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  • FILMDETAILS | The War Zone
  • The War Zone

    Drama | Großbritannien 1999
  • Originaltitel:
    The War Zone
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    01.06.2000
    USA Kinostart:
    10.12.1999
    Produktionsland:
    Großbritannien 1999
    Verleih:
    Arsenal Filmverleih
    Länge:
    98 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Der 15-jährige Tom ist vor kurzem mit seinen Eltern und seiner drei Jahre älteren Schwester Jessie von London nach Devon gezogen. Der Vater versucht, beruflich neu Fuß zu fassen, die Mutter ist hochschwanger. Auf dem Weg ins Krankenhaus verliert der Vater die Kontrolle über das Auto: es überschlägt sich. Glücklicherweise ist die Familie bis auf kleinere Schürfwunden unverletzt, das Baby erblickt noch am Unfallort das Licht der Welt. Eines Abends wird Tom, als er vom Einkaufen nach Hause kommt, zufällig Zeuge einer Annäherung zwischen seinem Vater und seiner Schwester Jessie. Als Tom sie nach ihrem Verhältnis zum Vater anspricht, weist sie den Verdacht vehement zurück. Als Jessie und Tom zusammen mit einem Nachbarsjungen eine Nacht am Strand verbringen und erst am nächsten Mittag zuhause sind, gibt es einen fürchterlichen Streit zwischen den Eltern und den Kindern. So wütend hat Tom seinen Vater noch nie erlebt. Der Streit wird so heftig, dass die Mutter ihren Mann aus dem Wohnzimmer wirft. Tom verabscheut seinen Vater mehr und mehr. Der Gedanke, ein furchtbares Familiengeheimnis entdeckt zu haben, lässt ihm keine Ruhe mehr, und er ist entschlossen, die Wahrheit herauszufinden.
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Tim Roth
    Buch:   Alexander Stuart  
    Musik:   Simon Boswell
    Kamera:   Seamus McGarvey
    Produzent:   Sarah Radclyffe als Producer  
      Eric Abraham als Executive Producer  
      Dixie Linder als Producer  
    Darsteller:   Kate Ashfield als Lucy  
      Tilda Swinton als Mum  
      Ray Winstone als Dad  
      Colin Farrell als Nick  
      Freddie Cunliffe  
      Lara Belmonte  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Die schlimmste aller Höllen
    • Dass Tim Roth ein toller Schauspieler ist, wissen wir seit langem. Aber dass ihm mit seiner ersten Regiearbeit gleich so ein beeindruckender Film gelingt, überrascht schon. Mit vorwiegend in schwarz und blau gehaltenen Bildern erzählt er von Kindesmissbrauch in der Familie, von einem krankhaft perversen Vater und der zunächst verstörten Hilflosigkeit der Kinder. Und er erzählt schockierend direkt. Mit subtilem Gespür für das Unglaubliche lässt er uns in die Abgründe menschlicher Abartigkeiten blicken. Insofern ist der Originaltitel noch geschmeichelt. Es ist eigentlich schlimmer als die schlimmste Hölle was wir da sehen müssen.
      Einer der Schlüssel zu diesem Drama ist am Schluss die Frage des Bruders an die Schwester:“Und was machen wir jetzt?“ Dies verleiht dem Film eine höchst brisante gesellschaftliche Relevanz. Denn letztendlich gibt es auch unter Fachleuten keine einhellige Meinung, wie man dem Problem beikommen kann. Leider.
      Ein Muss, wenn man es sich zutraut.
    • 13.02.2009 Bewertung:
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