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  • FILMDETAILS | Karakter
  • Karakter

    Drama | Belgien / Niederlande 1997
  • Originaltitel:
    Karakter | Character
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    06.01.2000
    USA Kinostart:
    27.03.1998
    Produktionsland:
    Belgien / Niederlande 1997
    Verleih:
    Schwarz-Weiß Filmverleih
    Länge:
    120 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars:  1 x nominiert | 1 x gewonnen  

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    • | KURZINHALT

    • Der Film basiert auf Ferdinand Bordewijks 1938 veröffentlichten Roman Karakter und erzählt von einer schwiereigen Jugend in schwerer Zeit, Rotterdam, Anfang des 20. Jahrhunderts.
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Mike van Diem
    Buch:   Mike van Diem  
      Laurens Geels  
      Ruud van Megen  
    Musik:   Paleis van Boem
    Kamera:   Rogier Stoffers
    Produzent:   Laurens Geels als Producer  
    Darsteller:   Victor Low  
      Fedja van Huet als Jacob Katadreuffe  
      Hans Kesting  
      Betty Schuurman als Joba  
      Jan Decleir als Dreverhaven  
      Tamar van den Dop  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Bekenntnisse eines Aufsteigers
    • Das Vater-Sohn Drama wird in düsteren Farben, mit viel Regen geschildert. Bei dieser Tragödie weint selbst der Himmel. Es ist ein wirtschaftlicher und juristischer Machtkampf zwischen dem unehelichen Sohn Jakob und dem Gerichtsvollzieher Dreverhaven, der seine Vaterschaft nicht anerkennen will. Stattdessen piesackt er ihn immer wieder mit Begleichung von Schulden und kann aber dessen Aufstieg zum Anwalt nicht verhindern (so er es denn jemals wirklich vorgehabt hätte). Jakob fühlt sich angespornt und lernt unentwegt, übersieht dabei sogar die Liebe seines Lebens. Die schweigsame Mutter steht zwischen allen. An ihrer Stelle erklärt der Kommentar aus dem Off Stimmungen und Zusammenhänge. Alles weitet sich zu einem psychologischen Duell aus. Die überzeugende Darstellerriege wird von Hollands profiliertestem Darsteller Jan Decleir angeführt. Der wortkarge, in seinem Job rücksichtslos brutale Dreverhaven (Decleir) offenbart am Ende seine überraschende Absicht zur titelgebenden Charakterbildung. Das ist alles sehr ungewöhnlich, aber total konsequent, von der abschließenden Prügelei zwischen Vater und Sohn bis zur Art und Weise des Endes des grausam gefühllosen Vaters.
      In einem Lied von Jonny Cash hat ein Vater seinen Sohn Sue genannt, um ihn hart zu machen für das Leben.
    • 20.12.2011 Bewertung:
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