Einfach nur rasante Unterhaltung ohne großen Anspruch, bei der auch der Humor nicht zu kurz kommt. Da verzeiht man auch gern mal ein paar Logikfehler, denn der Film ist als actionreiche Achterbahnfahrt angelegt und die ist den Machern wirklich perfekt gelungen.
Was ist höchst selten im Kino geworden. Ein schlichter und rasanter Actionfilm und genau das haben die beiden Regieneulinge Mark Neveldine und Brian Taylor erkannt. Für schlappe US$15.000.000 haben sie Unterhaltung pur geschaffen und es ist lange her, dass ich im Kino so laut gelacht habe. Action non-stop und coole Gags. Freue mich bereits auf die DVD, denn dann kann ich mir die Gags im Original ansehen.
„Crank“ merkt man zwar seine B-Movie-Zugehörigkeit an, aber dennoch besticht der Film durch seine innovative Story und dem ungewöhnlichen Jonglieren mit Kameraeinstellungen und Belichtungen. Parallel zu der Bildsprache wird nämlich die Story rasant schnell erzählt und man fühlt quasi den Adrenalinspiegel mit ansteigen. Jason Statham, als stets mit seinem Tod kämpfender Killer, provoziert eine Gefahrensituation nach der anderen herauf und dominiert somit den Film damit über weite Strecken.
Zu kurz kommen lediglich die ruhigen Momente, die jedoch in solch einem Streifen auch kaum etwas verloren haben. Moralisten ist der Film ebenfalls nicht zu empfehlen, denn Recht, Unrecht und Ethik spielen in dem Film kaum eine Rolle.
Wer einen Actionfilm der etwas anderen Machart sucht und sich darauf auch einstellen kann, dürfte mit dem Speedtrip „Crank“ seine helle Freude haben. Viel mehr darf man von dem Streifen jedoch nicht erwarten.