Montag | 28. Mai 2012 | 18:43 Uhr
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  • USERKOMMENTARE | The Descent - Abgrund des Grauens
  • SpaceFreakMicha | Horror vom Feinsten!
  • Eindrücke:
    Hammer! Was hier geboten wird, ist eine geradlinige Story und dauerhafte Spannung. Schon die erste Hälfte des Films fesselt unglaublich durch die klaustrophobische Atmosphäre und die perfekte Szenerie. Das Spiel von Licht und Schatten und die Neugier auf das, was kommen mag, sind schon nervenzerreißend, aber was in der zweiten Hälfte des Films abgeht, ist einfach nur der Wahnsinn. Nackte Panik und atemlose Spannung, bei dem schier das Herz stehenbleibt. Mehr will ich hier auch nicht verraten, denn der Film ist desto besser, je weniger man weiß. Und für gerade mal 3,5 Millionen GBP wurde hier ein echtes Meisterstück abgeliefert.Zu verdanken ist dies natürlich hauptsächlich auch den genialen Darstellerinnen, die wirklich überzeugen und einen schnell in die Geschichte mitnehmen.

    Fazit:
    Gewiß keine Neuerfindung des Genres "Horror", aber definitiv ein Meilenstein. Klasse Effekte, konstanter Spannungsanstieg, logisch, konsequent und hart umgesetzt. Der Film beweist, daß Horrorfilme nicht zwangsläufig billig und hohl sein müssen. Wer nicht zimperlich ist, sollte sich das Teil sofort mal antun... am besten im dunklen Zimmer mit guter Surroundanlage.
  • 18.02.2008 Bewertung: stern stern stern stern stern
    • Maakay1401 | Psychothriller + Monsterhorror= Genial !
    • The Descent fängt dramatisch an tödlicher Verkehrsunfall einer Familie , den nur die Frau überlebt. Danach wird gemütlich 6 sportliche Frauen Survivalurlaub. Daraus wird im Verlaufes des Films ein Psychotriller, nach dem die 6 Hauptfiguren in der Höhle festsitzen á la Minthunters "Du kannst niemand Vertrauen" und garniert durch die Angst von engen Höhlenräumen. Die Monster-Horror-Actionsequenzen sind so wie in Batman Begins u. den Bourne-Filmen geschnitten und sind so blutig, dass Scream u. Co wie FSK 12-Versionen wirken. Ein kleiner feiner Unterschied macht diesen Film die "angehenenden" Opfer wehren so richtig und metzeln ihre Gegner nieder.

      Endlich ein klasse Horrorfilm der den Namen auch
      verdient.
    • 04.06.2007 Bewertung: stern stern stern stern stern
      • zokinho | Abgrund des Grauens - leider
      • kurz zur sachlage:1-2 schockeffekte,ansonsten ein b-movie wie aus dem bilderbuch.eine gruppe von mädels kommt aus einer höhle nicht mehr raus und muss ums überleben kämpfen gegen irgendwelche ziemlich billig und lächerlich wirkenden kreaturen.spannung,eine gute atmosphäre,wenigstens ein ansatz von einer story sucht man hier vergeblich.
      • 30.12.2006 Bewertung: stern stern stern stern stern
        • Fox Mulder | Horrorüberraschung 2006 - bis jetzt
        • Wow, dieser Film geht unter die Haut! Wirklich absolut grandios inszeniert und wenn man bedenkt, dass Regisseur Neil Marshall mit nur wenigen Mitteln solche Kulissen mit tollem Lichtspiel geschaffen hat, kann man nur den Hut ziehen. Dies ist kein Film, der wirklich gute Schauspieler benötigt. Dieser Film funktioniert so gut, weil er eine beklemmende Location vorweist und eine wirklich superbe Atmosphäre. Schon seit langem hab ich nicht mehr derart Schiss bekommen. Die Schauspielerinnen sind allesamt eigentlich ziemlich unbekannt. Sympathisch brauchen sie auch nicht wirklich zu sein, wie schon oben erklärt. Die später erscheinenden Monster sind wirklich Furcht erregend und vor allem die Tatsache wie sie zum ersten Mal auftreten ist wirklich ein herber Schock. Schockmomente bietet The Descent wirklich zu genüge, dazu kommt noch eine klaustrophobisches Ambiente. Schon alleine der Gedanke, irgendwo da draussen gibt es ein Höhlensystem mit solchen menschenähnlichen Kreaturen ist schaurig genug und vielleicht gar nicht mal so weit von der Realität entfernt. Auch das Ende fand ich mehr als gut und befriedigend. Definitiv kein Film für schwache Nerven. Wer also schon bei softeren Horrorfilmen Angst bekommt, der sollte The Descent gar nicht erst für eine Sichtung in Erwägung ziehen. Von der Thematik her erinnerte mich der Film auch ein wenig an The X-Files. Gegen Ende wird auch der Blutgehalt gehörig in die Höhe getrieben und fällt so leicht auch nicht wieder.

