Helge Schneider als Schauspieler der wie kein zweiter Charaktere in einer weise absurd überzeichnen kann und dann eine Geschichte die nicht weiss ob sie Humor oder Drama abbilden soll.
Der Spagat zwischen dem sich einnässenden Adolf und der jüdischen Familie die versucht zu überleben ... zwischen der Minibar im Globus und dem Lagerplan von Auschwitz... die Geschmäcker mögen verschieden sein, aber irgendwie merkt man die Unsicherheit der Macher, wie sie selbst das Thema beherrschen sollen und letztlich selbst von ihm beherrscht werden.
Warum keine strikte Trennung der reellen Geschehnisse und der "Witzfigur" des Adolf Schneider, wie ich ihn mal nennen will gemacht wurde kann ich nicht nachvollziehen.
Mir drängte sich ständig das Gefühl auf, dass die eh schon platten und dumpfen "Witze" - ständig einer Rechtfertigung bedurften, die sie in der Figur des jüdischen Lehrers erfahren sollten...
Moers und Kollegen schaffen meiner Ansicht nach hier einen klareren Schnitt...
Der Film hat wenige "Humor" Höhepunkte... Hitler mit der Bismarck in der Badewanne... oder der Dialog mit Goebbels - letztlich sind alle Handlunsträger aber überflüssig und wirken nur deshalb vorhanden um den nächsten platten Gag führen zu können...
Dann ein schwachsinniger Luftangriff... nach dem Motto ein bischen Special Effekt muss sein und ein peinliches Ende getreu dem Motto - die Kurve kriegen wir nicht mehr, aber das Geld war alle.
Wer es sich unbedingt antuen will möge auf die DVD warten.
Komödien über das Thema bitte! - aber mit Anspruch!