Also Hostel ist ein Film, den man sich angucken kann. Auch öfters. Aber der wirkliche Bringer ist es auch nicht. Die erste halbe Std denkt man sich nur so "mhm..joar.. und wann gehts hier mal los?" Also ich mag den Film schon und schau ihn mir auch ganz gern mal an. Aber wenn man einen netten DVDabend machen will, sollte man sich Hostel nichr ausleihen/angucken. Den Film kann man eher mal alleine gucken.
11.03.2009
Bewertung:
Nicola| Langeweile trotz Gewalt - das geht und Hostel beweist es
Die Vorfreude auf diesen Film war groß und die Werbung war nicht ganz unschuldig an den Erwartungen, die an diesen Film gestellt wurden. "Wieviel Schmerz hältst Du aus?" versprach uns der Slogan zum Film - wenn das keine Erwartungen schürt, was dann?
Um es vorweg zu nehmen: "Hostel" schafft es praktisch nicht, den Erwartungen gerecht zu werden. Das liegt vor allem daran, dass Eli Roth einfach kein guter Regisseur ist. Sicher war sein Erstling "Cabin Fever" eine positive Überraschung, die aber auch nur, weil man dem Film eine gewisse Komik nicht absprechen konnte.
"Hostel" krankt vor allem an dem mangelnden Gespür Eli Roths, was sein Publikum erwartet und auch erwarten darf, wenn ein Folterfilm angekündigt wird. Es erwartet nichts anderes, als Folterungen.
Nun ist das Problem des Streifens, dass ungefähr eine Stunde allein dafür vergeudet wird, die Protagonisten und potentiellen Opfer des Films einzuführen. Problematisch ist nicht etwa dieser Wunsch Roths, sondern vielmehr sein Scheitern. Bereits nach wenigen Minuten gehen dem Zuschauer die drei Backpacker Paxton, Josh und Oli dermaßen auf den Senkel, dass er freiwillig beginnt, in Gewaltphantasien zu schwelgen, die den drei Männern das Leben auf möglichst grausame Weise beenden. Somit scheitert Roth trotz seiner langatmigen Bemühungen mit einer positiven Identifikation. Das spätere Leid lässt den Zuschauer also eher kalt.
Wenn Roth schon nicht in der Lage ist, seine Zuschauer auf die Seite der Protagonisten zu ziehen, schafft er es dann wenigstens, die Foltersequenzen gut und überzeugend zu gestalten. Ja und nein.
Die erste ausführlich gezeigte Folterung ist großartig. Der Zuschauer kann also aufatmen und nach fast einer Stunde endlich hoffen, dass er das bekommt, was er eigentlich sehen wollte, als er sich die Kinokarte gekauft hat. Die Folterung ist, um es kurz zu machen, intensiv, sie gräbt sich in die Magengrube, sie ist fürchterlich anzusehen, man leidet mit, man möchte helfend beiseite springen, sprich: Diese Folterung ist intensiv und rechtfertigt die Werbung. Aber leider währt diese Sequenz allenfalls zwei Minuten und ist - wie sich im weiteren Verlauf leider erweist - der einsame Höhepunkt eines ansonsten schlechten Films.
Denn statt das Niveau und die Intensität dieser Sequenz fortan beizubehalten, entscheidet sich Roth dafür, sowohl Tempo als auch Grauen herauszunehmen.
Stattdessen arbeitet sich der Film mühsam dem lächerlichen und infantilen Finale entgegen, das selbst die wenigen guten Momente des Films vergessen lässt.
Was nach dem Abspann bleibt, ist herbe Ernüchterung und die Gewissheit, dass Eli Roth als Nachwuchstalent völlig überbewertet wird. Er ist einfach nicht gut genug, um einen überzeugenden Film abzuliefern. Stattdessen wird der Zuschauer mit einem kindischen Machwerk abgefertigt, in dem noch nicht einmal die Schauspieler ihrem Beruf gerecht werden.
Alles in allem ist der Film letzten Endes schlicht und ergreifend langweilig. Spannung kommt praktisch gar nicht auf und mitreißend ist der Film schon gar nicht.
