2035. Nach einer Virenkatastrofe im Jahr 1996 ist die Erd-Oberfläche entvölkert, nahezu die gesamte Menschheit dahingerafft. Die wenigen Überlebenden hausen in einem klaustrophobischen Unterweltsystem. Die einzige Chance auf ein besseres Leben besteht darin, einen Boten in das Jahr 1996 zu schicken, der den Ursprung der Apokalypse lokalisieren soll. Dem Schwerkriminellen James Cole (Bruce Willis) wird diese zweifelhafte Ehre zuteil. Für ihn beginnt ein Albtraum zwischen Schein und Wirklichkeit, zwischen dem Heute und der Vergangenheit...
Regie-Exzentriker und Kino-Visionär Terry Gilliam (Brothers Grimm) bringt einen cineastischen Leckerbissen auf die Leinwand, indem er, wie schon in BRAZIL, mit Realität und Fiction spielt und voll auf die Verunsicherung des Zuschauers setzt. Basierend auf Chris Markers experimentellem Kurzfilm: La Jetée kreiert er einen düster-melancholischen Trip - einen atembraubenden optischen Albtraum, der nach dem Schluss den Zuseher zerschmettert im Sessel zurücklässt. Garantiert!
16.04.2008
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