          Für mich auf jedenfall die grosse Horrorüberraschung des bisherigen Jahres. Um dies noch zu toppen wird es einiges benötigen. Aber es stehen ja noch einige Horrorfilme an. Dazu gehören sicherlich Saw 3 und The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning. Doch jetzt bin ich mal auf den von mir heiss erwarteten Film The Hills Have Eyes gespannt. Gehört ja auch zu diesem Subgenre und verspricht ebenfalls reichlich Gore.
        • 19.07.2006 Bewertung: stern stern stern stern stern
          • Tomalak | die Wiedergeburt des Horrorfilms
          • Neil Marshall bescherte uns 2002 schon Dog Soldiers, die Erwartungen waren dementsprechend hochgesteckt, ob er nur einen Achtungserfolg aufweisen kann oder mit ihm auch zukünftig zu rechnen sein wird.
            Ich nehme es kurz vorweg: The Descent ist ohne Zweifel der beste Horrorfilm des Jahres und er rockt wie Sau!

            6 Bergsteigerinnen, die untereinander alle ihr kleinen oder auch größere Problemchen haben treffen sich ein Jahr nach Sarahs Autounfall wieder, bei dem diese ihren Mann und Tochter verloren hat.
            Diesmal soll es aber nicht hoch, sondern steil bergab gehen, eine Höhle steht zur Erforschung an. Die Tour verläuft soweit recht reibungslos, bis der einzige Zugang verschüttet wird. Ans Tageslicht kommen dann auch die ersten Animositäten der Damen untereinander. Nun gilt es einen neuen Weg an die Oberfläche zu finden, bald bemerkt die Gruppe, dass sie nicht die ersten und nicht die Einzigen in der Höhle sind.