Absolut nicht empfehlenswert, wenn man ein Mindestmaß an Spannung erwartet.
Ich habe im Vorfeld viel über den Hype um diesen Film und die negative Kritik von Usern gelesen. Etwas erstaunt war ich am Ende des Films. Da wollte die Kritik der User so gar nicht zu meinem Eindruck des Films passen. Denn mir hat er sehr gut gefallen.
Möglicherweise wurde durch den Hype eine Erwartungshaltung aufgebaut, den der Film nicht einlösen konnte. So gibt es nicht von Beginn an ein Actionfeuerwerk, sondern die Handlung baut sich langsam auf. Das ist aber aus meiner Sicht ok und spiegelt Realismus bei.
Ganz in Tradition von SAW und anderen hochwertigen Horror-Produktionen wurde mit viel Aufwand ein anspruchsvoller Film geschaffen. Wie viele solcher "Hochglanzproduktionen" gibt es schon in diesem Genre, daher sollten wir für diesen Film dankbar sein.
Der Film wurde so hoch vermarktet das irgendwie keiner an diesem vorbeikahm. Ich war zwar nicht im Kino weil ich nicht wusste ob es sich lohnt, war aber dennoch sehr gespannt darauf. Also auf DVD ! Die punktvergabe wegen der Story die es noch nicht gab. Ansonstern ist der Film nicht so der Hit! Hat aber was! Er zieht sich wie Kaugummi, aber Kaugummi hat ja auch geschmack. Der Film ist mittelmass und über die Szenen kann man sich streiten. Wer enttäuscht wurde kann sich auf
SAW III und THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE - THE BEGINNING freun !
Kann mich leider meinen Vorgängern nicht anschließen - die den Film mal wieder nicht verstanden haben - "wahrscheinlich Wessis" - Ich kenne keinen guten Horrorfilm der gleich am Anfang sein Pulver verschießt - is halt zu vergleichen mit From Dusk till Dawn - erst denkt man - man sei in einem Road Movie und dann......!!! Fazit - da kann man doch mal wieder sehen wozu reiche Leute im Stande sind, wenn sie nichts mit Ihrer langen Weile anzufangen wissen (menschliche Abgründe" - schätze mal nicht nur im Ostblock !!!!
und dachte ersteinmal ich sei im falschen Film. Wäre nicht zu Anfang der Titel über die Kinoleinwand gegangen, so hätte ich gedacht ich wäre in einem Sexfilmchen gelandet. Die erste Stunde etwa (gefühlt war es noch mehr) ging es um Frauen, Drogen und wie man beides kriegt. Dann kam soetwas wie eine Ahnung es könnte doch noch etwas kommen. Allerdings zäh und völlig vorhersehbar. Und am Ende waren zwei, drei unappetitliche Szenen und das wars. Ich ärgere mich noch heute dafür Geld ausgegeben zu haben. Aber vielleicht kann ich die letzten 20min auch nicht richtig würdigen, aufgrund des pubertierenden Vorspiels, der drei Hauptfiguren, die für willige Frauen ganz Europa bereisen. Eine Straffung der ersten zwei Drittel, wäre für den Film eine Wohltat.
Die erste Stunde ist langweilig und uninteressant, dann kommen brutale "Ekelszenen" die einen zwar nicht zum Kotzen bringen, aber die ich auch nicht gerade unter Unterhaltung, und "das will ich sehen" einordnen würde. Dann wieder Langweile, dann wieder Ekel.....
Ich mag Horrorstreiefen die spannend sind wie z.B. Saw, aber diesem Film kann ich einfach keine Spannung abgewinnen, weil eigentlich nix spannend ist.
Denn ob jetzt jemand überlebt oder nicht, lässt mich persönlich kalt, und wer der/die Killer sind weiß man ja. Keine Monster oder Psychokiller, bei denen man nicht weiß wie sies gemacht haben, oder was sie überhaupt sind.
Relativ vergeudete Zeit, denn die Moral des Films hätte man auch einfach auf das Plakat schreiben können.
