Dieses umstrittene "Machwerk" hat mir bei der Zweitsichtung richtig gut gefallen!
Beim ersten Ansehen vor ca. zwei Jahren hatte ich zwei Probleme: zum einen hatte ich schon Monate zuvor den sehr beeindruckenden Trailer gesehen, welcher IMO leider schon ein Zusammenschnitt der stärksten Szenen war, so daß mir der komplette Film eigentlich nur noch wie eine längere Fassung des Trailers ohne allzu große Überraschungen erschien, zum anderen hing mir die ganze elendige Diskussion um diesen Film noch viel zu sehr im Hinterkopf, so daß ich ihn mir fast durchweg quasi durch die analytische Brille angeschaut habe. Unterm Strich fand ich ihn damals gerade noch ok, aber eigentlich auch ein wenig enttäuschend.
Nun habe ich dem Film doch noch mal ohne große Erwartungen und mit dem nötigen zeitlichen Abstand eine zweite Chance gegeben und ihn jetzt einfach nur emotional auf mich wirken lassen - und dieses Erlebnis in vollen Zügen genossen!
Ich bin zwar nach wie vor der Ansicht, daß Teile der Geschichte und die Art der ästhetischen Darstellung einige deutlich erkennbare faschistoide Züge enthält, aber darin gleich eine Bezugnahme auf die heutigen Konflikte zwischen der christlichen und der muslimischen Welt hinein zu interpretieren oder gar den moralischen Zeigefinger zu erheben und den kompletten Film zu ächten, halte ich doch für ein wenig übertrieben.
Hier wurde ein historisches Ereignis, sowie das klassische Hauptthema "Kampf um die Freiheit" zu einer Zeit in ein Comicepos verwandelt, in der es von Fantasy-Comics mit vergleichbarer Ästhetik nur so wimmelte (wie z.B. im Schwermetall-Comic-Magazin) und dieser Film ist schlichtweg eine ambitionierte Verfilmung eben dieses Comics mit modernen Stilmitteln der digitalen Bildgestaltung.
Man kann diesen Stil ja mögen oder auch nicht, aber man muß schon zugestehen, daß es sich hierbei um eine recht neue und definitiv ganz eigene Kunstform handelt.
Wer hätte gedacht, daß diese Adaption ein so großer Erfolg werden würde. Ein Schlachtenepos mit recht eindrucksvollen Bildern
08.02.2009
Bewertung:
CappoDK| Epochale Story und Special-Effekts vom Feinsten
Kurz und knapp erklärt ist der Film ein "Must-See" für jeden der Filme mag. Geniale Besetzung und eine packende Story über Freundschaft, Ehre und Zusammenhalt.Auch wenn ich nicht verstehen kann das der Film ab 16 freigegeben ist trotz sehr brutaler Szenen. Alles in Allem ist der Film reif für die Filmgeschichte und das in jeder Hinsicht.
Bezug nehmend zur Hauptkritik dieser Seite, kann ich nur eines sagen: Wer sich selbst widerspricht wird unglaubwürdig!
Natürlich ist der Film brutal, natürlich ist er auf die kriegerische Ausbildung der Spartaner und den DAMALIGEN Kodexen ausgelegt. Aber wie gesagt handelt es sich um eine COMICVERFILMUNG!!! Hier geht um keine Arier, keine fachistische Grundhaltung oder irgendwelche weltpolitischen Bezüge. Das ist NIE die Absicht des Films gewesen!
Es ist eine Verfilmung eines Comics, also muss sie auch entsprechend umgesetzt sein. Frank Miller ist sicher kein Fachist, weil er solche Comics verfasst und Snyder sicher nicht weil er diesen so gut wie möglich in bewegte Bilder umgesetzt hat!
Dieser Film soll den Wesen und die Grundgeschichte der Graphic Novel erzählen. PUNKT!
Er ist mit tollen Effekten, wunderbaren Kamerafahrten (mit zum Teil sehr brutalen Einstellungen) und einem wunderbar passenden Soundtrack aufgebaut, dazu die Geschichte um König Leonidas, der sein Reich vor einem Eroberer und Tyrannen beschützen will, entgegen den Riten seiner Heimat! Die Einstellung zu Ehre und Tot, Kampfesmoral und das Recht des Stärkeren ist wenn man es genau betrachtet nur eine historische Gegebenheit! Denn wenn man mal ehrlich ist, nicht jeder Film mit ideal gebauten Männern, die ihre Stärke demonstrieren muss vom dritten Reich handeln, denn das gab es nur im 20. Jahrhundert! Schließlich gab es da genug Geschichte vorher, in denen es sicherlich auch nicht gerade zimperlich zuging.
