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  • Pleasantville

    Drama, Komödie, Fantasy | USA 1998
  • Originaltitel:
    Pleasantville
    Genre:
    Drama, Komödie, Fantasy
    Deutschlandstart:
    04.03.1999
    Produktionsland:
    USA 1998
    Länge:
    123 Minuten
    FSK:
    ab 06 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars: 3 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • David (Tobey Maguire) und Jennifer (Reese Witherspoon) sind zwei typische Teenager der 90er Jahre: die Eltern geschieden, die Schule deprimierend, Freundschaften stets eine ständige strategische Herausforderung, die Zukunftsperspektiven gleich null. Ist es da ein Wunder, dass David von der 50iger-Jahre-Seifenoper „Pleasantville“ restlos begeistert ist? Jene heile, schwarz-weiß-Welt ist noch in Ordnung: Alle sind nett zueinander, jeden Tag Eitel Sonnenschein und beim Basketball ist jeder Wurf ein Treffer. Zu schön um wahr zu sein!

      Über einen Streit um die kaputte Fernbedienung wird an einem seltsamen Abend Davids Sehnsucht nach einem Leben à la Pleasantville von einem geheimnisvollen TV-Techniker erfüllt: die Geschwister werden in die Serie „hineingebeamt“. Während David als Fan der Serie sich dort als „Bud“ prächtig zurechtfindet, ist seine Schwester Jennifer (nun als adrette Erscheinung in Petticoat) weniger angetan von der Vorstellung, ihr Dasein fortan als niedliche „Mary-Sue“ in der Obhut der sauberen Familie Parker zu fristen.

      Doch die Zwangsumsiedlung zu den liebevollen und konservativen Eltern von Pleasantville (William H. Macy und Joan Allen) bleibt nicht ohne Folgen, denn David und Jennifer sind „Exoten“ in der Kleinstadtidylle. Ihre Individualität wirkt geradezu ansteckend – und nicht nur auf ihre Altersgenossen: Die Entdeckung spontaner Sehnsüchte wirkt auch auf ältere Mitbürger, wie z.B. auf Diner-Besitzer und Feierabendkünstler Mr. Johnson (Jeff Daniels) anregend. Ganz egal ob Sex, Rock ‚n‘ Roll, Rebellion, moderne Malerei, Humor oder Neugierde – die Realität erobert allmählich Pleasantville und zwingt dessen Bürger dazu, langsam Farbe zu bekennen. Je mehr sich die Menschen der Wirklichkeit mit all ihren Widersprüchen hingeben und ihre Eigenständigkeit entdecken, desto bunter wird die Stadt. Es gibt aber auch einige Menschen, die jeder Veränderung mit Skepsis begegnen und die neu erlangte Freiheit als Bedrohung sehen. Sie gründen mit dem Bürgermeister eine Initiative, die sich gegen all jene richtet, die bereits eine Kostprobe vom wirklichen Leben bekommen haben und die Erfahrung machten, dass man nicht alles schwarz-weiß sehen kann...
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Gary Ross
    Buch:   Gary Ross  
    Musik:   Randy Newman
    Kamera:   John Lindley
    Produzent:   Robert John Degus  
    Darsteller:   Jeff Daniels als Bill Johnson  
      Don Knotts als Fernsehtechniker  
      William H. Macy als George Parker  
      Reese Witherspoon als Jennifer  
      J.T. Walsh als Big Bob  
      Joan Allen als Betty Parker  
      Tobey Maguire als David  
      Marlee Shelton als Margaret  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Das fade Paradies
    • Die Idee, die dem Film zu Grunde liegt ist genial und konsequent durchgezogen. Und sie konnte auch nur in einem Film umgesetzt werden, schwerlich in einem Roman. Interessant zu sehen wie sich eine Welt, in der es nur schwarz und weiß gibt, ganz langsam – je nach Erkenntnisstand beziehungsweise der Erfüllung gewisser menschlicher Regungen in eine voller Farben verwandelt. Eigentlich lebt es sich ganz angenehm in Pleasantville. Nur ziemlich fade. Es wird in dieser Parabel Heuchelei, Verlogenheit und Prüderie gegeißelt. Und auch die musikalische Untermalung ist sehr passend ausgesucht, egal ob Rock der 50er Jahre oder klassische Musik. All das zusammen macht, inklusive der überzeugenden Schauspieler, den Film zu einem amüsanten optischen Erlebnis, das außerdem noch zum Nachdenken anregt. Die leichten gedanklichen Anleihen an Orwell stören nicht wirklich.
    • 30.11.2008 Bewertung:
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    Wertung: 6.8/10 (17 votes)

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