Eines vorweg: Der Film ist das typische Beispiel dafür, wie man einen Film durch intelligente Medienkampagnen pushen kann. Es ist mir wirklich ein Rätsel wie man behaupten kann, dass sich Leute beim Anschauen des Films übergeben haben. Auch der Subtitel des Films in Deutschland "Traust Du Dich?" ist absolut überzogen. Und das sage ich nicht nur, weil ich bereits einiges an krankem Filmmaterial gesehen habe. Der informierte Kinozuschauer kauft sich eine Karte in Erwartung eines ultraderben, blutigen, fiesen Psychohorrors. Er setzt sich in seinen Kinosessel und der Film fängt an. Und dann fragt er sich erstmal eine ganze Stunde lang, ob denn nun wirklich im richtigen Film ist. Von ultraderben, blutigen, fiesen Szenen ist nämlich weit und breit keine Spur. Stattdessen wird einem in feinster "Eurotrip" Manier gezeigt, wie 3 Jugendliche sich durch Amsterdam und Bratislava vögeln. Brüste, Brüste und nochmal Brüste bis zum abwinken. Das einzige Element das hier einen Hauch von Spannung erzeugt, ist der Score. in dem Moment wo die 3 Schwerenöter in einer kleinen Stadt nahe bei Bratislava ankommen. Glaubt mir: außer Brüsten, dummen Dialogen und schlechten Darstellern bekommt man hier echt nichts zu sehen. Und irgendwann nach einer Stunde geht es dann mal so langsam los und der Film beginnt die Erwartungen wenigstens ein wenig zu erfüllen. Dieser Umschwung passiert sehr abrupt und schnell, was die Wirkung dann auch sogar noch ein wenig verstärkt. Von den drei Jugendlichen ist nur noch einer am Leben und er scheint auch sichtlich darauf bedacht diese Tatsache nicht ändern zu wollen. Was bekommt der Zuschauer denn nun alles von dem, als ultrabrutalen fiesen Horrorfilm titulierten Machwerk, zu sehen? Es ist nicht sonderlich viel. Explizite Splatterszenen gibt es ungefähr 3 Stück. Der Rest wird brav im Off gezeigt. Soviel schonmal zum Ultrablutigen. Naja, fies ist es wirklich schon teilweise. Es spielt sich ja auch eine Menge im Kopf ab. Sich in Oberschenkel drillende Bohrmaschinen, Schweißbrenner im Gesicht, Gartenharken über den Bauch ziehen...sicherlich nicht die angenehmsten Vorstellungen...aber damit ist es auch schon erschöpft. Die eigentlich Stärke des Films liegt, für das Genre eigentlich eher untypisch, im Plot. Ich müsste vielleicht nicht lange überlegen um zu merken, dass es etwas ähnliches bereits in 8mm gab (welcher übrigens in meinen Augen eine ganze Spur deftiger und fieser war), doch irgendwie wird der Plot durch diverse Seitenhiebe auf den American Way of Life angereichert. Einen Subplot würde ich das jedoch nicht nennen, da es alles andere als subtil war. Es ist absolut deutlich zu sehen, dass die Amerikaner als oberflächlich, arrogant und nicht gerade sehr informiert über Kulturelles im Ausland dargestellt werden. Hätte man wirklich ein wenig subtiler machen können, aber naja. So kapieren es auch die letzten enttäuschten Gorebauern. War's das schon? Im Prinzip ja, denn Hostel hat WIRKLICH nicht viel zu bieten. Klar, die letzten 30 Minuten sind sicherlich nichts für zartbesaitete, allerdings auch alles andere als das versprochene Fest für Horrorfans. Atmosphärisch ist die gesamte erste Stunde zu vernachlässigen. Danach wird es dann schon stimmungsvoll. Aber das reicht eben nicht um andere aktuelle Filme gleicher Zielgruppe zu beeindrucken. Ein "Hills have Eyes" oder "Saw" ist sicherlich die bessere Wahl. Nach etwas mehr als 90 Minuten habe ich zwar einen handwerklich soliden und mit schlechten Darstellern durchsetzen Film gesehen, der jedoch alles andere war als das, was die Werbung mir suggeriert hat.