Montag | 28. Mai 2012 | 19:34 Uhr
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  • FILM REVIEW | Fast & Furious 5
  • Fast & Furious 5

    Action | USA 2011
  • | INHALTSANGABE

  • Fast & Furious Five (in den USA als Fast Five released) startet dort, wo der vierte Teil aufhörte. Dom (Vin Diesel) ist in einem Gefangenentransport auf dem Weg ins Gefängnis, als seine Freunde angeführt durch Brian (Paul Walker) und seine Schwester Mia (Jordana Brewster) ihm zu Hilfe eilen. In einer spektakulären Aktion retten sie Dom vor dem Knast und fliehen mit ihm nach Rio de Janeiro.

    Dort angekommen treffen sie auf Vince (Matt Schulze), der ihnen Unterkunft gewährt und zu Geld helfen möchte. Doch bei dem Job, bei dem sie Autos aus einem fahrenden Zug stehlen, wird schnell klar, dass in Brasilien alles ein wenig anders läuft. Die Männer von Reyes (Joaquim de Almeida), dem ungekrönten König der Unterwelt Rios, wollen sich ihren Anteil sichern. Doch Dom und Brian drücken dem Deal in alter Manier ihren Stempel auf und sorgen dafür, dass Reyes nicht das bekommt, was er möchte.

    Im Zweifelsfall ist es nicht die klügste Idee Sachen, die Reyes haben will, zu behalten. Doch in diesem Fall handelt es sich um eine Karte, in der alle Geldwäschestationen des Unterweltbosses verzeichnet sind. Schnell formt sich ein neuer gigantomanischer Plan, bei dem die Jungs allerdings die Unterstützung von ein paar alten Bekannten benötigen könnten.

    Was die beiden nicht wissen ist, dass das FBI ihn ihren Top Mann Hobbs (Dwayne Johnson) hinterher geschickt hat, der sich mit Hilfe seines Teams und der smarten brasilianischen Polizistin Elena (Elsa Pataky) an ihre Fersen heftet.
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      • | FILMKRITIK

      • Aus Befürchtung, dass Fans den Titel Fast Five nicht der beliebten Serie zuordnen könnten, wurde in Europa schnell ein Fast & Furious Five daraus gemacht. Wobei nach den ersten fünf Minuten des Filmes sowieso Klarheit darüber herrscht, in welchem Genre wir hier gelandet sind.

        Schnelle Schnitte, Close Ups auf Gaspedal und Kupplung, irrsinninge Fahrmanöver, Explosionen, Vin Diesels Oberarme und Paul Walkers wild blitzende blauen Augen - alles klar, wir wissen was uns erwartet.

        Noch bevor der Titel über die Leinwand rast, gibt es Hinweise darauf, dass der fünfte Teil noch schneller und noch wilder werden wird. Und spätestens bei dem absurden Raubmanöver in einem fahrenden Zug werden diese Vermutungen bestätigt. Ohne zu viel vorneweg zu nehmen - das Lachen über die abstrusen Handlungen bleibt einem ob der Spannung im Hals stecken.

        Denn eines muss man an dieser Stelle festhalten - Fast & Furious weiß, dass ihr Universum fernab von realistischer Berichterstattung liegt. Und falls hier tatsächlich Abstriche in Sachen Glaubwürdigkeit gemacht werden, sind sie etwa so gut zu sehen wie Kaugummi an den rotierenden Hinterrädern von Brians Rädern. Aber, und hier kommt das große Aber - das ist uns völlig egal. In der Annahme, dass sich Freunde der leisen Unterhaltung sowieso von diesem Film fernhalten werden, darf hier alles aufgeboten werden, was den Adrenalin- und Benzin-gläubigen Fan glücklich macht.

        Der fünfte Teil wartet mit einem Novum auf. Nachdem die beiden Stars der Serie Brian (Paul Walker) und Dom (Vin Diesel) im vierten Teil endlich wiedervereinigt wurden, kämpfen sie im fünften Teil erstmalig auf einer Seite. Es geht darum, einen letzten gemeinsamen großen Coup zu machen. Dass dies der letzte Streich sein wird, darf angezweifelt werden. Bleibt man während des Abspanns ein wenig länger sitzen, gibt es einen Fingerzeig darauf, wie der sechste Film der Serie aussehen könnte.

        Nichtsdestotrotz werden im fünften Teil altbekannte Helden der letzten Teile zusammen getrommelt. Von Roman (Tyrese Gibson), Tej (Ludacris), Han (Sung Kang) und Gisele (Gald Gadot) bis zu Leo (Tego Calderon) und Santos (Don Omar) sind alle wieder mit am Start. Dazu kommt der geniale Schachzug, Dwayne („The Rock“) Johnson als irrsinnigen Gegner der Crew aufzustellen. Die Showdowns zwischen ihm und Vin Diesel kann man schon jetzt als episch bezeichnen.

        Und die Geschichte? Die logischen Lücken in der Geschichte fallen kleiner aus, als erwartet. Natürlich kann man viele der Wendepunkte hinterfragen. Aber seien wir doch mal ehrlich - das ganze Testosteron und Adrenalin hat uns an diesem Zeitpunkt des Filmes schon so schwummrig gemacht, dass man einen Ausflug zum Mittelpunkt der Erde (alles schon vorgekommen) als notwendig ansehen würde. Falls dort ein Dodge Charger wartet.
      • | FAZIT

      • Man wird beim fünften Teil der Saga wissen worauf man sich einlässt. Alle Fans werden mit einem atemraubenden Erlebnis belohnt.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Laura Samide

      • | Userwertung

      Wertung: 6.7/10 (15 votes)

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