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  • Mr. Magoriums Wunderladen

    Familie, Komödie, Fantasy | USA 2007
  • Originaltitel:
    Mr. Magorium´s Wonder Emporium
    Genre:
    Familie, Komödie, Fantasy
    Deutschlandstart:
    06.12.2007
    USA Kinostart:
    16.11.2007
    Produktionsland:
    USA 2007
    Verleih:
    Universum Film
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    94 Minuten
    FSK:
    ohne Altersbeschränkung
    Offizielle Seite:
    www.magorium.de

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • 243 Jahre zählt der Spielzeugladenbesitzer Mr. Magorium, der trotz seines hohen Alters immer ein kleiner Junge geblieben ist. Er erfindet die zauberhaftesten und wunderbarsten Spielzeuge die man sich vorstellen kann. Nun spürt er, das sein letzter Tag gekommen ist und er übergibt sein Geschäft seiner jungen Helferin Molly Mahony. Diese fühlt sich dem magischen Geschäft nicht gewachsen und auch der Laden selbst entwickelt ein verrücktes Eigenleben, um seinen Besitzer nicht von Erden gehen zu lassen.
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    • | KURZKRITIK

    • "Mr. Magoriums Wunderladen" ist ein zauberhaftes und phantastisches Märchen für Groß und Klein. 94 Filmminuten schenken uns eine phantastische Reise in eine Welt der Wunder und Träume, eine Märchenwelt die sich jedes Kind und jeder Erwachsene schon mal gewünscht hat. Grandios spielt die hochkarätige Besetzung ihre Rollen, überzeugt in jeder Szene und lässt keins der Zuschauerherzen kalt, egal ob Groß oder Klein. Ein Werk welches unendlichen Charme und Lliebe zum Detail versprüht.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Dass viele kleine gute Ideen kein stimmiges Ganzes ergeben, wenn der rote Faden fehlt, der alles zusammenhält, beweist "Mr. Magoriums Wunderladen" auf beeindruckende Weise. Fantasielosigkeit kann man dem Drehbuchautor und Regisseur Zach Helm, der hier sein Regiedebüt gibt, nicht unbedingt vorwerfen. Ein liebloses Zusammenzimmern einzelner Details dagegen schon. Will man mit hochwertigen Schauspielern eine klassische Geschichte um den Glauben an Magie und die verlorene Kindlichkeit erzählen, was in diesem Fall sowohl Erinnerungen an "Schräger als Fiktion" (Drehbuchautor dort: Zach Helm) als auch an "Peter Pan" weckt, benötigt man neben Glitter und Schwerelosigkeit noch etwas mehr. Vor allem ein in sich stimmiger Aufbau der Erzählung mit Figuren, deren Handlungen so aufgebaut sind, dass man sie nachvollziehen kann.
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    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Mr. Magoriums Wunderladen: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Zach Helm
    Buch:   Zach Helm  
    Musik:   Alexandre Desplat
    Kamera:   Roman Osin
    Produzent:   James Garavente als Producer  
      Richard N. Gladstein als Producer  
      Jim Miller als Co-Producer  
    Darsteller:   Dustin Hoffman als Edward Magorium  
      Natalie Portman als Molly Mahoney  
      Jason Bateman als Henry  
      Zach Mills als Eric Applebaum  
      Ted Ludzik als Bellini  
      Jonathan Potts als Dr. Sage  
      Marcia Bennett als Grossmutter  
      Beatriz Yuste als Lora  
      Brea Maloney als kleines Mädchen  
      Daniella Tokic als Krankenschwester  
      Dash Grundy als Ari  
      David Rendall als Tim  
      Jade Cohen als Kangaroo Mädchen  
      Jesse Bostick als älterer Junge  
      Matt Baram als Dr. Papadapolous  
      Philippe Bergeron als Bertolo Bellini  
      Rebecca Northan als Nancy  
      Samantha Harvey als kleines Mädchen  
      Daniel J. Gordon als Jimmi  
    • | USERKOMMENTARE

    • The Corey| Man muss "nur" dran glauben
    • Insofern man das sagen kann, handelt es sich hierbei um meinen persönlichen Film 2007, also denjenigen, auf welchen ich mich am meisten gefreut habe. Da mir bereits der von Zach Helm geschriebene Stranger Than Fiction gefiel, hatte ich auch Vertrauen in sein zweites Projekt, allein des großartigen Titels wegen. Dabei markiert Mr. Magorium’s Wonder Emporium sein erstes Skript, dass er an 20th Century Fox verkauft hatte und an welchem er sich die Rechte nach der Vollendung von Stranger Than Fiction zurückholte. Der Film markiert auch Helms Regiedebüt, für das er neben Dustin Hoffman in der Hauptrolle, welcher bereits in der ersten Verfilmung von Helms Stoff mitwirkte, auch die atemberaubende Natalie Portman gewinnen konnte. Unterstützt werden die beiden von Arrested Development Star Jason Bateman und Newcomer Zach Mills, sowie in einem Kurzauftritt von Helms Freundin Kiele Sanchez, die den meisten durch die dritte Staffel von Lost bekannt sein dürfte. Bedauerlicherweise gehörte Mr. Magorium in Deutschland mal wieder zu den Filmen, die kaum Kopien erhielten und daher in meiner Region nur an einem einzigen Tag für eine Vorstellung gezeigt wurde.

