Dienstag | 29. Mai 2012 | 01:57 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Meggies Vater, der Buchsammler Mortimer (Brendan Fraser) ist eine „Silberzunge“: Durch Vorlesen kann er Dinge und Figuren aus Büchern in die Wirklichkeit holen. Das hat vor Jahren seine Frau in die Welt des Fantasyromans „Tintenherz“ verbannt – und den bösen Capricorn (Andy Serkis) und den Feuerspucker Staubfinger (Paul Bettany) daraus hervorgebracht. Als Mortimer endlich eine neue Ausgabe des Buches entdeckt, ist ihm Staubfinder auf den Fersen, denn der möchte zurück in die Heimat – derweil Capricorn und seine Bande einen finsteren Plan schmiedet, welchen Mortimer und Meggier gemeinsam mit dem „Tintenherz“-Autoren Fenoglia (Jim Broadbent) und Großtante Elinor (Helen Mirren) verhindern müssen.
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    • | KURZKRITIK

    • Ian Softley bringt den ersten Roman von Cornelia Funkes „Tintenwelt“-Trilogie auf die Leinwand – wo er es schwer hat. Kunststück, geht es doch um den Zauber des Lesens: wie man in andere Welten eintaucht und phantasievolle Gestalten zum Leben erweckt. Dieses gewitzte Zusammenfallen von Sinnbildlichkeit und Fantasyzauber geht im Kino notgedrungen verloren. Und doch schlägt sich der „Tintenherz“-Film wacker. Nicht nur, weil er seine Handlung nicht über Gebühr durchpeitscht oder einkocht, sondern vor allem, indem er mit einer glänzenden Besetzung aufwartet, die voller Spiellaune und Finesse beweist, dass Kino auch eine ganz eigene Art hat, Bücher zum Leben zu erwecken.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Cornelia Funke, die „deutsche J.K. Rowling“, hat mit „Tintenherz“ einen Welterfolg hingelegt, der nicht nur in den USA als Buch ankam, sondern als Verfilmung von dort wieder zurück nach Deutschland gekommen ist. Ob man den ersten Band oder die Trilogie kennt und entsprechend einschätzen will, wie „gelungen“ die Adaption sein mag, ist dabei weniger die Frage. Denn hier mehr als bei „Harry Potter“ und Co. ergibt sich ein Problem medialer Art: Das selbstreflexive Spiel um die Literatur, ihre magische Welt und Figuren, die durch Schreiben und vor allem Lesen zum – buchstäblichen – Leben erweckt werden, ist pfiffig. Sie funktioniert leider im Film mit seiner konkreten Bilderwelt nicht so recht.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Tintenherz: Trailer
      Tintenherz: Musikvideo

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Iain Softley
    Buch:   Cornelia Funke als Story  
      David Lindsay-Abaire als Screenplay  
    Musik:   Javier Navarrete
    Kamera:   Roger Pratt
    Produzent:   Ileen Maisel als Executive Producer  
      Diana Pokorny als Producer  
      Cornelia Funke als Producer  
      Iain Softley als Producer  
      Toby Emmerich als Executive Producer  
    Darsteller:   Brendan Fraser als Mo Folchart  
      Eliza Bennett als Meggie Folchart  
      Andy Serkis als Capricorn  
      Helen Mirren als Elinor Loredan  
      Paul Bettany als Staubfinger  
      Jim Broadbent als Fenoglio  
      Jamie Foreman als Basta  
      Sienna Guillory als Resa Folchart  
      Matt King als Cockerell  
      Rafi Gavron als Farid  
      Steve Speirs als Flatnose  
      Marnix Van Den Broeke als The Shadow  
      Lesley Sharp als Mortola  
      Tereza Srbova als Rapunzel  
      Jessie Cave als Water Nymph  
      Stephen Modell als Black Jacket 69  
      Richard Strange als Antiquar  
      Stephen Armourae als Lord  
      Esme Clark als junge Meggie  
      Mirabel O'Keefe als Meggie mit 3 Jahren  
      Alex Argenti als Ehefrau vom Polizisten  
      Isabella Clark als junge Meggie  
      Jay Fuller als Black Jacket  
      Adam Bond als Prinz Charming  
      Mike Godfrey als Capricorns Rekrut  
      David Stevenson als Capricorns Rekrut  
      Toby Iyan als Black Jacket  
      Leeroy Bailey als Black Jacket  
      Mike Busson als Black Jacket  
      Dominik Danielewicz als Capricorns Rekrut  
    • | USERKOMMENTARE

    • Sigmund_Freud| Balrog lässt grüßen
    • Also ich kenne die Bücher nicht und so hatte ich auch keine Erwartungen an diesen Film.
      Die Verfilmung ist "phantastisch", also Reality-Fantasy-Fans kommen auf ihre Kosten. Einziger Wermutstropfen ist der "Schatten", es ist kein Schatten, es ist ein Dämon (wie der Balrog (LotR)). Was sich im Film Schatten schimpft ist zu materiell, zu greifbar, nicht das, was man unter einem Schatten vorstellt, DAS IST HOLLYWOOD!
    • 14.12.2008 Bewertung:
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    Wertung: 5.8/10 (5 votes)

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