Dienstag | 29. Mai 2012 | 03:29 Uhr
Sie befinden sich hier: KINO | Startseite > Reviewübersicht > Reviewdetails
  • FILM REVIEW | Kung Fu Panda 2
  • Kung Fu Panda 2

    Action, Abenteuer, Komödie, Animation | USA 2011
  • | INHALTSANGABE

  • Es könnte kaum besser laufen für den Kung Fu kämpfenden Panda Po (Jack Black). Nach den Ereignissen des ersten Teils ist er in "Kung Fu Panda 2" zum Helden avanciert und lebt als hochgeschätzter "Drachenkrieger" in einem kleinen, beschaulichen Dorf im Tal des Friedens. Dort hat sein Kung Fu-Training mit Meister Shifu (Dustin Hoffman) inzwischen einen Punkt erreicht, an dem es nicht mehr so sehr um körperliche denn um mentale Fähigkeiten geht. Um den inneren Frieden. Nicht ganz einfach für Po, der sich nur allzu gern von seinen Freunden Tigress (Angelina Jolie), Crane (David Cross), Mantis (Seth Rogen), Monkey (Jackie Chan) und Viper (Lucy Liu) – den Furiosen Fünf – sowie von der leckeren Nudelsuppe seines Vaters ablenken lässt. Vor allem von der Nudelsuppe...

    Das Idyll wird jäh gestört, als der machthungrige und ehrgeizige Lord Shen (Gary Oldman) im Begriff ist, sich zum Herrscher über ganz China aufschwingt. Mit einer Armee aus Wölfen und Gorillas und einer furchteinflößenden, neuartigen Waffe, von der es heißt, dass ihr nicht einmal mit dem besten Kung Fu beizukommen wäre. Mehr noch: die Waffe könnte das Ende des Zeitalters des Kung Fu bedeuten.

    Das geht natürlich nicht, meint Po. Schließlich hat er die Kampfkunst eben erst gemeistert. Also macht er sich zusammen mit den Furiosen Fünf auf, um der Gefahr zu trotzen, wie es sich für echte Helden gehört. Sein Weg führt ihn mitten hinein in die Höhle des Löwen – beziehungsweise des usurpierenden Pfaus – und zurück in seine eigenen Vergangenheit. Denn laut einer Weissagung kann einzig ein schwarz-weißer Krieger Lord Shen gefährlich werden. Und alles deutet darauf hin, dass Po dieser Krieger aus der Prophezeiung ist – und der Gänserich Mr. Ping (James Hong) gar nicht sein wirklicher Vater!
    WERBUNG
      • | FILMKRITIK

      • Kung Fu gegen Kanonen – ein klassischer Konflikt in Martial Arts-Filmen, einer, der eine Zeitenwende symbolisiert und stellvertretend für den Konflikt zwischen Tradition und Fortschritt steht. In "Kung Fu Panda 2“ ist es allerdings an einer stahlharten Tiger-Dame, einem bedachten Kranich, einer winzigen, aber nichtsdestotrotz bärenstarken Gottesanbeterin, einem schelmischen Affen und einer blitzschnellen Schlange, China zu retten. Und natürlich an Po, dem Panda.

        Dessen Kung Fu ist stark – fast so schlagkräftig, wie sein loses Mundwerk. Neben knallbunter Martial Arts-Action gibt es dementsprechend auch ein Feuerwerk an witzigen Dialogen in "Kung Fu Panda 2“, die Drehbuchautoren haben richtig gute Arbeit geleistet. Genau wie ihre Kollegen von der Casting-Abteilung, die für den zweiten Teil noch mehr namhafte Stars als Sprecher verpflichten konnten: spätestens, wenn am Ende des Films die Credits über die Leinwand laufen, wird dem Zuschauer bewusst, dass "Kung Fu Panda 2“ in der ersten Liga der Hollywood-Blockbuster mitspielt. Da befindet sich Jack Black, der Hauptfigur Po seine Stimme leiht, in der erlauchten Gesellschaft von Angelina Jolie oder Luciy Liu, der alten Hasen Dustin Hoffman und Gary Oldmann oder der Kampfkunst-Spezialisten Jackie Chan und Jean-Claude Van Damme.

        Hinter der Kamera sorgt indes kein Geringerer als Guillermo del Toro ("Pans Labyrinth“) als ausführender Produzent dafür, dass "Kung Fu Panda 2“ gerade bissig genug ist, um nicht nur ein Publikum bis 12 Jahren zu unterhalten. Der Film ist geeignet für die ganze Familie, keine Frage, und auch und vor allem die jüngeren Zuschauer werden ihren Spaß mit Po und den Furiosen Fünf haben – aber eben nicht nur.

        Zumal der Film neben einem brauchbaren Plot auch optisch einiges zu bieten hat. Glaubwürdige Gesichteranimationen verleihen den sprechenden Tieren dieser Fabel etwas sehr Menschliches. Die Action findet vor schön gestalteten Settings statt, "Kung Fu Panda 2“ erhält durch seine idyllischen Landschaften und die monumentalen Bauten einen hohen Schauwert – gerade für einen CGI-Film. Schließlich kommen im Vor- und Abspann sowie in den Rückblenden in Pos Kindheit sehr kunstvolle Zeichentricksequenzen im Stil fernöstlicher Holzschnitte zum Einsatz. Eine Kleinigkeit eigentlich, aber genau solche liebevollen Details machen in der Summe einen guten Film aus.
      • | FAZIT

      • Nette Story, schöne Bilder, viel Humor und jede Menge Stars: "Kung Fu Panda 2“ ist einer dieser Filme "für die ganze Familie“, bei denen auch Papa auf seine Kosten kommt.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Alexander Praxl

      • | Userwertung

      Wertung: 4.4/10 (8 votes)

      • | Cinefacts bei Facebook
      Facebook Logo
        • | WEITERE INFOS
            •   AKTIONEN