      Der stämmige Bellini wurde in dem Keller unter einem Spielzeugladen geboren und dort lebt er noch heute, um die Lebensgeschichte von Mr. Magorium aufzuzeichnen, dem Besitzer des Spielzeugladens. Mr. Magorium (Dustin Hoffman), manchen auch als Steve bekannt, ist stolze 243 Jahre alt und dennoch quietschfidel. In seinem magischen Spielzeugladen erwachen die Spielzeuge zum Leben und erfreuen groß wie klein. Geschäftsführerin des Ladens ist die als Pianistin gescheiterte Molly Mahone (Natalie Portman), die sich inzwischen fragt, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Mr. Magorium hat da ganz andere Pläne für sie und bestellt den Mutanten, bzw. Buchhalter, Henry (Jason Bateman) in seinen Laden, damit er den Laden rechtlich an Mahone abtreten kann. Während das neben Mr. Magorium und dem kleinen Hutnarren Eric (Zach Mills) sehr gefällt, hat nicht nur Mahone ernste Zweifel, sondern auch der Laden selber. Als Mr. Magorium sein Ableben vorbereitet, verschwindet die Magie aus dem Laden und scheinbar auch aus dem Leben von Mahone.

      Besonders lobende Worte haben sich für den Film nicht gefunden, was mich jedoch nicht davon abgehalten hat, ihn mir dennoch anzuschauen. Und zugegeben, der Film schöpft seine Möglichkeiten und sein Potenzial nicht vollends aus, das merkt man ihm in manchen Szenen an. Wenn man im Hinterkopf behält, dass es sich um Helms erstes Skript und erste Regiearbeit handelt, sollte ihm dies dennoch zu verzeihen sein, da der Film seine Grundbotschaft dennoch erfolgreich transferiert. Man sollte der Magie wieder sein Herz öffnen und mehr das Kind in einem wecken, aufhören ein „Nur“-Mensch zu sein und alles in seine Einzelteile zu zerlegen. Nichts ist im Leben unbekümmerter, als ein Kind und von allen Figuren hat gerade der 243 Jahre alte Mr. Magorium am wenigsten scheu sich „kindisch“ oder peinlich zu verhalten, solange es ihm Spaß bereitet (und wohl auch die Ursache für sein hohes Alter sein dürfte). Auch Mahone muss die Erfahrung machen, dass Magie nicht das ist, was wir sehen, sondern das, was wir glauben oder zu glauben bereit sind. Während es Eric sehr viel leichter fällt, unterstützt von seinem Einzelgängerstatus, in der Welt von Mr. Magorium zu Hause zu sein, beginnt Mahone sich zu fragen, ob sie nicht endlich erwachsen werden und ebenjene phantastische Welt verlassen soll. Dabei sah Natalie Portman nie liebreizender und umwerfender aus, als in diesem Film.

      Die Vergleiche mit Charlie and the Chocolate Factory finde ich dabei nicht angebracht, da Mr. Magorium weder versucht diesen zu kopieren und es auch nicht tut. Da erinnert die Botschaft doch sehr viel mehr an Finding Neverland, wo es ebenfalls darum ging, nicht den Glauben an die Magie der Phantasie zu verlieren. Da verwundert es auch nicht, dass Hoffman in jenem Film ebenfalls eine Nebenrolle hatte und auch bereits in Hook seinen Geist für phantastische Geschichten geöffnet hat. Viel büßt der Zauber des Filmes dabei bei seiner Synchronisation ein, was mitunter der Grund ist, weshalb ich Filme immer in der Originalsprache anzusehen empfehle. Mr. Magorium steht jedoch nicht hinter seinen Effekten zurück, sondern hat fraglos (s)eine eigentständige Geschichte, auch wenn man diese hätte besser ausarbeiten können. Helms Film gehört jedoch zu solchen phantastischen Werken, auf die man sich als Zuschauer wirklich einlassen muss, was erfordert das Kind in einem herauszuholen und nicht mit dem spröden Geist eines Erwachsenen an das Thema heranzugehen. Am Ende bleibt es – in meinen Augen – eine immer noch gelungene Fabel über Freundschaft und den Glauben an das Kind in uns, ein Thema über das man sicherlich nicht genug Filme drehen kann. Und wenn diese auch noch Natalie Portman aufbieten können, dann sind sie allemal wert gesehen zu werden.
    • 03.12.2007 Bewertung:
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    Wertung: 4.9/10 (15 votes)

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