Dienstag | 29. Mai 2012 | 02:01 Uhr
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  • FILM REVIEW | Final Destination 5
  • Final Destination 5

    Horror | USA 2011
  • | INHALTSANGABE

  • Ein Betriebsausflug endet tragisch: Alle Mitarbeiter der Verwaltung kommen bei einem Busunfall ums Leben. Nur Sam (Nicholas D’Agosto) ahnt etwas. Im Stile der anderen Final Destination-Teile hat er eine Vision und sieht das Unglück voraus, so dass er seine Freundin Molly (Emma Bell) und einige Kollegen retten kann.

    Die Polizei ist gegenüber Sams Vision skeptisch und hält ihn unter Beobachtung. Bald schon fallen die Überlebenden des Unglücks außergewöhnlichen Unfällen zum Opfer und es wird schnell klar, dass die Beteiligten in der Reihenfolge der Tode aus Sams Vision sterben sollen.

    Leichenbeschauer Bludworth (Tony Todd) aus den ersten beiden Final Destination-Teilen warnt die Überlebenden: Dem Tod können sie nicht entrinnen. Ihre einzige Chance besteht in einem Tausch, indem sie selbst einen Mord begehen und somit die Lebenszeit eines Anderen gewinnen. Ein perfides Spiel voll Paranoia und Ohnmacht beginnt ...
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      • | FILMKRITIK

      • Final Destination 5 beginnt mit einer furiosen Inszenierung. In allen Facetten sieht der unter Visionen leidende Sam, was seinen Freunden bevorsteht. In unauffälligen Blicken fängt Sam einige Bilder ein, die auf das bevorstehende Unglück hindeuten – sei es nun das „Watch your step“-Schild am Eingang des Busses oder ein von einer Brücke stürzender Farbeimer, der sich in die selbe Tiefe begibt, in die sich in wenigen Minuten auch Sams Bus stürzen wird. Gleichermaßen mit unheilvoller Musik untermalt setzt sich so ein Puzzle zusammen, dessen Gesamtbild schon gut zu erahnen ist.

        In Szenen wie diesen zeigen sich die Stärken der Final Destination-Reihe, indem in einem Setup aus Zufällen das Unausweichliche inszeniert wird. Bei besagtem Busunfall wird das Ganze auf einer Brücke noch mit viel Action aus zahlreichen Perspektiven ergänzt und erreicht eine Qualität, die sich im gegebenen Rahmen nicht mehr steigern lässt. So fällt der Unterhaltungsfaktor des Films dann leider auch nach den ersten 20 Minuten konstant ab. Sind die ersten beiden Unfälle noch spannend und einigermaßen einfallsreich, so ist bald offensichtlich, dass es im fünften Teil der Serie hauptsächlich um eine größtmögliche Schmerzhaftigkeit und Blutigkeit geht.

        Auf eine Entwicklung und Charakterisierung der generischen Figuren des Films wird fast gänzlich verzichtet, so dass sich das weitere Geschehen unfraglich als Aneinanderreihung belangloser Unfallszenen betrachten lässt. Ob nun in der Turnhalle, im Massagestudio oder bei der Augen-OP gestorben wird – was den Filmfiguren passiert ist uns eigentlich bald egal und auch die Zufälligkeit und Phantasielosigkeit der Locations ist dem nur zuträglich.

        Sicherlich hat der Film unterhaltsame Momente, dennoch führt er die ohnehin nicht immer auf Höhenflügen schwebende Reihe auf einen Tiefpunkt. Das ist dahingehend schade, weil sie durchaus Potential hätte, allerdings wird von den Studios wieder einmal auf Standardunterhaltung gesetzt und schnell vergessenes Wegwerfkino produziert. Falls nichts anderes läuft ist Final Destination 5 sicher unterhaltsam, doch wirklich Freude kommt bei diesem fünften Aufguss nicht mehr auf.
      • | FAZIT

      • Etwas einfallslose Weiterführung der Final Destination-Reihe mit nur wenigen kreativen und spannend inszenierten Unfällen. Nach der relativ starken ersten Hälfte lohnt sich leider ein Weiterschauen kaum.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Julius Pöhnert

      • | Userwertung

      Wertung: 4.9/10 (17 votes)

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