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  • Death Wish - Ein Mann sieht rot

    Thriller, Action | USA 1974
  • Originaltitel:
    Death Wish
    Genre:
    Thriller, Action
    Deutschlandstart:
    31.10.1974
    USA Kinostart:
    24.07.1974
    Produktionsland:
    USA 1974
    Verleih:
    Tobis
    Studio:
    Paramount Pictures
    Länge:
    93 Minuten
    FSK:
    ab 18 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Der erfolgreiche, gutsituierte Architekt Paul Kersey lebt mit seiner Familie in New York. Bei einem Überfall wird Kerseys Frau getötet. Seine Tochter überlebt. Durch die brutale Vergewaltigung ist sie allerdings traumatisiert und liegt nun völlig apathisch in einer Nervenklinik. Angesichts der Hilflosigkeit der Polizei bei der Aufklärung des Falles wächst bei dem eingefleischten Pazifisten der Wunsch nach Rache. Als er eines Tages selbst Opfer eines Überfalls wird, macht er in Notwehr von seiner Waffe Gebrauch. Und das wird zu seinem Schlüsselerlebnis: Als selbsternannter Rächer geht Kersey ab sofort gegen New Yorks Verbrecher vor und bringt jeden um, der ihm vor die Waffe kommt. Innerhalb kurzer Zeit geht auch tatsächlich die Kriminalitätsrate zurück und der unbekannte 'Vigilante' wird von den Medien und Bürgern als Held gefeiert. Eines Tages aber kommt jedoch die Polizei Kersey auf die Schliche...
    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Michael Winner
    Buch:   Wendell Mayes als Writer  
      Brian Garfield als Story  
    Musik:   Herbie Hancock
    Kamera:   Arthur J. Ornitz
    Produzent:   Hal Landers als Producer  
      Bobby Roberts als Producer  
      Dino De Laurentiis als Producer  
    Darsteller:   Charles Bronson als Paul Kersey  
      Hope Lange als Joanna Kersey  
      Vincent Gardenia als Detective Frank Ochoa  
      Steven Keats als Jack Toby  
      William Redfield als Sam Kreutzer  
      Stuart Margolin als Ames Jainchill  
      Stephen Elliott als Police Commissioner  
      Kathleen Tolan als Carol Toby  
      Jack Wallace als Hank  
      Fred J. Scollay als District Attorney  
      Chris Gampel als Ives  
      Robert Kya-Hill als Joe Charles  
      Edward Grover als Lt. Briggs  
      Helen Martin als Alma Lee Brown  
      Hank Garrett als Andrew McCabe  
      Christopher Guest als Patrolman Jackson Reilly  
      Floyd Levine als Sergeant  
      Jeff Goldblum als Freak  
      Christopher Logan als Freak  
      Gregory Rozakis als Freak  
    • | USERKOMMENTARE

    • -Commander-| Selbstjustiz par Exzellance
    • Death Wish ist quasi das Paradebeispiel für einen Film der Thematik Selbstjustiz. Charles Bronson mimt den gnadenlosen Rächer, der sich an den Mördern seiner Frau und den Vergewaltigern seiner Tochter revanchiert. Aber halt. Soweit sind wir noch nicht. Das kommt erst in den folgenden Teilen der Filmreihe. Im Ersten ist der potenzielle Opferkreis etwas weiter gesteckt. Bronson nimmt es in seiner Rolle als Paul Kershey lieber gleich mit allem auf, was im Fachjargon mit "Ratten" bezeichnet wird. Jeder der in irgendeiner Art und Weise böse war bekommt es mit Paul zu tun. Das hinterlässt auch Spuren in der Öffentlichkeit. Die Bewohner der Stadt New York fühlen sich dank gesunkener Kriminalitätsrate wesentlich sicherer und heißen Pauls Vorgehen (der im Film einfach nur "der Rächer" genannt wird und unerkannt bleibt) gut. Plötzlich fangen die Leute selber an zu den Waffen zu greifen, oder aber wenigstens sich gegen die "Ratten" zur Wehr zu setzen.
      Zum einen macht dieser Film eine Menge Spaß. Mit der passender 70er Musik untermalt tötet sich Bronson in schönster Dirty Harry Manier durch New York. Sicherlich ist die Intention des Films recht fragwürdig. Nicht ohne Grund hat der Film in Deutschland keine Freigabe der FSK bekommen. Jedoch werden meiner Ansicht nach doch einige Argumente gegen die Selbstjustiz vorgebracht. Dennoch könnte dieser Film wirklich gefährlich sein, falls man moralisch nicht richtig gefestigt ist. Nach dem Genuss des Films wollte ich sogar selber zur Waffe greifen und diversen Subjekten den Garaus machen. Nunja, zumindest kam mir der Gedanke mal in den Kopf.
      Wer also auf die 70er Atmosphäre steht und endlich wieder nen knallharten kompromisslosen Film sehen möchte, der kann hier bedenkenlos zugreifen.
    • 11.05.2006 Bewertung:
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