Daher erst denken, dann schreiben! Wer in 300 einen propagierenden Fachistenfilm sieht, hat vergessen, was die Vorlage des Films ist und die Zeit in der er spielt! Er ist an historische Gegebenheiten angelehnt und mit comictypischen Elementen überspitzt worden, genau wie Comics eben sind!
Mein Fazit: Wer SIN CITY gut fand und bei solchen Kampfauftritten nicht gleich an Nazipropaganda denken muss, wie ich - wird diesen Film lieben.
mann,was für ein geiler film,zwar etwas übertrieben,aber dafür geht man halt ins kino.diese schlacht hat es wirklich gegeben,nicht mit 1 mio. gegnern sondern ca.200000.verdammt,bei dieser schlacht währe ich gern dabei gewesen.für spartaaaaaaaaaaaaa !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ich kann mich nur meinen vorrednern anschließen. der film ist grandios, besonders was die bildgewalt der schlachten angeht. nur die story ist etwas zu mager.
Als ich die Filmkritik hier gelesen hatte musste ich doch etwas schlucken. Von faschistischem Inhalt war dort die Rede von geilen Königen von Durchgeficke...ehrlich: die Ausdrucksweise scheint auch die Objektivität des Verfassers widerzuspiegel. Aber zum besseren Verständnis:
Der Film ist visuell ansprechend und fährt auch eine härtere Gangart. Gewalt gibt es in dem Film zuhauf - dennoch wird sie nicht mehr glorifiziert als in jedem Splattermovie. Im wesentlichen geht es hier darum, ein Ideal - nämlich das Ideal des freien Menschen zu verteidigen. Dies wird im Film über auch getan und zwar egal ob nun Aussicht auf Erfolg besteht oder nicht. Es geht um die Idee und um den Glauben. Hieran erkenne ich nichts faschistisches und auch nichts verwerfliches. Das Stilmittel ist in diesem Film exessive Gewalt und wenn man sie hier verurteilt, so muss man jeden Film mit exessiver Gewalt verurteilen. Der Film soll einfach Spass machen und mitreissen und das tut er. Wer hierin eine politische Aussage sehen will, der wird sie finden - allerdings wird der auch eine politische Aussage in "Winnie the Pooh" finden.
In diesem Sinne: wer auf harte Schlachten und kämpfende Männer, die bis zum letzten gehen um Ihre Ideale zu verteidigen, steht und noch dazu ein visuelles Erlebnis sucht, dem kann der Film nur empfohlen werden. Allzu komplzierte Story sollte jedoch nicht erwartet werden, denn diese lässt sich in 3 Sätzen zusammenfassen (daher gibt's auch nur 3,5 Sterne von mir).
Also zuerst einmal muss ich sagen, dass ich den Film in den USA schon sehen konnte und in den genuß der englischen Synchronisation kam. Jeder der den Film zum ersten mal guckt und gut findet empfehle ich ihn dann nochmals auf englisch anzugucken( es lohnt sich). Nun zum eigentlichen Film und gleichzietig zur ´Kritik des Autors Harald Mühlbeyer.Ich weiß, dass Geschmäcker bei Filmen verschieden sind, aber diese Kritik von dem Autor hier ist völlig daneben wenn nicht sogar lächerlich. Wenn ich ins Kino gehe möchte ich unterhalten werden und die Bildgewalt auf der Leinwand sollte mich umhauen. genau dies ist in"300" der Fall. Der Film versteht es einen von der ersten Minute bis zur letzten zu fesseln. Der Film war glaube ich der beste Film den ich eh im Kino gesehen habe. Es war reinstes Popcorn-Kino!!!! Die Story war nicht kompliziert so das man schnell wusste um was es in diesm Film ging. Der Rest war dann einfach nur zurück lehnen und den Film auf sich wirken lassen. Würde ich "300" mit anderen Monumentalfilme vergleichen würde ich sagen, dass er besser als Gladiator und Troja zusammen ist.
P.S. Die Kampfszenen sind ja mal nur geil(und davon gabs ne Menge) ;-)
Ich weiß nicht wirklich, wie ich es in Deutsch sagen soll. Ich war eine der Glücklichen, die bei der Weltpremiere dabei waren und dieser Film hat mich sowohl visuell wie auch musikalisch fast "erschlagen". Überwältigende Bildpracht, die man wohl nur im CGI-Verfahren erstellen kann mit dazu perfekt komponierter Musik und einer gehörigen Portion Witz, die allerdings viele schon in "Sin City" nicht direkt erkannt haben. Ein "verdammt geiler Film" - ganz so wie es Zack Snyder gewollt hat :-)