            Marshall bietet die ersten ca. 45 Minuten nicht viel was man von einem Horrorfilm erwarten könnte, von dem einen oder anderen Schockeffekt mal abgesehen. Vielmehr tangiert er das Verhältnis der Frauen untereinander aus, lässt kleine Fronten aufbauen, Freundschaften durchblicken. Hier hätte er aber ruhig noch etwas in die Tiefe gehen können, mancher Charakter bleibt leider etwas blass, ich hätte mir etwas mehr Hintergrund und Substanz gewünscht. Der nächste Part steht dann in der Erforschung der Höhle, die nun nicht den üblichen Grusel bietet, aber als Lehrbuch für angehende Höhlenforscher locker Bestand haben dürfte. Klaustrophobische Enge im Wechsel mit kirchenhohen Gesteinskuppeln.
            Eine gemächliche, aber nicht langweilige, Odyssee unter Tage.
            Bis er den Hebel umlegt und buchstäblicher einer Minute zur anderen einen Action-Horrorkracher abliefert der in neuerer Zeit seines gleichen sucht. In den letzen 30 Minuten ist kaum Zeit Luft zu holen, der Zuschauer versinkt immer tiefer im Kinosessel ob der Mischung aus Angst, Spannung und Gewalt.
            Marshalls Vorliebe für Blut und Gedärme kommt nun vollends zur Geltung, es wird gekämpft, geschlagen, getreten, geschrieen, geschlachtet, dass es eine wahre Freude ist und das ohne jeglichen Anflug von Humor (wie er in Dog Soldiers noch anzutreffen war).
            Die Monster stellen auf den ersten Blick eine eher mitleidige Mischung aus Gollum und Nosferatu dar, aber hier sollte man sich nicht täuschen lassen. Die Viecher sind wirklich böse.
            Der einzige Kritikpunkt sind die Darstellungen der Kampfszenen, die leider wie es en vogue ist, zu schnell und zu unscharf geschnitten wurde, was ich auch nicht nachvollziehen kann, da der Film kaum auf eine Alterfreigabe unter 18 „hoffen“ darf.
            Kompromissloser, streckenweise sehr fieser Actionhorror dessen Ende auch noch mal einen kleinen Storytwist erleben lässt und selbst in der Schlussszene noch schockt.
            Wie oben erwähnt, der beste Horrorfilm des Jahres, von Neil Marshall werden wir hoffentlich noch sehr viele Filme sehen dürfen.
          • 13.07.2006 Bewertung: stern stern stern stern stern
            • Darius | Horror-Thriller mit viel Horror und einigem Thrill
            • Nach einer Flussfahrt fährt eine Frau mit ihrem Mann und ihrem Kind im Auto. Der Mann fährt das Fahrzeug, scheint mit seinen Gedanken aber abwesend zu sein. Ein Unfall passiert, bei dem nur die Frau überlebt. Ein Jahr später trifft sich die Frau mit ihren Freundinnen zu einem Abenteuertrip. Dieser soll sie auf andere Gedanken bringen. Die Gruppe möchte eine Höhle durchqueren, doch dann beginnt der Thrill...

              Bereits zu Beginn des Films bringt der Autounfall einen ersten Schreckeffekt. Es folgt eine langsame Einleitung und mit dem Einstieg in die Höhle nimmt der Film Geschwindigkeit auf, bis das Finale erreicht ist. Dabei verläuft der Film etwas anders, als man es als Zuschauer meinen würde oder es zunächst vermutet.

              Die Handlung hat ein paar Löcher, diese wurden offenbar in Kauf genommen, damit die Geschichte halbwegs rund erscheint. Diese Löcher fallen aber nur zu Beginn auf, da ab der Hälfte des Films ohnehin alles drunter und drüber geht. Das ist aber alles nicht schlimm, denn der Film erfüllt seinen Zweck und gruselt und thrillt den Zuschauer. Gegen Ende wird es dann richtig blutig und es geht ans Eingemachte.

              Da der Film überwiegend im Dunkeln spielt, sollte er am besten abends konsumiert werden. Für einen Horror-Film-Abend genau der richtige Streifen, auch wenn er ansonsten keine Botschaft zu vermitteln hat.
            • 02.06.2006 Bewertung: stern stern stern stern stern
              • Gucky | "The Descent" macht fast alles richtig...
              • Einen sehr passablen Horrorfilm hat der britische Regisseur Neil Marshall mit „The Descent“ abgeliefert. Zwar erfindet der Streifen das Genre nicht neu und ist auch nicht frei von üblichen Klischees, wie z.B. Todesfälle nach dem zehn kleine Negerleinprinzip, aber dennoch hat es der Regisseur geschafft mit einem minimalen Budget das nahezu Optimale herauszuholen. Spielt der Regisseur zu Beginn des Films gekonnt mit Klaustrophobien, nehmen Action, Splatter und Horror im Laufe des Films immer mehr zu und bilden dabei auch noch eine homogene Einheit. Das ganze verbindet Marshall mit einer soliden Story die unterhält. Ganz hervorragend ist die Filmmusik geworden, welche die entsprechenden Filmpasssagen passend untermauert. Vielleicht hätte man aus der einen oder anderen Idee, wie z.B. die der anderen Bergsteiger, etwas machen, aber auch so ist der Streifen überdurchschnittlich.

                Für Horror- und Splatterfans sollte der Film Pflicht sein und sollte man nicht zu zart besaitet sein, kann der Film sogar für den einen oder anderen hinaus interessant sein.
              • 15.02.2006 Bewertung: stern stern stern stern stern
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