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  • Der Garten der Finzi Contini

    Drama | Deutschland / Italien 1970
  • Originaltitel:
    The Garden of the Finzi-Continis
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    Deutschland / Italien 1970
    Länge:
    91 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars:  2 x nominiert | 1 x gewonnen   BAFTA:  2 x nominiert | 1 x gewonnen  

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    • | KURZINHALT

    • Das Schicksal zweier Familien, die dem gemeinsamen Schicksal nicht entgehen können. Eine Liebesgeschichte, die keine Erfüllung findet, eine elegisch-leise Spiegelung einer schrecklichen Zeit.
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Vittorio De Sica
    Buch:   Vittorio Bonicelli  
      Giorgio Bassani  
    Musik:   Manuel de Sica
    Kamera:   Ennio Guarnieri
    Produzent:   Gianni Hecht Lucari  
      Arthur Cohn  
      Artur Brauner  
    Darsteller:   Fabio Testi  
      Ettore Geri  
      Barbara Pilavin  
      Katina Morisani  
      Inna Alexeievna  
      Camillo Cesarei  
      Helmut Berger  
      Romolo Valli  
      Dominique Sanda  
      Lino Capolicchio  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Nicht doch, doch, doch
    • Das Alter von fast 40 Jahren merkt man dem Film schon an. Die Dialoge sind etwas hölzern, die Inszenierung etwas bieder und angestaubt. Damals oscarprämiert, heute nicht unbedingt ein Muss.
      Im Ansatz verfolgte Regisseur de Sica allerdings ein genuines Ziel: ein ganz persönlich-subjektives Bild von der schleichend und fast unauffällig umsichgreifenden Gewalt des aufkommenden Faschismus in Italien zu zeichnen. Doch die im Mittelpunkt stehende unmögliche, einseitige Liebe zwischen Micol und Giorgio kann nicht in die Tiefe gehen und beeindruckt nicht wirklich. Vor allem die Charakterzeichnung von Micol gibt ganz symptomatisch ein unklares Bild ab: liebt sie oder zickt sie nur rum? Will sie sich noch nicht festlegen oder ist der gesellschaftliche Unterschied zu dem unter ihrem jüdischen Familiestand angesiedelten Giorgio, der auch Jude ist, ausschlaggebend? Die Schlussszene wirkt aufgesetzt und man fragt sich “Ja was wird jetzt?“ So wird letztendlich auch der Faschismus verharmlost.

    • 11.12.2008 Bewertung:
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