Die ersten 90 Prozent unterscheiden sich kaum von den üblichen muslimischen Terroristenverfolgungen aus den USA. Am Anfang und am Ende unterhält uns eine heftige Explosion, die dann noch durch eine wilde Ballerei mit vielen Toten getoppt wird. Erste Probleme zwischen den Special Agents aus den USA und den Saudis vor Ort lassen aufhorchen. Aber dann kommt ein langsamer von lyrischen, sedativen Gitarrenriffs untermalter Epilog, der nachdenklich stimmt, die Akteure noch mal in Zeitlupe vorbeimarschieren lässt - und man merkt, dass ihnen das Geschehen nochmals durch den Kopf geht. Anhand von wenigen Sätzen wird der Sinn/Unsinn der asymmetrischen Kriegführung verdeutlicht und auf deren Endlosigkeit verwiesen. Und da dies im Gegensatz zum bisher Gesehenen steht, wirkt es nach. Hier heiligt mal der Zweck die Mittel.
wieder mal spielen die amis die weltpolizei.nur die amis schaffen es einen top-terroristen im fernen saudi-arabien aufzuspüren(wo sich die saudis überhaupt nicht auskennen und natürlich viel zu dumm sind) und auszulöschen,natürlich mit sehr viel angeborenem heldenmut,disziplin,opferbereitschaft u.s.w.rekruten - meldet euch sofort für den irak-krieg.god save america.
zuerst hatte ich gedacht ein Hollywoodfilm über einen Bombenanschlag im nahen Osten das kann ja nichts werden - ich wurde eines besseren belehrt.
Es handelt sich um einen sehr actionlastigen Thriller der besonders im Kino (oder sicher auch zu hause im Heimkino) richtig gute Actionstimmung schafft. Es ist aber nicht nur bloße Action sondern ein gelungener Mix aus Politik, Thriller und Action wobei der Schwerpunkt aber auf der Action liegt.
Leider gibt es ein mehr oder weniger typisches Hollywood Ende was ich dann wiederum ein wenig schade fand.