern ein Übriges, um das Feeling jener Zeit rüber zu bringen, als sich die Jugendlichen als ‘Mods ‘n Rockers‘ gegenüberstanden. Die ausgelassene Freizügigkeit als Maxime erforderte ein Leben, in dem alles möglich ist. Man ist schwul, man ist bi etc. Aber es ist mehr als nur ein bloßer Musikfilm. Obwohl es davon genug zu hören gibt. Die Hauptdarsteller sind durchweg überzeugend. Jonathan Rhys Meyers (Brian) ebenso wie Ewan McGregor(Curt). Wir erleben beide auf der Bühne. Und sie geben ihr Letztes. Wann hat man Ewan McGregor schon mal nackt gesehen? Aber auch musikalisch ist er überzeugend. Und dass Rhys Meyers Musik echt performen kann, hat er auch 2007 in ‘August Rush‘ wieder bewiesen.
      Curt und Brian leben wie im Rausch, oftmals jenseits der Grenze. Sie leben ihre Träume aus und gehen daran zugrunde. Das Leben ist eine Party mit ‘Sex and Drugs and Rock ‘n Role‘. Sie wollen lieber die Ausnahme sein als die Regel. Die ganze Tragik fokussiert sich in der sie begleitenden Figur von Mandy (Toni Collette) als Brians Ehefrau. Man sieht, wie Brian vom eigenen Erfolg zerstört wird. Ein kurzes Schlaglicht fällt auch auf die Elterngeneration in ihrer ganzen Hilflosigkeit. Ein echtes musikalisches Zeitdokument und eine Ode an die Vergänglichkeit.
    • 27.05.2012 Bewertung:
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    Wertung: 6.0/10 (3 votes)

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