Albert Herring', die komische Kammeroper von Benjamin Britten erzählt eine Reihe von Possen aus dem Leben in East Suffolk um die Wende zum 20. Jahrhundert. Britten charakterisiert seine Figuren so plastisch, dass man Personen aus der Nachbarschaft wieder zu erkennen glaubt. Das Stück, das zwar eine große Anzahl an Sänger, aber nur ein 12-köpfiges Orchester verlangt, wurde 1947 beim Glyndebourne Opera Festival uraufgeführt und war 1948 die erste Produktion bei Brittens eigenem Festival in Aldeburgh..
1985 brachte Sir Peter Hall, der selbst in East Suffolk aufgwachsen ist, die pointenreiche Geschichte um den einfältigen Gemüsehändler Albert Herring, der feststellen uss, das es in seinem Umfeld keine tugendhaften Damen mehr gibt, in einer umjubelten Produktion wieder nach Glyndebourne.