Ein außergewöhnlicher Filmspass. Die beiden Protagonisten sind nicht ’Dick und Doof’ eher ’Gewissenhaft und Simple’. Mit witzigen Dialogen jagen sie den Verbrechern hinterher mit allen einschlägigen Zutaten: Sonnenbrille, qualmende Reifen, fliegende Autos und die Handlung ist so aufgebaut, dass auch noch Spannung aufkommt. Dabei spielt die ’akustische Kamera’ eine nicht unwichtige Rolle: schneller Schnitt, Standbilder im schnellen Wechsel werden unterlegt mit akustischen Signalen. Das schafft zusätzliches Tempo, aber auch eine humorvolle Unterstreichung des Geschehens. Ungewöhnlich bei einer Polizeikomödie dieser Art, ist dass alles Sinn macht, Schrecksymbole werden wiederholt eingesetzt und punkten umso mehr. Selbst der finale Riesensplatter wird nicht zum Horror sondern zum Riesenspaß, weil der Zuschauer vorher entsprechend konditioniert worden ist. Der Film trifft einen Tonfall, der einen von Anfang an fesselt, immer wieder durch klasse Gags unterstützt. Brit-Comedy der etwas anderen, aber ebenso guten Art. Und die Promis (Dalton, Broadbent) verkaufen sich nicht schlecht. Das ist witzige Unterhaltung die Stil hat, und zwar einen, den sie selbst kreiert hat.
31.05.2011
Bewertung:
Flapman| Action-Klamauk ohne allzu große Höhen und Tiefen
Ein ganz netter Action-Klamauk, mehr aber auch nicht. Einige wenige Gags fand ich recht ok, viele Handlungselemente sind aber leider doch zu leicht vorherzusehen, zumal die Main Storyaus einer alten "The Avengers"-Folge geklaut ist. Der Schnitt hat mich teilweise auch etwas genervt, vor allem bei den in regelmäßigen Abständen platzierten clipartigen Zwischenmontagen, in denen harte Musik und tief dröhnende Soundeffekte locker drei mal so laut wie die Dialoge über kurz geschnittene stylische moderne Kameraeinstellungen gelegt wurden.
Unterm Strich fand ich den Film aber doch noch unterhaltsam, die Schauspieler machen einen guten Job und effekttechnisch wird auch einiges geboten. Es ist eben nur keiner der Streifen, die ich mir gern ein zweites oder auch x-tes Mal sehen würde.